Info & Beratung

Medienkonsum

Ausschnitt Flyer 2016

Social Media Fortbildungsreihe 2017 - Workshops für die Jugendhilfe in Münster

Mit dieser Fortbildungsreihe möchten wir alle interessierten Kolleginnen und Kollegen aus der Jugendhilfe in Münster einladen, die gewünschten Social Media Themen anzugehen bzw. zu vertiefen und zu diskutieren, damit eine akzeptierende Haltung gegenüber der allgegenwärtigen digitalen Herausforderung auch weiterhin Nähe zur Zielgruppe und damit Basis allen sozialen Handelns schafft.



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"Social Media" erwünscht!

Information und Organisation

Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
Jugendinformations- und -bildungszentrum
Alli van Dornick
Hafenstr. 34
48153 Münster
02 51/4 92-58 59



Die Vorträge sind kostenlos. Ansonsten gilt: Die Teilnahmegebühr beträgt pro Workshoptag 10 Euro. Die Gebühr wird am Tag der Veranstaltung gegen Quittung/Teilnahmebestätigung bar entgegen genommen.


Hinweis:
Diese Vorträge und Workshops beinhalten Social Media-Themen. Wir werden fotografieren, filmen, twittern, posten und uploaden. Wer sich nicht auf Bild- oder Filmmaterial wiederfinden möchte, meldet sich vor den Vorträgen oder den Workshops kurz bei den Verantwortlichen. Dies wird selbstverständlich respektiert, die Teilnehmenden sind aber in der "Informationspflicht". Danke für Ihr Verständnis.


Vortrag 1: Wann sind die Kleinen groß genug für die Medienwelt?

Rüdiger Dreier und Susanne Vogeley

Kinder kommen heute immer früher mit Medien in Berührung. Aber ab welchem Alter ist Medienkonsum überhaupt sinnvoll und welche Medienangebote und Geräte sind für Null- bis Sechsjährige geeignet.

Was nutzen Kinder gerne? Welche Faszination geht von den verschiedenen Angeboten aus? Was verstehen Kinder? Welche Medieninhalte sind sinnvoll? Dürfen Kleinkinder schon am Tablet spielen? Ist es okay, wenn sie Papas Smartphone benutzen?

Eltern brauchen einen Überblick über Medienangebote für Kinder, um ihre Kinder medienfit zu machen und zu schützen. Der Vortrag beleuchtet Chancen und Gefahren, gibt Anregungen für einen kindgerechten Umgang und zeigt mögliche Regelungen auf.

Dienstag, 14.2.2017, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1.OG
Referentin und Referent: Susanne Vogeley und Rüdiger Dreier von der Caritas Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche, Münster



Vortrag 2: Faszination Videospiele

Franz-Philipp Dubberke

Minecraft? League of Legends? Call of Duty?

Videospiele begeistern von Jahr zu Jahr immer mehr Kinder und Jugendliche – Konsolen und Games stehen auf fast jeder Wunschliste ganz oben. Erwachsene und vor allem Eltern stehen der Faszination digitaler Spielwelten oft ratlos und skeptisch gegenüber.
Was genau macht diese Faszination aus? Wie kann man die Spielzeiten regulieren? Welche Spiele sind für welche Altersgruppe geeignet und was kann man vielleicht sogar mit Hilfe von Videospielen lernen?



Kooperation VHS

Franz-Philipp Dubberke ist Videospieljournalist und Medienpädagoge und studierte Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Medien und Philosophie an der Universität Bielefeld. Er testet und berät in der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW für den Spieleratgeber-NRW, leitet Elternabende und Eltern-LANs im Auftrag der Bundeszentrale für Politische Bildung.

Donnerstag, 9.3.2017, 19.30-21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster

Hafenplatz 1, Raum A101, 1.OG
Referent: Franz-Philipp Dubberke, Köln, Spieleratgeber NRW


Vortrag 3: Digital Junkies

Bert te Wildt

Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder

Am Wochenende spielen Kinder täglich im Durchschnitt vier Stunden am Computer, 20 Prozent mehr als sechs Stunden, so eine Elternumfrage der DAK Gesundheit und des Deutschen Zentrums für Suchtfragen. Die Kinder haben im Durchschnitt mit 12 Jahren begonnen, das Internet selbstständig
zu nutzen. 22 Prozent der 12- bis 17-Jährigen sind ruhelos, launisch oder gereizt, wenn sie ihre Internetnutzung reduzieren sollen. Etwa jedes zehnte Kind nutzt das Internet, um vor Problemen zu fliehen. Bei sieben Prozent der Kinder gefährdet die Onlinewelt eine wichtige Beziehung oder eine Bildungschance, wobei Jungen doppelt so häufig betroffen sind wie Mädchen. Laut der befragten Eltern hat ihr Kind mehrfach erfolglose Versuche unternommen, seine Internetnutzung in den Griff zu bekommen. Seit vielen Jahren beschäftigt sich der Arzt und Psychologe Bert te Wildt in Wissenschaft und Praxis mit Menschen, die unter einer exzessiven Internetnutzung leiden. In seinem neuesten Buch "Digital Junkies, Internetabhängigkeit und ihre Folgen für uns und unsere Kinder" schlägt der leitende Oberarzt der Ambulanz und Medienambulanz der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie
des LWL-Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum Alarm.



Kooperation VHS

Kritisch beleuchtet er die Gefahren einer exzessiven Internetnutzung, Online-Spielabhängigkeit, Cybersexsucht oder Abhängigkeit von sozialen Netzwerken, die zu einer therapiebedürftigen
psychischen Erkrankung werden kann. In einem aktuellen Forschungsprojekt beschreibt er die "Abhängigkeitsphänomene, Aggressivität und Empathie bei exzessiven Nutzern von Computerspielen vom First-Person-Shooter-Typ", den so genannten Ballerspielen, und behandelt sie mit einer neuen Suchttherapie.
Bert te Wildt hat sich zum Thema Internetabhängigkeit habilitiert und ist Mitbegründer des Fachverbands Medienabhängigkeit e.V. Er entwickelte den Online-Ambulanz-Service zur Diagnostik
und Beratung von Internetsüchtigen - OASIS.

Mittwoch: 5.4.2017, ACHTUNG: 19 - 21 Uhr
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1.OG
Referent: Bert te Wild, Bochum, Leitender Oberarzt der Ambulanz und Medienambulanz der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie des LWL-Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum



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Vortrag 4: Digitale Hysterie

Georg Milzner (Foto: Rita Honrado, Münster)

Computer machen unsere Kinder dumm, süchtig und gewalttätig. So das Klischee. Mit  Schreckensszenarien und scharfen Tönen wird überall vor den Gefahren der digitalen Welt für unsere Kinder gewarnt. Die Folge dieser Entwicklung ist ein wachsender Graben zwischen Kindern und Jugendlichen und ihren Eltern. Eltern versuchen, das digitale Engagement ihrer Kinder zeitlich einzugrenzen und erleben Widerstand und Unverständnis. Eine Entwicklung, die sehr viel problematischer ist als jene Risiken, die die Welt der Computer womöglich mit sich bringt. In seinem Vortrag zeigt der Psychotherapeut Georg Milzner, wie es zu der "Digitalen Hysterie" kommen konnte, die ein Merkmal unserer Zeit geworden ist. Sein Ansatz, Brücken zu schlagen zwischen der digitalen Welt der Heranwachsenden und der Sorge und Skepsis der Eltern und Erzieher hebt sich von den grellen Warnungen anderer Psychiater und Psychologen ab und gibt Hilfen, ohne die Risiken zu verschweigen.

Mittwoch, 26.4.2017, 19.30-21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1.OG
Referent:  Georg Milzner Münster
Psychologe und Psychotherapeut



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WhatsApp, Threema, Telegram & Co in der Jugendhilfe - Chancen und Risiken, rechtliche und praktische Aspekte

Kommunikationsapps

Fachtag: WhatsApp, Threema, Telegram & Co in der Jugendhilfe für Mitarbeitende der Jugendhilfe Münster

SAVE THE DATE - Programm folgt

Die Veranstaltung ist auf 50 TN begrenzt!

Referenten: Jörg Reschke, Berlin u.a.
Datum: 18.10.2017
Ort: Fachwerk Gievenbeck, Arnheimweg 40/42
Gebühr: 10 Euro
Anmeldeschluss: 7.10.2017


Workshop: "Ein Webvideo für meine Einrichtung"

Eiko Theermann und Lars Kaempf

Ein Filmseminar für hauptamtliche Mitarbeiterinnen sowie Mitarbeiter und Niedrigteilzeitkräfte aus den Einrichtungen der Jugendhilfe in Münster

Social-Media und Videoplattformen wie YouTube und Instagram nehmen einen immer höheren Stellenwert in der Öffentlichkeitsarbeit sozialer und kultureller Einrichtungen ein. Doch was ist das richtige Kommunikationsmedium für meine Einrichtung? Was sollte ich beachten und wie integriere ich dieses neue Medium in den Arbeitsalltag. In diesem Crashkurs werden von den theoretischen Grundlagen bis hin zur Produktion eines kleinen YouTube-Clips alle wichtigen Informationen und Techniken vermittelt. Im Mittelpunkt steht dabei immer die Umsetzbarkeit mit einfachen Mitteln im Arbeitsalltag. Das Seminar soll alle Teilnehmenden befähigen selbstständig einen kleinen Film zu produzieren, der dann ebenfalls für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann.

Referenten: Lars Kaempf und Eiko Theermann, Bremen, vomhoerensehen.de
Datum: Mi, 4.10./ Do, 5.10.2017 jeweils 9 - 18 Uhr
Ort: Jugendinformatios- und -bildungszentrum (Jib) Hafenstr. 34, Atelier (2. OG)
Gebühr: 20 Euro
Maximale Teilnehmerzahl: 18
Anmeldeschluss: 12.9.2017



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Ansprechpartner

Alli van Dornick
Tel. 02 51/4 92-58 59



Jan-Malte Schui
Tel. 02 51/4 92-58 53