Stadt Münster: Jib - Schulden? Nein Danke!

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Schulden? Nein Danke!

Foto der Rechtsanwältin Heike Kammerer

Heike Kammerer von der Schuldenhilfe des Jibs

Jib startet neues Schuldenpräventions- projekt an Schulen und in Jugendhilfeeinrichtungen

Im vergangenen Jahr sorgte eine Abiturientin für deutschlandweite Diskussionen, als sie im Internet twitterte, wie ahnungslos sie trotz ihres eigentlich großen Schulwissens in Sachen Finanzen ist.
Diese Diskussion sowie ein ständig steigender Bedarf an persönlichen Beratungen in der Schulden- und Rechtshilfe nimmt das Jib nun zum Anlass, ein Schuldenpräventionsprogramm an Schulen und in Jugendhilfeeinrichtungen in Kooperation mit dem Arbeitskreis Schuldnerberatungsstellen in Münster anzubieten.

Das Präventionsprojekt "Schulden? Nein Danke!" des Jibs richtet sich gezielt an junge Erwachsene ab 18 Jahren. "Denn genau wie die junge Bloggerin haben auch junge Münsteraner oftmals keine realistischen Vorstellungen darüber, welche finanziellen Verpflichtungen auf sie zukommen, wenn sie ihr Leben mit 18 in die eigene Hand nehmen", weiß Heike Kammerer von der Schuldenhilfe des Jibs.

Das neue Projekt ist Teil der städtischen Kinder- und Jugendarmutsprävention

Es kann nach Anfrage durch Lehrkräfte aus sämtlichen Fachbereichen an weiterführenden Schulen, Berufsschulen/-kollegs sowie in Jugendhilfeeinrichtungen angeboten werden. Passgenau kann Heike Kammerer ihre Unterrichtseinheiten an die jeweiligen Beratungsbedarfe der Schülerinnen und Schüler anpassen. Ihre Themenbereiche sind vielfältig und reichen von den Rechten und Pflichten Volljähriger über die erste eigene Wohnung und das Erstellen eines Haushaltsplans bis hin zu Versicherungen, Bankgeschäften und dem "Tabu-Thema" Schulden. Die Schulungen und die Infomaterialien sind für die Schulen und Einrichtungen kostenlos.

Mit der Kampagne "Schulden? Nein Danke!" soll eine fachliche Diskussion über kompetentes finanzielles Handeln angestoßen werden. "Unser Ziel ist die Sensibilisierung junger Menschen für diese Problematik in einer für sie kritischen Lebensphase", erklärt Jib-Leiter Michael Geringhoff.
Mit Unterstützung des Adolph-Kolping-Berufskollegs wurde zum Start der Kampagne ein kurzer Film über das Thema "Schulden? Nein Danke!" gedreht und online gestellt. Er ist auf den Webseiten der Kampagne zu sehen. Dort finden sich auch weitere Informationen für Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern und Multiplikatoren, Angebote der Kooperationspartner und die Sprechzeiten der persönlichen Schulden- und Rechtshilfe von Heike Kammerer im Jib.

In punkto Überschuldung gilt schließlich im Jib: "Wir helfen Jugendlichen und jungen Erwachsenen bevor es passiert und wenn es passiert ist."



 

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