Stadt Münster: Villa ten Hompel - 2017-09-27 Mittwochsgespräch Speer

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Mittwochsgespräch: Albert Speer - Eine deutsche Karriere

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Buchcover der Speer-Biografie (Ausschnitt)

Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Prof. Dr. Markus Brechtken (München) im Gespräch mit Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer (Münster)

Das Ende einer Legende: Speer und die Lüge von der aufrichtigen Reue.

Seit 1931 NSDAP-Mitglied und bald ein Vertrauter Hitlers, wurde Albert Speer rasch zum Architekten des Rassenstaates. Im Krieg engagierte er sich als Rüstungsminister für den totalen Kampf und die Vernichtungsmaschinerie. Gleichwohl behauptete er nach Kriegsende, stets distanziert, ja eigentlich unpolitisch und gar kein richtiger Nazi gewesen zu sein. Auf der Basis jahrelanger Recherchen und vieler bislang unbekannter Quellen schildert Brechtken, wie Millionen Deutsche Speers Fabeln mit Eifer übernahmen, um sich die eigene Vergangenheit schönzureden, und wie aktiv Intellektuelle, namentlich Joachim Fest und Wolf Jobst Siedler, diese Legendenbildung unterstützten. Die verblüffende Biografie eines umtriebigen Manipulators – und zugleich ein Lehrstück für den deutschen Umgang mit der eigenen Geschichte.

Prof. Dr. Magnus Brechtken ist stellvertretender Direktor des Instituts für Zeitgeschichte und Professor an der LMU München. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen der Nationalsozialismus, die Geschichte der internationalen Beziehungen und die historische Wirkung politischer Memoiren.

Prof. Dr. Hans-Ulrich Thamer ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der WWU Münster. Seine Forschungsschwerpunkte sind der Nationalsozialismus und der europäische Faschismus, die Französische Revolution, die Ideengeschichte Frankreichs im 18. und 19. Jahrhundert sowie die Kulturgeschichte von Ausstellungen und Museen.

„Seit Langem erwartet wird die erste große kritische Speer-Biografie. Jetzt hat sie Magnus Brechtken verfasst. Ihm gelingt eine fulminante Dekonstruktion.“ (Die WELT)

Am Stand des Buchladens „Rosta“ können Werke von Magnus Brechtken erworben werden, die der Autor auf Wunsch signiert.

In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Münster e.V., Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.


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Geschichtsort Villa ten Hompel
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