Infizierte und Kontaktpersonen

Eine Frau hält eine Maske in der Hand

Corona in Zahlen

Neuinfektionen: 202 (seit Freitag)
Aktuell münstersche Infizierte: 872
Bestätigt (gesamt): 138.677
Genesen (gesamt): 137.567
An/mit Corona Gestorbene: 238
Erstgemeldete Inzidenz laut RKI: 205,8

Stand: 28. November, 11.30 Uhr

Sie hatten Kontakt zu einer nachweislich infizierten Person. Das Ansteckungsrisiko ist mit der derzeit vorherrschenden Variante hoch. Daher kommt es sehr darauf an, dass Sie die Infektion selbst nicht ungewollt an andere, besonders stark gefährdete Personen weitergeben. Die Absonderungspflicht ist entfallen. Enge Kontaktpersonen müssen seit dem 5. Mai 2022 nicht mehr in Quarantäne. Die Test- und Quarantäneverordnung gibt aber vor, dass Sie für fünf Tage (ab Kontakt mit der infizierten Person) Ihre engen Kontakte reduzieren und insbesondere größere Gruppen und Innenräume meiden sollen. Tägliche Selbsttests werden empfohlen. Treten in den ersten zehn Tagen Symptome auf, muss zwingend eine Testung durchgeführt werden. Und: Bei nicht verzichtbaren Kontakten zu anderen Personen sollten Sie mindestens fünf Tage lang eine medizinische Maske tragen. Für Beschäftigte in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und sonstigen Einrichtungen für vulnerable Personen gelten die zusätzlichen Testpflichten des § 4 Absatz 2 der Coronaschutzverordnung. Das Gesundheitsamt nimmt im Regelfall keinen Kontakt zu engen Kontaktpersonen auf. Jedoch können Sie sich telefonisch beraten lassen (Corona-Hotline 02 51/4 92-10 77 oder eine Ihnen durch die infizierte Person übermittelte Durchwahl zum Corona-Team).

Eine rote Warnmeldung bedeutet nicht automatisch, dass Sie sich mit Corona infiziert haben. Diese Warnung weist nur darauf hin, dass Sie einer Person begegnet sind, die in den zurückliegenden zwei Wochen ein positives Testergebnis in ihre Corona-App eingetragen hat. Ist die Warnung über ein erhöhtes Infektionsrisiko erfolgt, haben Sie die Möglichkeit, sich an einer Teststelle mit einem Eigenanteil von 3 Euro testen zu lassen.

Wenn Ihr Selbsttest positiv ausgefallen ist, sind Sie verpflichtet einen Schnell- oder PCR-Test bei einer Teststelle oder in einer Arztpraxis zur Bestätigung des Ergebnisses vornehmen zu lassen. Bis das Ergebnis vorliegt, sind Sie verpflichtet, sich in Isolation zu begeben. Ein nachfolgender negativer Selbsttest hebt ein positives Testergebnis nicht auf.

Sowohl Schnelltests, die an offiziellen Stellen durchgeführt wurden, als auch positive PCR-Befunde verpflichten, die Isolation fortzuführen. Lediglich ein nukleinsäurebasiertes Testverfahren (bspw. ein PCR-Test) wird nach aktuellem Stand als ausreichender Nachweis der Erkrankung anerkannt, um ein Genesenenzertifikat zu erhalten. Daher ist es ratsam, einen positiven Schnelltest durch einen PCR-Test überprüfen zu lassen. Es gibt aber keine Verpflichtung zu einer solchen Kontrolltestung. Wenn Sie einen PCR-Test vornehmen lassen und dieses Ergebnis negativ ist, ist die Isolation dadurch direkt beendet.

Für Personen, die ein positives Testergebnis erhalten, gilt die sofortige Pflicht zur 10-tägigen Isolation. Für die Zeit der Isolation dürfen Sie das Haus nicht verlassen und keinen Besuch empfangen. Einzige Ausnahmen sind medizinische Notfälle und die Freitestung zum Ende der Isolation. Zudem sollten Sie sich von anderen Haushaltmitgliedern bestmöglich fernhalten und gemeinsam genutzte Flächen wie beispielsweise das Bad regelmäßig desinfizieren. Infizierte Personen sind verpflichtet, ihre engen Kontakte der letzten zwei Tage vor Symptombeginn oder Testabstrich eigenständig zu informieren.

Info für Infizierte

Es liegt in Ihrer Verantwortung, alle Personen über Ihre Infektion zu informieren, zu denen Sie in den letzten 48 Stunden vor Durchführung des Tests und bis zum Erhalt des Testergebnisses engen Kontakt hatten. Um weitere Infektionen zu verhindern, müssen die Kontaktpersonen unverzüglich informiert werden. Ein erhöhtes Infektionsrisiko liegt insbesondere vor, wenn sich die Kontaktpersonen länger als zehn Minuten ohne adäquaten Maskenschutz im Nahfeld (weniger als 1,50 Meter Abstand) aufgehalten haben. Das gilt unabhängig von der Dauer auch für direkte Gesprächssituationen zwischen infizierter und Kontaktperson. Außerdem: Der gleichzeitige Aufenthalt von Infiziertem und Kontakt im selben Raum mit wahrscheinlich hoher Konzentration infektiöser Aerosole, unabhängig vom Abstand für mehr als zehn Minuten, auch wenn durchgängig ein Mund-Nase-Schutz (MNS) oder FFP2-Maske getragen wurde.

Wenn zwischen dem ersten Symptombeginn und dem ersten positiven offiziellen Tests maximal 48 Stunden liegen, dann verschiebt sich der Beginn der Isolation auf den Zeitpunkt der ersten Symptome. Ansonsten gilt das Abstrichdatum als Isolationsbeginn. Die Isolationspflicht errechnet sich in ganzen Tagen. Daher gilt der Tag nach dem Abstrichdatum/Symptombeginn als erster Tag der Isolation.
Beispiel: Abstrichdatum 2. September, Symptombeginn 1. September - also 10 Tage Isolation bis einschließlich 11. September.

Die Isolation dauert insgesamt zehn Tage, nach dem 10. Tag der Isolation kann diese ohne Negativ-Testung verlassen werden.
Allgemein kann eine Isolation von Infizierten nach fünf Tagen mit einem negativen Test beendet werden. Zur Freitestung ist ein negativer Schnelltest von einer Bürgerteststelle oder ein negativer PCR-Test oder ein positiver PCR-Test mit Ct-Wert über 30 notwendig. Ein Selbsttest ist nicht ausreichend. Ist das Testergebnis noch positiv (bei PCR mit Ct-Wert unter 30), so kann der nächste Test frühestens 24 Stunden nach dem ersten Test gemacht werden. Die Isolation endet in dem Moment, in dem das negative Testergebnis vorliegt. Die Freitestung an einer Bürgerteststelle ist weiterhin kostenfrei.

Sie können sich unter Vorlage des positiven PCR-Ergebnisses bei einer Apotheke ein Genesenenzertifikat ausstellen lassen. Die Ausstellung erfolgt als QR-Code analog zum Impfnachweis.

Es genügt der Testnachweis - insbesondere auch für Ansprüche nach § 56 IfSG z. B. zur Vorlage beim Arbeitgeber.

Corona-Scouts

Hotline

02 51/4 92-10 77
Montag bis Donnerstag 8-18 Uhr,
Freitag 8-13.30 Uhr

Für Gehörlose: Fax 02 51/4 92-79 27

corona@stadt-muenster.de