Stadt Münster: Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung - Maßnahmen im Bestand

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Wohnraumförderung

Altbausanierung

Ziel des städtischen Förderprogramms ist die nachhaltige Einsparung von Heizenergie im Altbaubestand durch erhöhten Wärmeschutz für die Wohngebäude. Damit wird ein entscheidender Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Münster geleistet.

Im Rahmen der "Altbausanierung" werden bauliche Sanierungsarbeiten an Wohngebäuden, die vor dem 01.01.1995 fertig gestellt worden sind, gefördert.

Altbausanierungsmittel können beantragen: alle Eigentümer (Selbstnutzer und Vermieter)
Einen Zuschuss zur Qualitätssicherung können beantragen: Bauherren von Eigenheimen mit Niedrigenergiehausstandard.

Im Rahmen der Altbausanierung werden Zuschüsse von bis zu 7.000 EUR für ein Einfamilienhaus und bis zu 12.000 EUR für ein Mehrfamilienhaus gewährt.



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Abbau von Barrieren in bestehendem Wohnraum

Das Ziel dieses Angebots im Rahmen der Landesförderung ist die Anpassung des Wohnraumangebots an die Erfordernisse des demografischen Wandels. Der Wohnungsbestand soll baulich so umgestaltet werden, dass er möglichst barrierefrei von allen Altersgruppen und insbesondere auch von älteren Menschen genutzt werden kann. In diesem Sinne werden bauliche Maßnahmen zur Reduzierung von Barrieren im Wohnungsbestand von Mietwohnungen ebenso wie in Eigenheimen und Eigentumswohnungen gefördert.

Antragsberechtigt für dieses Förderangebot sind sowohl Vermieter von Mietwohnungen als auch Eigentümer/-innen von Eigenheimen und Eigentumswohnungen. Für dieses Förderprogramm sind keine Einkommensgrenzen einzuhalten und es bestehen  keine Mietpreis- und Belegungsbindungen.



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Denkmalgerechte Erneuerung

Zum Erhalt des historischen Erbes und zur Behebung oder Vermeidung städtebaulicher Missstände in Wohnsiedlungen von besonderem städtebaulichem Wert in Nordrhein-Westfalen werden bauliche Maßnahmen zur denkmalgerechten Erneuerung von selbst genutztem Wohnraum (Eigenheime und Eigentumswohnungen) gefördert.

Förderzweck sind die denkmalgerechte Modernisierung und energetische Optimierung von Wohngebäuden in historischen Stadt- und Ortskernen, in denkmalgeschützten Werks- und Genossenschaftssiedlungen, in sonstigen Gebieten mit Erhaltungssatzung sowie in Stadterneuerungsgebieten nach den Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen zur Stadtentwicklung und Stadterneuerung (Förderrichtlinien Stadterneuerung 2008, SMBI.NRW.2313).



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Energieeinsparung

Förderzweck der Landesförderung ist die nachhaltige Verbesserung der Energieeffizienz und verstärkten CO2-Einsparung im Wohnungsbestand.

Es werden gefördert bauliche Maßnahmen, die der Verbesserung des baulichen Wärmeschutzes (Außenwand-, Keller- und Dachdämmung, Einbau wärmedämmender Fenster) und der Verbesserung bzw. dem erstmaligen Einbau von Heizungs- und Warmwasseranlagen, solarthermischen Anlagen und mechanischen Lüftungsanlagen dienen, sowie die Erneuerung oder erstmaliger Anbau eines Balkons im Zusammenhang mit der Wärmedämmung der Außenwände. Bei selbstgenutztem Wohneigentum können zusätzlich gefördert werden der Ausbau und die Erweiterung des vorhandenen Wohnraums (Wohnflächenerweiterung) im Zusammenhang mit der Dämmung der Außenwände und/oder des Daches.

Die Fördermittel können alle Eigentümer (Selbstnutzer und Vermieter von Wohnungen) beantragen. Bei selbstgenutztem Wohneigentum darf das anrechenbare Einkommen des den Wohnraum nutzenden Haushalts die Einkommensgrenzendes §13 Abs. 1 des Gesetzes zur Förderung und Nutzung von Wohnraum für das Land Nordrhein-Westfalen (WFNG NRW) nicht übersteigen.

Die Förderung erfolgt mit Darlehen zur Anteilsförderung der förderfähigen Bau- und Baunebenkosten in Höhe von bis zu 40.000 Euro pro Wohnung, höchstens jedoch auf 80 v. H. der anerkannten förderfähigen Bau- und Baunebenkosten bei Mietwohnungen und 85 % bei selbst genutztem Wohneigentum.



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Modernisierung von Dauerpflegeeinrichtungen

Das Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung kann die Modernisierung von bestehenden Dauerpflegeeinrichtungen (Alten- und Pflegewohnheime) fördern, wenn diese älter als 25 Jahre sind. Die Förderung erfolgt nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr. Förderzweck ist die bauliche Anpassung von bestehenden vollstationären Dauerpflegeeinrichtungen an heutige Wohn- und Nutzungsqualitäten.

Förderfähige Maßnahmen sind u. a.:

  • Grundrissänderungen zur Auflösung von langen Fluren und zur Gliederung des Heims in kleinteilige Wohngruppen,
  • Herstellung von barrierefreien Bädern durch Einbau, Umbau oder durch Modernisierung vorhandener Bäder sowie Herstellung von Pflegebädern und Ruheräumen,
  • Schaffung dezentraler Gemeinschafts- und Wirtschaftsbereiche in den Wohngruppen mit Koch-, Ess- und Wohnbereich,
  • Grundrissänderung zur Reduzierung des Anteils von Doppelzimmern,
  • Wohnumfeldmaßnahmen, insbesondere auch die Schaffung von Sinnesgärten für demenziell erkrankte Personen.

Es wird ein Förderdarlehen bis zur Höhe von 60.000 Euro pro Pflegewohnplatz gewährt, maximal aber bis zur Höhe der förderfähigen Kosten, soweit diese nicht durch andere Finanzierungsmittel (Eigenmittel, Fremdmittel, andere Fördermittel) gedeckt werden. Förderfähig sind die Baukosten ohne Ausstattung/Einrichtung (gemäß DIN 276, Kostengruppe 600) abzüglich pauschal 20 % für allgemeine Instandsetzungsmaßnahmen.



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Stadtumbau

Zur dauerhaften Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse von Sozialwohnungsbeständen in hochverdichteten Großsiedlungen, Wohnanlagen oder in hochgeschossigen Wohngebäuden der 1960er und 1970er Jahre mit besonderen Problemen kann das Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung Landesmittel der NRW.BANK gewähren.

Die Förderung setzt voraus, dass die beantragten Maßnahmen auf der Basis eines kommunalen wohnungspolitischen Handlungskonzepts entwickelt worden sind und für die Dauer der Bindungen ein integriertes Bewirtschaftungskonzept durchgeführt wird, über das die Bewilligungsbehörde, der Investor und das Ministerium für Bauen und Verkehr Einvernehmen herstellen.

Die Förderung erfolgt mit zinsgünstigen Darlehen jedoch nur nach vorheriger Abstimmung mit dem Ministerium für Bauen und Verkehr.



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Zusatzinfos

Kontakt

Amt für Wohnungswesen
und Quartiersentwicklung

Stadthaus 3
Albersloher Weg 33, 48155 Münster
Postanschrift: 48127 Münster

Ansprechpartner/innen:

Zuständigkeit nach Namen der Antragstellenden

A - G
Mechthild Hüttemann
Telefon 02 51/4 92-64 74
Raum E 404
HuettemannM(at)stadt-muenster.de

H - Kn
Nicole Arning
Telefon 02 51/4 92-64 41
Raum E 406
ArningN(at)stadt-muenster.de

Ko - Q
Werner Müller
Telefon 02 51/4 92-64 27
Raum E 403
MuellerW(at)stadt-muenster.de

R - Z
Clara Tauch
Telefon 02 51/4 92-64 40
Raum E 407
Tauch(at)stadt-muenster.de

Öffnungszeiten

Montag, Dienstag, Mittwoch und Freitag von 8 bis 12 Uhr
Donnerstag von 15 bis 18 Uhr
(Achtung: donnerstags keine Öffnungszeit am Vormittag!)

Telefonische Auskünfte

Die Mitarbeitenden des Amtes für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung erreichen Sie telefonisch zu folgenden Zeiten:

Montag, Dienstag und Mittwoch von 8 bis 16 Uhr
Donnerstag von 8 bis 18 Uhr
Freitag von 8 bis 13 Uhr

Bitte beachten Sie, dass telefonische Auskünfte während der oben angegebenen Öffnungszeiten nur eingeschränkt gegeben werden können.