Koordination und Gesundheitsförderung

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Gesundheitskonferenz Münster

Städte und Kreise in NRW sind seit In-Kraft-Treten des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (ÖGDG) im Jahr 1998 dazu verpflichtet, kommunale Gesundheitskonferenzen einzuberufen.

In Münster gibt es dieses Gremium bereits seit 1995. Mitglieder sind Vertreter/innen von Apotheker- und Ärzteverbänden, Krankenkassen, Krankenhäusern, Selbsthilfe-Organisationen, Wohlfahrtsverbänden und Weiterbildungseinrichtungen sowie der im Rat vertretenen Parteien. Die Mitglieder werden vom Rat berufen. Den Vorsitz der Gesundheitskonferenz führt der für den Gesundheitsbereich zuständige Dezernent der Stadt Münster. Die Geschäftsführung liegt beim Amt für Gesundheit, Veterinär- und Lebensmittelangelegenheiten. Die Sitzungen sind nichtöffentlich.

Vorrangiges Ziel der Gesundheitskonferenz ist der Erfahrungs- und Informationsaustausch über die gesundheitliche Versorgung vor Ort sowie die Verbesserung der Kooperation der im Gesundheitswesen tätigen Organisationen und Gruppen. Dadurch soll die Gesundheitsförderung gestärkt, Gesundheitsleistungen sollen besser aufeinander abgestimmt und Defizite aufgespürt werden. Die Gesundheitskonferenz Münster wählt bei jeder Sitzung ein Jahresthema aus. Zu diesem  Thema wird ein Facharbeitskreis mit Expertinnen und Experten aus dem jeweiligen Handlungsfeld  gebildet, der Empfehlungen erarbeitet, die von der Gesundheitskonferenz einvernehmlich verabschiedet werden. Die Umsetzung erfolgt unter Selbstverpflichtung der Beteiligten.

Folgende Themen wurden in den letzten Jahren behandelt:


  • Bündnis gegen Depression Münster
  • Gesund älter werden - bewegt und mitten drin (Zwischenbericht 1)
  • Gesund älter werden - gut ernährt und wirklich fit (Zwischenbericht 2)
  • Gesund älter werden - psychische Gesundheit und Gesundheit durch soziale Integration und Teilhabe (Zwischenbericht 3 und Abschlussbericht)
  • 2. gemeinsames Gesundheitsziel der Gesundheitskonferenz für Münster: "Gesund aufwachsen in Münster"
  • Optimierung der ambulanten ärztlichen Versorgung in stationären Pflegeeinrichtungen der Altenhilfe
    (Handlungsempfehlungen s. u.)
  • Gesundheitliche Versorgung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Menschen ohne Krankenversicherungsschutz in Münster
    (Handlungsempfehlungen s. u.)
  • Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Behinderungen (Handlungsempfehlungen s. u.)
    Als ein Ergebnis der Handlungsempfehlungen: "Alles zum Thema Gesundheit in Münster" - Wegweiser in Leichter Sprache (s. u.)
  • Männergesundheit
    (Handlungsempfehlungen s. u.)

Aktuelle Projektgruppen:

  • "Bündnis gegen Depression Münster"
  • "Präventionsgesetz"

Mitglieder in der Kommunalen Gesundheitskonferenz Münster

  • Ärztekammer Westfalen-Lippe
  • Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
  • Zahnärztekammer Westfalen-Lippe
  • Kassenzahnärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe
  • Apothekerkammer Westfalen-Lippe
  • Psychotherapeuten-Kammer NRW
  • Krankenhäuser und Kliniken in Münster
  • Zentrum für ambulante Rehabilitation
  • Gesetzliche Krankenversicherungen
  • AG der freien Wohlfahrtspflege
  • AK Gesundheitsbildung
  • AK Frauengesundheit in Medizin, Psychotherapie und Gesellschaft e. V.
  • Fachhochschule Münster, Fachbereich Sozialwesen, LB Gesundheitswissenschaften und Sozialmedizin
  • Nichtärztliche Heilmittelerbringer
  • Stadtsportbund Münster e. V.
  • Deutsche Rentenversicherung Westfalen
  • Unfallkasse NRW
  • Selbsthilfe-Kontaktstelle Münster
  • Integrationsrat
  • Kommission zur Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderungen
  • Kommunale Seniorenvertretung Münster
  • CDU-Fraktion
  • SPD-Fraktion
  • Bündnis 90/DieGrünen/GAL
  • FDP-Fraktion
  • DIE LINKE
  • Piraten/ÖDP
  • Stadt Münster

Kontakt

Brigitte Kempe
Tel. 02 51/4 92-53 06

Adresse
Stühmerweg 8
48147 Münster