Stadt Münster: Frauenbüro - Nationale Konferenz

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Europäische Charta

3. Nationale Konferenz zur Europäischen Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene in Münster

Nationale Konferenz

Konferenz war ein voller Erfolg

"Wir lieben Gleichstellung! Und weil das so ist, haben wir Gleichstellungsbeauftragte für unser langlebiges Produkt mit wachsender Dynamik die Europäische Charta für unser strategisches Management entdeckt. Wir nutzen die Charta für die Entwicklung, Planung und Umsetzung unserer Ziele und die gendergerechte Ausrichtung unserer Kommunen." Mit dieser Aussage begrüßte Martina Arndts-Haupt, Leiterin des städtischen Frauenbüros der Stadt Münster, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 3. Nationalen Konferenz der Unterzeichnerstädte der Europäischen Charta. Das Frauenbüro und der Rat der Gemeinden Europas (RGRE) hatten am 12. und 13. April 2018 nach Münster eingeladen.

Zum fachlichen und politischen Austausch waren alle Kolleginnen und Kollegen von Städten eingeladen, die bereits mit der Charta arbeiten, aber auch diejenigen, die Argumente, Informationen und Tipps für einen Beitritt zu Charta suchten. Unter dem Titel "Zusammen. Wirken!" befassten sich im münsterschen Rathaus rund 120 Teilnehmer/innen – überwiegend Gleichstellungsbeauftragte - mit den Synergien kommunaler Querschnittsthemen und deren positiven Effekten für eine erfolgreiche Geschlechtergleichstellung. Neben fachlichen Impulsen zu den Querschnittsthemen Diversity, Demographie, Nachhaltigkeit/Mobilität und Gender Budgeting standen in Workshops Fragen, Instrumente und Zukunftsvisionen im Mittelpunkt.

Am zweiten Tag diskutierten Ina Scharrenbach (Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen), die politischen Vertreterinnen auf europäischer Ebene Maria Noichl und Lydia Dietrich und Markus Lewe (Oberbürgermeister der Stadt Münster) auf dem Podium über die Europäische Charta und die Querschnittsthemen im politischen Fokus. "Die Zukunft der Städte hängt auch davon ab, dass wir fünf wichtige Aufgaben lösen: Saubere Luft, bezahlbares Wohnen, ausreichend Zeit und Geld zur Verfügung haben und Gleichstellung verwirklichen", mit diesem Statement brachte Oberbürgermeister Markus Lewe, der auch Präsident des Deutschen Städtetages ist, eine wichtige Botschaft der Konferenz auf den Punkt. Die Ministerin Ina Scharrenbach betonte, dass Männer sich anders durch öffentliche Räume bewegen als Frauen, was bei der Städteplanung dringend berücksichtigt werden müsse. Interessantes Ergebnis der Diskussion war unter anderem die Erkenntnis, dass die Charta als "Europäisches Grundgesetz der Gleichstellung" eine Ergänzung vor allem hinsichtlich der Thematik LSBTTI* (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, Transsexuelle und Intersexuelle) und den Herausforderungen der Digitalisierung gebrauchen kann.

Die Ergebnisse der Nationalen Konferenz reisen als grafisches Protokoll zur Europäischen Konferenz nach Bilbao im Juni 2018.

Eine Dokumentation der Konferenz ist in Arbeit.


 

Zusatzinfos

Ihre Ansprechpartnerinnen

Martina Arndts-Haupt
Tel. 02 51/4 92-17 00

Julia von Hayn
Tel. 02 51/4 92-17 04