Stadt Münster: Villa ten Hompel - Archiv

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Dr. Christoph Spieker (l.) mit den Gästen im Gespräch

Bewegender Gesprächsabend „Leaving and Arriving?“

(15.5.2017) Unter dem Titel „Leaving and Arriving?“ suchten Asher Cohen, Holocaust-Überlebender aus Münsters Partnerstadt Rishon LeZion, und Riham Sabbagh, syrische Geflüchtete aus Aleppo, das Gespräch. Moderiert von der Historikerin Annika Hartmann, tauschten sich die Gäste über ihre persönlichen Erfahrungen zu Flucht und Migration, zu Identität und Integration und die damit verbundenen Ängste und Hoffnungen aus und beantworteten die Fragen des bewegten Publikums.
Eindrücke von der besonderen Begegnung


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Vortrag während des Kolloquiums

Ertragreiche Tagung in der Villa ten Hompel zu „Geschichte- Gewalt – Gewissen“

(18.4.2017) Die drei Begriffe "Geschichte - Gewalt - Gewissen" dienen der Dauerausstellung der Villa ten Hompel als programmatischer Leitfaden. Prof. Dr. Alfons Kenkmann als ehemaliger und Dr. Christoph Spieker als aktueller Leiter des Geschichtsorts hatten jetzt zu einem Kolloquium eingeladen, um entlang dieser drei Trassen neueste Forschungsergebnisse zur Gewaltgeschichte des Nationalsozialismus und ihrer Aufarbeitung zu diskutieren. Neben Villa-Mitarbeiter Thomas Köhler gewährten Martin Winter (Leipzig), Dr. Marco Dräger (Göttingen) und Martin Hölzl (Berlin) Einblicke in ihre spannenden Arbeiten. Tagungsbericht zu "Geschichte - Gewalt - Gewissen"


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Die Workshopteilnehmenden in Oranienburg

Die Villa beim Workshop zur Gedenkstättenarbeit mit Polizisten in Oranienburg

(11.4.2017) Im März hatten die Fachhochschule der Polizei in Brandenburg und die Gedenkstätte Sachsenhausen Experten aus Deutschland und Österreich eingeladen. Auch Thomas Köhler vom Geschichtsort Villa ten Hompel und Prof. Dr. Sabine Mecking von der Fachhochschule für Öffentliche Verwaltung in NRW brachten ihre Erfahrungen aus der historisch-politsichen Bildungsarbeit mit aktiven, auszubildenden und studierenden Polizistinnen und Polizisten in den Workshop in Oranienburg ein. Besonders interessant war der Ländervergleich, der zum Teil größere Unterschiede in den Ausbildungsplänen der Polizeien deutlich machte. Sabine Mecking und Thomas Köhler berichten vom Workshop


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Stefan Querl in der Gedenkstätte Auschwitz (Foto: S. Frauwallner)

Dialog mit Zeitzeugen bei internationaler Zeremonie in der KZ-Gedenkstätte Auschwitz

(30.1.2017) Am 27. Januar wird mit Veranstaltungen weltweit an die Opfer der Nationalsozialisten erinnert. Zum 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz hat die Gedenkstätte eine internationale Gedenkzeremonie veranstaltet. Stefan Querl, stellvertretender Leiter der Villa ten Hompel, durfte hierbei erstmals die ehemaligen Häftlinge begleiten und der offiziellen Zeremonie des polnischen Staates mit der Regierungschefin beiwohnen. Auch eine Versöhnungsgeste mit jungen deutschen Gästen hatte er für diesen Tag organisiert. Bilder und Infos von der Gedenkveranstaltung


Thomas Köhler referierte zum Thema Polizei und Holocaust – WDR-Fernsehen berichtete

(30.1.2017) Das WDR-Fernsehen sendete am Holocaust-Gedenktag einen Beitrag über die Villa ten Hompel, in dem Thomas Köhler über die Rolle der uniformierten Polizei bei der Umsetzung des Völkermords an den europäischen Juden interviewt wird. Anlass der Berichterstattung war ein Vortrag Thomas Köhlers im Rathaus von Marl zum Thema Polizei und NS-Verbrechen. Dort traf der Mitarbeiter der Villa ten Hompel auch die in Israel lebende Holocaust-Überlebende Halina Birenbaum, die u. a. durch ihre Autobiografie „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ international bekannt ist. Die 87-jährige Birenbaum war Ehrengast der eindrucksvollen Gedenkfeier, an der 250 Besucher teilnahmen.



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Dirk Frenking (links) und Dr. Christoph Spieker

Stahlhelm und Kaffeemühle

(28.11.2016) Der Leiter der Dokumentations- und Forschungsstelle "Justiz und Nationalsozialismus" Recklinghausen, Richter am Oberlandesgericht Dirk Frenking, hat einen großen Karton voller Asservate an den Leiter des Geschichtsortes Villa ten Hompel in Münster, Dr. Christoph Spieker, übergeben. Unter den Objekten befinden sich teilweise Stahlhelme und Abzeichen, aber auch Alltagsgegenstände mit verfassungsfeindlichen Symbolen. Die Gegenstände sollen nun für Forschung und Bildungsarbeit im Geschichtsort genutzt werden. So kam der besondere Bestand in die Villa ten Hompel


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Andreas Breiing (rechts) spielt Hitler bei den "Tischgesprächen"

Hitler vermeintlich ganz privat: Die „Tischgespräche“ in der Villa regen zur Diskussion an

(15.11.2016) Seit 2003 finden in der Villa ten Hompel regelmäßig die „Tischgespräche. Hitlers Monologe über Gott und die Welt“ statt. Auch bei der jüngsten Aufführung sorgten sie für reges Publikumsinteresse und noch mehr Diskussion im Anschluss. Andreas Breiing, Historiker und Kabarettist, inszenierte historisch-kritisch, aber mit den Mitteln des politischen Kabaretts, einen „Adolf Hitler“ bei privaten Abendessen. Die Darstellung auf Grundlage mitstenographierter Monologe soll den Diktator als Menschen zeigen, der Figur aber gleichzeitig seine kultische Überhöhung nehmen - ein Ansatz, der regelmäßig zu ausführlichen Diskussionen im Anschluss provoziert. Nachbericht zur jüngsten Aufführung der "Tischgespräche"


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Hans Kaufmann bei einem seiner Besuche in Münster mit seiner Frau Anna (links) und Gisela Möllenhoff

Trauer um einen "bescheidenen Helden" aus Münster

(26.10.2016) Hans Kaufmann ist im Alter von 91 Jahren in Stockholm verstorben. Der jüdische Münsteraner hat unermüdlich in Schulen, Gedenkstunden oder Gesprächsrunden an die Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung seiner Familie während der NS-Zeit erinnert. Die Stadt Münster, der Geschichtsort Villa ten Hompel sowie viele Münsteranerinnen und Münsteraner trauern um einen engagierten Zeitzeugen.
Ein Nachruf von Stefan Querl


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Die Judenverfolgung in Europa war Thema von Christian Gerlachs Vortrag

Die Judenverfolgung in nichtdeutschen europäischen Staaten im Mittwochsgespräch

(21.10.2016) Prof. Dr. Christian Gerlach stellte im Rahmen der "Mittwochsgespräche" in der Villa ten Hompel die Rolle der europäischen Länder in der Judenverfolgung dar. Der vergleichend angelegte Vortrag des Professors für Zeitgeschichte am Historischen Institut der Universität Bern stieß dabei auf großes Besucherinteresse. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft Münster sowie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster statt.
Ein Nachbericht zu Christian Gerlachs Vortrag


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Peter Longerich (r.) im Gespräch mit Christoph Spieker

Voller Saal beim Mittwochsgespräch über neue Hitler-Biografie

(14.10.2016) Der international renommierte Historiker Prof. Dr. Peter Longerich präsentierte beim ersten „Mittwochsgespräch“ vor mehr als 100 Besucherinnen und Besuchern im vollen Saal der Villa ten Hompel die zentralen Thesen seiner neuen Biografie über Adolf Hitler. Longerichs wichtigste Argumente im Überblick


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Ulrich Raulff zu Gast in der Villa

Ulrich Raulff begeistert das Publikum mit seiner Lesung

(13.10.2016) Mit Prof. Dr. Ulrich Raulff war einer der führenden Intellektuellen Deutschlands zu Gast in der Villa ten Hompel. Der Leiter des Deutschen Literaturarchivs in Marbach stellte im Gespräch mit Thomas Köhler sein neues Buch „Das letzte Jahrhundert der Pferde“ vor und las ausgewählte Passagen. Einen ausführlichen Bericht über den tiefgründigen wie unterhaltsamen Abend finden Sie online bei den Westfälischen Nachrichten:
Historiker Ulrich Raulff: "Das letzte Jahrhundert der Pferde


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Jugendliche im "Demokratiedschungel"

Unterwegs im „Demokratiedschungel“

(19.9.2016) Bei der Tagung "Pietät contra Popkultur" wagen am 11. und 12. November 2016 in Karlsruhe Expertinnen und Experten einen Blick auf den Geschichtslernort der Zukunft. Das Angebot der Villa ten Hompel sehen die baden-württembergischen Gedenkstätten dabei als Modellprojekt: Stefan Querl wird Konzepte und Erfahrungen aus dem Münsteraner Geschichtsort vorstellen. Eine Anmeldung ist noch bis zum 30. September möglich. Der "Demokratiedschungel" wird in Karlsruhe diskutiert


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Ahlam Ali bei der "Nacht der Museen" in der Villa ten Hompel

Junge Geflüchtete erzählten in der "Night of Dictatorship" ihre Geschichte

(12.9.2016) Wie alle anderen Museen und Galerien in Münster hatte auch die Villa ten Hompel am ersten Samstag im September abends geöffnet: Den Beginn der "Nacht der Museen" im Geschichtsort machten öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen". Anschließend erzählten im Rahmen der "Night of Dictatorship" Marah Alasaad, Abdulrahman AlAshraf und Ahlam Ali ihre Lebenswege, die von der Flucht aus Kriegsgebieten nach Deutschland geprägt sind. Heute engangieren sie sich selbst für neuankommende Geflüchtete.
Ellen Schlunck (FSJ in der Villa) berichtet von der "Night of Dictatorship"


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Erna de Vries im Geschichtsort

"Ich hatte einen Wunsch, ich wollte die Sonne noch einmal sehen."

(7.9.2016) Zum Zeitzeugengespräch mit Erna de Vries hatten die Villa ten Hompel und der Deutsche Gewerkschaftsbund anlässlich des Antikriegstags am 1. September in den Geschichtsort eingeladen. Das Interesse an ihrem Leben als Verfolgte im Nationalsozialismus und Zeitzeugin, die seit den 1980er Jahren öffentlich und vor Gerichten ihre Geschichte erzählt, war groß. Mehr zum Zeitzeugengespräch mit Erna de Vries


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Stadträtin Wilkens und Dr. Spieker in Yad Vashem

Villa ten Hompel und Yad Vashem bauen Zusammenarbeit aus

(1.9.2016) Stadträtin Cornelia Wilkens und Dr. Christoph Spieker, Leiter des Geschichtsorts Villa ten Hompel, haben zusammen die Gedenkstätte Yad Vashem in Israel besucht. Im Mittelpunkt des Besuchs stand der Ausbau der gemeinsamen Projekte. Außerdem tauschte sich die münstersche Delegation mit der Partnerstadt Rishon LeZion über die Integration von Zuwanderern aus.
Mehr zum Besuch in Yad Vashem


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Titel des Kulturreports 2015

Die Villa im Kulturreport 2015 der Stadt Münster

(4.8.2016) Jährlich stellt der "Kulturreport" die geleistete Arbeit und die vielfältigen Veranstaltungen der kommunalen Kultureinrichtungen in Münster vor. Der Geschichtsort Villa ten Hompel als Teil des städtisches Kulturdezernats ist in diesem Jahr gleich mit acht Seiten vertreten, die unter anderem über die 2015 neu eröffnete Dauerausstellung berichten. Die Villa-ten-Hompel-Seiten im Kulturreport (PDF, 1 MB)


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Thomas Köhler präsentiert seine Forschungsergebnisse an der Hebrew University in Jerusalem

Vortrag von Thomas Köhler bei globaler Genozid-Tagung in Jerusalem

(10.7.2016) Bei der weltweit vielbeachteten Konferenz zur Geschichte des Holocaust und weiteren Völkermorden hat Thomas Köhler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Villa ten Hompel, seine Forschungsergebnisse und die Arbeit des Geschichtsorts vor internationalem Publikum vorgestellt. Neben dem wissenschaftlichen Austausch stand auch eine Würdigung des israelischen Historikers Yehuda Bauer auf dem Programm. Themen der Konferenz in Jerusalem


Förderpreis der Stadt Münster für junge Historiker

(6.7.2016) Zur Förderung junger Geschichtsforschung hat die Stadt Münster neben dem international renommierten Historikerpreis nun auch eine Auszeichnung speziell für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausgelobt. „Wir wollen gerade die junge Generation der Forscherinnen und Forscher motivieren, sich dem Wagnis einer wissenschaftlichen Arbeit oder Karriere zu stellen“ erklärte Stadträtin Cornelia Wilkens. Es sollen Arbeiten prämiert werden, die wissenschaftliches Neuland erschließen und nicht zuletzt durch einen modernen und innovativen Forschungsansatz hervorstechen. Bewerbungs- und Förderbedingungen


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Eine Station der Forschungsreise: Gedenkstätte in Chelmno

Historiker aus der Villa ten Hompel untersuchen vergessene Verbrechensorte in Osteuropa

(17.6.2016) Auschwitz ist zum Synomym für den Holocaust geworden - andere historische Verbrechensorte des Nationalsozialismus wie Kulmhof, Trostenez oder Babyn Jar kennen heute nur noch wenige. Gemeinsam mit Fachkollegen aus ganz Deutschland haben die Historiker Thomas Köhler vom Geschichtsortort Villa ten Hompel und Michael Sturm von der an die "Villa" angeschlossenen Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus (mobim) auf einer zweiwöchigen Forschungsreise durch Osteuropa rund ein Dutzend dieser (fast) vergessenen Orte aufgesucht. Im nächsten Jahr soll ein Buch über diese Orte für die breitere Öffentlichkeit erscheinen. Route und Stationen der Reise


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Volles Haus: Mittwochsgespräch mit Prof. Großbölting

Großer Besucherandrang bei Prof. Großböltings Vortrag

(3.6.2016) Auf sehr großes Publikumsinteresse stieß der Vortrag von Prof. Dr. Thomas Großbölting zum Thema "Der verlorene Himmel. Glauben in Deutschland nach 1945" in der Villa ten Hompel im Rahmen der "Mittwochsgespräche" zur doppelten deutschen Nachkriegsgeschichte. Im Mittelpunkt standen die vielfältigen Verflechtungen zwischen den Konfessionen, aber auch zwischen Kirche und Staat. Details zum Vortrag


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Das Lagertor des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau

Das Erinnern: Die Wurzel der Wachsamkeit - Eine Exkursion nach Auschwitz

(10.5.2016) Heike Epp leistet ein freiwilliges soziales Jahr in der Villa ten Hompel. Jetzt hat sie die Mettinger Kardinal-von-Galen-Realschule bei der Exkursion nach Polen und dem Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau begleitet. Hier berichtet sie nun von den Eindrücken und Erfahrungen, die die Gedenkstättenfahrt hinterlässt. Zum Bericht


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Präsentation des neuen Sammelbandes

Neuer Beitrag zur Bildungsarbeit mit Polizisten in internationalem Sammelband

(28.4.2016) In Hamburg präsentierte die KZ-Gedenkstätte Neuengamme vor mehr als 150 Zuhörern den neuen internationalen Sammelband „Nationalsozialistische Täterschaften. Nachwirkungen in Gesellschaft und Familie“. Der Beitrag zur Bildungsarbeit mit Polizistinnen und Polizisten und deren kritische Auseinandersetzung mit Täterschaft stammt von Villa-Mitarbeiter Thomas Köhler. Weitere Informationen zum Sammelband


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Thomas Köhler (3.v.r.) vertritt die Villa auf internationalem Podium

Villa ten Hompel bei deutsch-niederländischer Konferenz

(8.3.2016) Dr. Christoph Spieker und Thomas Köhler waren auf Einladung des Duitsland-Instituts Amsterdam und der Landeszentrale für politische Bildung NRW Referenten bei der binationalen Konferenz „Freiheit und Demokratie lernen. Burgerschapsvorming und politische Bildung in Deutschland und den Niederlanden“ in Düsseldorf in der Villa Horion. Details zu den zwei Vorträgen


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Vorbereitung auf den Weltjugendtag in Krakau

"Obok" - "Tür an Tür" mit dem Nachbarn Freundschaft schließen

(8.3.2016) Das deutsch-polnische Verhältnis war politisch schon entspannter, die Geschichte der Länder oft leidvoll: Doch katholische Weltjugendtagsfahrer blicken in Workshops der Villa ten Hompel und des Bistums Münster voller Vorfreude auf Krakau im Sommer. Eindrücke vom Vorbereitungstreffen


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Münsteraner Delegation in Oświęcim

Schulen in Auschwitz aktiv für Erinnerungskultur und neue Gedenkprojekte

(26.2.2016) Geschichtsort Villa ten Hompel und Maximilian-Kolbe-Werk ermöglichten internationale Lehrerfortbildung: An der Konferenz in der KZ-Gedenkstätte im polnischen Oświęcim nehmen auch vier Lehrerinnen aus Münster teil. Stefan Querl vom Geschichtsort Villa ten Hompel ist einer der Mitorganisatoren. Mehr über die Fortbildung in Oświęcim


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Villa-Delegation in Jerusalem

Villa ten Hompel richtet Expertenforum aus

(10.12.2015) Im Rahmen einer Delegationsreise des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und -Erinnerungsorte in NRW präsentierten Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Daniel Gollmann, Stefan Querl und Philipp Erdmann in israelischen Lern- und Forschungseinrichtungen aktuelle Projekte aus der Villa ten Hompel. Als Vorsitzender des Arbeitskreises lud Prof. Kenkmann die israelischen Kolleginnen und Kollegen zum Besuch nordrhein-westfälischer Gedenkstätten ein. 2016 wird dann auch in der Villa über neue Ansätze der Täterforschung für die historisch-politische Bildung diskutiert. Weitere Informationen zur Delegationsreise durch Israel


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Stefan Querl, Andreas Granowski

Würde wahren statt bloß "Wegsperren"

(17.11.2015) Für Humanität und historisches Bewusstsein machen sich die Justizvollzugsanstalt Münster und der Geschichtsort Villa ten Hompel gemeinsam stark. Seit sechs Jahren läuft eine Seminarreihe, die JVA-Ausbildungsleiter Andreas Granowski und Stefan Querl, stellvertretender Leiter der Villa ten Hompel, aus der Taufe hoben, um das gesamte JVA-Personal jahrgangsweise zu erreichen. Jetzt stellt Stefan Querl für die Stadt Münster dieses landesweit beachtete Lernkonzept in der International School for Holocaust Studies (ISHS) in Jerusalem vor. Details zur Seminarreihe


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Am Moringer Friedhof (Foto: Dr. Dietmar Sedlaczek).

Balancieren zwischen Neugestaltung und Erinnerungskultur

(4.11.2015) Ein Team der Villa ten Hompel hat in Kooperation mit dem KCM Schwulenzentrum Münster die im südlichen Niedersachsen gelegene KZ-Gedenkstätte Moringen besucht. Dort wird deutlich, wie Geschichte weiterlebt. Denn der Ort ist Gedenkstätte und "Maßregelvollzugszentrum" zugleich. Im Nationalsozialismus wurden hier in einem Konzentrationslager unter anderem Kinder und Jugendliche inhaftiert. Heike Epp berichtet von der Gedenkstättenfahrt.


Was deutsche und israelische Jugendliche in Schulbüchern voneinander lernen

(11.11.2015) Seit 50 Jahren unterhalten die Staaten Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen. Und in Deutschland über Israel zu sprechen ist nicht immer leicht. Aber wie ist es eigentlich um das Wissen voneinander unter Schülerinnen und Schülern bestellt? Prof. Dr. Alfons Kenkmann, Gründungsdirektor des Geschichtsorts Villa ten Hompel, hat mit einer interdisziplinären und international besetzten Forschungskommission deutsche und israelische Schulbücher analysiert. Die Ergebnisse finden auch in der Bildungsarbeit im Geschichtsort Berücksichtung. Zu den Ergebnissen der Kommission


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Szenefoto aus dem Theaterstück "Auch Deutsche unter den Opfern"

„Einzel-Täter“? Rechte Gewalt und die Perspektiven der Opfer

(3.11.2015) Die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster (mobim) mit Sitz in der Villa ten Hompel zeigt gemeinsam mit dem Theater Münster und der Initiative Opferperspektive e.V. eine Ausstellung, die sich mit den Taten des NSU und Opfern rechter Gewalt seit 1990 auseinandersetzt. In diesem Zusammenhang wird auch ein Theaterstück aufgeführt. Die Ausstellungseröffnung findet am 10. November in der Dominikanerkirche statt.
Informationen zum Programm um die Ausstellung


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Horst Wiechers (Foto: Volker Pade)

Vorfreude in der Villa ten Hompel: Horst Wiechers aus dem Förderverein erhält das Bundesverdienstkreuz

(6.10.2015) Freudige Randnotiz vom Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Hessen: Bundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck, der am Sonnabend seine denkwürdige Rede in der Alten Oper zu Frankfurt hielt, hat Horst Wiechers aus Münster das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen, wie im Zuge der Feierlichkeiten mit über 1.300 geladenen Gästen bekannt wurde. Mehr über Horst Wiechers und sein Engagement


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Besuch des Regierungspräsidenten
Prof. Dr. Reinhard Klenke

(16.9.2015) Unter dem Motto "Was ist neu?" ließ sich Regierungspräsident Prof. Dr. Reinhard Klenke von Christoph Spieker durch die neue Ausstellung „Geschichte – Gewalt – Gewissen“ führen. Er informierte sich über die aktuelle Arbeit im Geschichtsort und traf auf Schülerinnen und Schüler des Heriburg Gymnasiums aus Coesfeld. Die Schule hatte gerade eine Bildungspartnerschaft mit der Villa ten Hompel geschlossen.
Mehr zum Besuch des Regierungspräsidenten


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NRW-Landtagspräsidentin von der Villa ten Hompel beeindruckt

(28.8.2015) Hoher Besuch am Kaiser-Wilhelm-Ring: Nordrhein-Westfalens Landtagspräsidentin Carina Gödecke besuchte den Geschichtsort Villa ten Hompel. Nach dem Rundgang durch die neue Dauerausstellung und der Diskussion über Vermittlungsansätze in der Bildungsarbeit zeigte sich die Landtagspräsidentin beeindruckt von der Vielfältigkeit und Innovation der Gedenkstätte in Münster.
Zum Bericht über den Besuch der Landtagspräsidentin


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"Dark Tourism" in deutsch-japanischer Perspektive

(3.8.2015) "Fahrten zu Orten mit historisch belasteter Geschichte" werden am Freitag, 7. August 2015, im Geschichtsort zum Thema. In Verbindung mit einer Exkursion nach Schöppingen wird Thomas Köhler, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Villa ten Hompel, zu den Erfahrungen mit dem Alten Eisenbahntunnel Lengerich sprechen.
Weitere Informationen zu Vorträgen und Exkursion


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Neue Formen der Geschichtskultur

(10.8.2015) Mit Gästen von der University of Hiroshima und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster diskutierte Thomas Köhler, Mitarbeiter des Geschichtsortes, am vergangenen Freitag aktuelle Aspekte der Geschichtskultur unter den Schlagworten "Dark Tourism" und "Public History". Dabei besuchten sie auch die Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" in der Villa ten Hompel.
Weitere Informationen zur Veranstaltung


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Vortrag bei Yad Vashem-Tagung

(1.7.2015) Im Juni referierten Thomas Köhler und Christoph Spieker für den Geschichtsort bei einer internationalen Tagung in Jerusalem und stellten die Beteiligung der Ordnungspolizei am Vernichtungskrieg sowie die Funktion der Villa ten Hompel als Dienststelle dar.
Zum Bericht über den Vortrag


Rückkehr eines Gespenstes?

(1.7.2015) Auf Einladung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster sprach Alex G. Elsohn am 24. Juni 2015 im Geschichtsort zu "Antisemitismus und Judenhass heute". Angeregt diskutierte Elsohn mit dem Publikum auch die Frage, wie Antisemitismus und Rassismus in der Migrationsgesellschaft begegnet werden kann.
Bericht über den Vortrag "Antisemitismus und Judenhass heute"


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Kulturreport 2014 der Stadt Münster

(25.6.2015) Der Geschichtsort Villa ten Hompel ist Teil des städtisches Kulturdezernats und damit einer bunten Runde von städtischen Kultureinrichtungen. Der "Kulturreport" zieht jährlich eine Bilanz der kommunalen Kulturträger, auch die Villa ten Hompel stellt ihre Arbeit auf vier Seiten vor. Kulturreport 2014 herunterladen (PDF, 2 MB)


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"Rassismus? Da fehlt noch was im Konzept"

(1.6.2015) Knapp 140 Engagierte diskutierten am Dienstag, 12. Mai 2015, im JugendGästehaus am Aasee in Münster, welche konkreten Maßnahmen in der Region gegen Rechtsextremismus und Rassismus gefasst werden sollten. Eingeladen hatte die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus (mobim), ein Projekt des Geschichtsortes in Kooperation mit dem Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW.
Zum Bericht über die Regionalkonferenz


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Vorbereitung auf den Weltjugendtag

Exkursion zur KZ-Gedenkstätte Auschwitz und nach Krakau
(20.5.2015) Vom 19. bis 22. November bieten die Villa ten Hompel und das katholische Maximilian Kolbe Werk gemeinsam eine Geschichtswerkstatt zum deutsch-polnischen Verhältnis für junge Erwachsene an. Sie bereitet Gruppenverantwortliche auf den Weltjugendtag in Krakau vor und ermöglicht die Begegnung mit einer Auschwitz-Überlebenden. Bis 1. August 2015 besteht die Möglichkeit, sich online anzumelden. Einige Bistümer gewähren für eigene Multiplikatorinnen und Gruppenleiter Reisekostenzuschüsse. Programm, weitere Infos und Anmeldelink beim
Maximilian-Kolbe-Werk


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Erkenntnisse zur "nationalsozialistischen Einsatzreligion"

Mittwochsgespräch mit PD Dr. Frank Bajohr, München
(20.5.2015) Am Mittwoch, 13.5.2015, sprach Bajohr zu neueren Entwicklungstendenzen und Perspektiven der Holocaust-Forschung nahm dabei eine Neubewertung aus Anlass der Edition der politischen Tagebücher Alfred Rosenbergs 1934-1944 vor.
Zum Bericht über das Mittwochsgespräch


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Zivilcourage im Dritten Reich

Die unbeugsame Familie Kusserow
(20.5.2015) Der Film "Lila Winkel" und die Lesung aus der Biographie Hans-Werner Kusserows boten am Donnerstag, 30. April 2015, Anlass für Diskussionen über das Schicksal der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus, aber auch zum schwierigen Prozess hin zur Anerkennung und Ehrung widerständiger Menschen wie Kusserows.
Zum Bericht über Film, Lesung und Diskussion


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Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert

Mittwochsgespräch mit Prof. Dr. Ulrich Herbert
(8.5.2015) Ein in jeder Hinsicht besonderes Mittwochsgespräch als "Montagsgespräch": In der akademischen Vortrags- und Diskussionsreihe im Geschichtsort stellte Prof. Dr. Ulrich Herbert (Freiburg) am 20. April 2015 die zentralen Thesen seines Buches vor und diskutierte mit Prof. Dr. Thomas Großbölting, Prof. Dr. Isabel Heinemann und Dr. Christoph Spieker.
Zum Bericht über die Veranstaltung


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Unterwegs im "Demokratie-Dschungel"

(17.4.2015) Projektpremiere in der neuen Ausstellung der Villa ten Hompel: Die Klasse 9e des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in Münster nahm am Dienstag als erste Gruppe am jungen Seminarkonzept des Geschichtsortes in der neuen Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt -Gewissen" teil. Viele weitere Schulen haben bereits die Seminare gebucht, die sich ausgehend von der Hausgeschichte unter anderem mit dem Nationalsozialismus auseinander setzen. Weitere Informationen zur Projektpremiere


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"Wir sind froh und stolz, dass wir die Villa haben"

Neue Dauerausstellung eröffnet
(29.3.2015) Oberbürgermeister Markus Lewe stellte beim zentralen Festakt der Stadt Münster zum 70. Jahrestag des Kriegsendes die Arbeit des Teams am Geschichtsort in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit internationalen Ehrengästen und vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern wurde die neue Dauerausstellung in der Villa ten Hompel eröffnet. Zum Bericht über die Ausstellungseröffnung


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Neue Veröffentlichung: "Hier kennt man sich..."

(19.3.2015) "Es war klar, dass wir uns nicht einschüchtern lassen" - Die Mobile Beratung stellt mit Carsten Peters vom Münsteraner Bündnis "Keinen Meter den Nazis" eine neue Broschüre zu zivilgesellschaftlichem Engagement gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Münster vor. Weitere Informationen zur Broschüre auf der projekteigenen Homepage www.mobim.info


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NRW-Ministerpräsidentin übernimmt Schirmherrschaft über neue Dauerausstellung

Die Villa ten Hompel war im Nazi-Regime Schaltzentrale für die Machenschaften der Ordnungspolizei und nach Kriegsende Ort der Entnazifizierung sowie Wiedergutmachung für Verfolgte der Hitler-Diktatur. Seit 1999 wird in dem Geschichts- und Erinnerungsort jüngere Zeitgeschichte aus der Täter- wie aus der Opferperspektive vermittelt. "Geschichte - Gewalt - Gewissen" heißt das Leitthema der neuen Dauerausstellung, deren Eröffnung für März 2015 vorgesehen ist. Die Schirmherrschaft wird Ministerpräsidentin Hannelore Kraft übernehmen. Zur Pressemeldung



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Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Wir rufen Sie gerne zurück.

Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel), sowie den Linien 2, 10 (Haltestelle: Hohenzollernring / Finanzgericht) und 7 (Haltestelle: Elisabet-Ney-Straße)

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