Stadt Münster: Jib - Vortragsreihe 2019: Was Kinder heute brauchen

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Vortragsreihe 2019: Was Kinder heute brauchen

Von Februar bis Dezember 2019

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Wir möchten Kindern und Jugendlichen in unserer Stadt bestmögliche Bedingungen des Aufwachsens bieten und Eltern in ihrem Erziehungsalltag so früh wie möglich unterstützen. Im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen deshalb vor allem die Themen und Bedürfnisse von Familien. Um Eltern in ihrer wichtigen Erziehungsaufgabe gut zu informieren und sie darin zu stärken, die Lebenswelten ihrer Kinder besser zu begreifen, hat das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien wieder eine vielseitige Vortragsreihe geplant. Wir freuen uns sehr darüber, dass diese Vortragsreihe von Müttern und Vätern so gut nachgefragt wird und wir 2019 das 10-jährige Jubiläum feiern können. Familien sollen sich in Münster wohlfühlen!
Den Schwerpunkt des vom Jugendinformations und -bildungszentrum (Jib) organisierten Vortragsprogramms bilden erneut Themen rund um die vielbesagte Mediennutzung. Die Vorträge richten sich gezielt an alle Mütter und Väter in Münster, sind aber auch für pädagogische Fachkräfte und andere Interessierte offen.




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Hinweise

Das Jib nutzt als eine moderne Jugendhilfeeinrichtung diverse Social-Media-Dienste, als Werbe- und Kommunikationsplattform und als weitere Möglichkeit der Berichterstattung.

Wir fotografieren, filmen, twittern und posten.

Wer sich nicht auf Bild- oder Filmmaterial wieder finden möchte, meldet sich vor dem Vortrag bei den Verantwortlichen. Dies wird selbstverständlich respektiert, die Teilnehmenden sind aber in der "Informationspflicht".

Bei allen Vorträgen (bis auf Vortrag 6 und 8) benutzen wir bei Bedarf eine Induktionsschleife.
Die Veranstaltungsorte sind barrierefrei zu erreichen.
Zudem stellen wir bei Bedarf auch Geärdensprachdolmetscher zur Verfügung. Bitte formulieren Sie den Bedarf im Bemerkungsfeld der Online-Anmeldung bis spätestens eine Woche vor Vortragsbeginn. Danach ist eine Übersetzung durch die Gebärdensprachdolmetscher nicht mehr möglich. Die Parisozial Münsterland GmbH hat die Finanzierung der Gebärdensprachdolmetscher über die Aktion Mensch sichergestellt.
Herzlichen Dank.


Vortrag 1: School´s out

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Alternative Auslandsaufenthalte, Au-pair in Europa, FSJ oder BFD bei der Stadt Münster

Ein längerer Freiwilligendienst im In- oder im Ausland - ob in Europa oder Übersee - eröffnet neue Perspektiven, doch er will gut überlegt sein. Neben rechtzeitiger und sorgfältiger Planung gehören dazu der Mut zu Neuem, Stehvermögen und auch ein wenig Idealismus.

Die Vortragenden präsentieren unterschiedliche Möglichkeiten von "freiwilligen Diensten und Auslandsaufenthalten nach der Schule oder nach der Ausbildung". Sie informieren über Workcamps im Ausland, den Europäischen Freiwilligendienst, das Weltwärts-Programm, über Kulturweit und das FSJ im Ausland, Au-pair in Europa oder über ein FSJ oder BFD bei der Stadt Münster. Sie referieren nicht über Schüleraustauschprogramme.

Donnerstag, 7.2.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referentinnen/Referenten: Eva Fedke - Jib Reiseinformation, Kerstin Meyer und Silvia Koppenhagen - Au-pair-Vermittlung im Jib, Thilo Heise - FSJ bei der Stadt Münster, Nicole Sterthaus - BFD bei der Stadt Münster



Vortrag 2: Aufwachsen in Medienwelten

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Über die Mediennutzung im Grundschulalter

Ab welchem Alter ein Smartphone? Was muss mein Kind über das Internet wissen? Wie lange darf gezockt oder ferngesehen werden? Im Alltag von Familien mit Grundschulkindern stellen sich viele
Fragen rund um die Mediennutzung.

Ein Patentrezept zur Medienerziehung in der Familie gibt es leider nicht. Im Vortrag werden aber einige wichtige Zutaten besprochen. Die rasante technische Entwicklung der letzten Jahre hat unser Leben und Zusammenleben verändert. Mit dem Smartphone hat sich ein neues Massenmedium flächendeckend durchgesetzt. Soziale Netzwerke prägen unsere Alltagskommunikation. Datenbrillen eröffnen uns neue virtuelle Welten und künstliche Intelligenz ist, mit virtuellen Assistenten, längst in unsere Wohnzimmer eingezogen.

Kinder wachsen wie selbstverständlich in diese digitale Welt hinein. Denn Medien spielen im Alltag von Familien eine wichtige Rolle. Sie bieten viele Chancen – und sind gleichzeitig Ausgangspunkt für Konflikte. Eltern können ihre Kinder aktiv dabei begleiten, das richtige Maß an Mediennutzung zu finden. Heute wird es immer wichtiger, verantwortungsvoll und sicher mit Medien umzugehen. Kinder müssen lernen, sich kritisch und kreativ mit (und auch ohne) Medien zu beschäftigen.

Dienstag, 19.2.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster

Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referent: Matthias Felling, Fachreferent für Jugendmedienschutz bei der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz NRW e. V.



Vortrag 3: Blackout und Versagensangst

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Wie helfe ich meinem Kind bei Prüfungsangst?

Im Zusammenhang mit dem Schulbesuch und dem schulischen Lernen erleben Kinder und Jugendliche verschiedene Arten von Ängsten oder Angstauslösern. Hierzu zählen:

  • in Leistungssituationen: Versagens- und Prüfungsängste, Leistungsdruck, Ängste vor Anderen zu sprechen
  • Ängste im Umgang mit Mitschülern: Angst vor Gewalt und Mobbing, Angst vor Konkurrenz und Wettbewerb, Angst vor mangelnder Akzeptanz
  • Ängste im Umgang mit Lehrpersonen: Angst vor Kritik und Zurückweisung, Angst vor Autoritäten, Ängste bei Leistungsüberprüfungen
  • Schulphobie: ausgelöst durch verschiedene Ursachen (Trennungsängste, ungünstige Erfahrungen in der Schule) kann Schulphobie zu einem gravierenden Schulabsentismus führen.

Die Veranstaltung wird - neben einer begrifflichen Einordnung - der Frage nach Ursachen, Symptomen und Kriterien zur Feststellung von (Prüfungs-)Ängsten nachgehen. Vor allem sollen konkrete Möglichkeiten der Prävention (z. B. Vorbereitung von Leistungskontrollen, Lern- und Arbeitstechniken für Schülerinnen und Schüler, Entspannungsverfahren) und Intervention bei Angstphänomenen (z. B. Anleitung zu positiven Selbstinstruktionen, andere kognitive Techniken, Verhaltensübungen) vorgestellt werden. Auch Hinweise speziell zum Umgang mit Aufschiebeverhalten (sogenannte Prokrastination) zählen hierzu.

Mittwoch, 13.3.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster

Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referent: Lioba Pulinski, Dipl.-Psychologin, Psych. Psychotherapeutin, Schulpsychologische Beratungsstelle der Stadt Münster



Vortrag 4: Endgegner Computerspiele

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Wie wir mit Games in der Familie umgehen.

Computerspiele wie Fortnite und League of Legends sind das liebste Hobby vieler Jugendlicher. Besonders auf Jungen üben die digitalen Spiele in der Pubertät (und natürlich auch darüber hinaus) eine große Faszination aus.

Der Referent Torben Kohring erklärt an praktischen Beispielen die große Faszinationskraft digitaler Spiele. Er erläutert ihre bei Eltern ungeliebte Rolle als Zeitfresser und gibt praktische Tipps, wie Eltern im täglichen Kampf gegen die virtuellen Welten nicht verzweifeln.

Als aktiver Jugendschutzsachverständiger erklärt Torben Kohring darüber hinaus, wie die Alterskennzeichen bei digitalen Spielen zustande kommen. Die Teilnahme setzt keine Erfahrung mit digitalen Spielen voraus.

Mittwoch, 10.4.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster

Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referent: Torben Kohring, Leiter der Fachstelle für Jugendmedienkultur, Köln



Vortrag 5: Big mother is watching you

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Kindliche Freiheit zwischen Vertrauen und digitaler Kontrolle

Mütter und Väter wollen für ihre Kinder nur das Beste: Sicherheit, Schutz vor Kriminellen, vor schädlichen Einflüssen im Internet und vor den Folgen übermäßiger Handynutzung. Aus Sorge verwenden immer mehr Eltern sogenannte "Parental Control"-Apps. Viele Programme kontrollieren zum Beispiel die Aktivitäten der Kinder im Internet. Sie bieten die Möglichkeit, das Surfverhalten aufzuzeichnen, Inhalte zu filtern, Zeitlimits zu setzen oder SMS und Chats mitzulesen. Ein Abhören über das Mikrofon des Handys ist ebenfalls häufig möglich.

Bei anderen Apps wird die Position des Kinderhandys automatisch ans Elternhandy gesendet und es ertönt ein Alarmsignal, wenn eine vorher definierte Grenze überschritten wird. Andere überwachen das Verhalten im Straßenverkehr - halten sich Kinder nicht an die Verkehrsregeln, bekommen die Eltern eine Benachrichtigung. Wenn die Kinder noch nicht über ein eigenes Handy verfügen, können die Tracker auch in Uhren oder dem Schulranzen untergebracht werden.

Führen solche Apps tatsächlich zu mehr Sicherheit, können sie eine sinnvolle Ergänzung zu klassischen Absprachen darstellen? Wie hilfreich sind Programme, die Aktivitäten im Internet begrenzen? Und wer kontrolliert im Zweifelsfall die Eltern?

Ralf Bolhaar, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster, präsentiert und diskutiert Maßnahmen der verantwortungsvollen Mediennutzung.

Donnerstag, 9.5.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referent: Ralf Bolhaar, Lehrkraft für besondere Aufgaben am Fachbereich Sozialwesen der FH Münster



Vortrag 6: Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen

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Ein szenischer Vortrag zum konsequenten Auftreten nach Regelverstößen

"Nein, mach ich nicht!" – So tönt es täglich aus Millionen Kehlen, wenn Kinder und Jugendliche in Schulen, Jugendhäusern, Kindergärten oder Elternhäusern aufgefordert werden, sich an aufgestellte Regeln zu halten. Doch erst in dem Konflikt nach dem "Nein!" zeigt sich, ob eine Regel wirklich gilt.

Wenn Nervensägen an unseren Nerven sägen, dann heißt es, standhaft und konsequent, aber auch respektvoll und wertschätzend für die Beachtung der Regeln einzutreten. Leichter gesagt als getan: Wie oft tanzen Kinder und Jugendliche uns Lehrenden, Erziehenden oder Eltern auf der Nase herum und setzen vereinbarte Regeln durch ihr Verhalten außer Kraft?

Der Sozialwissenschaftler, Schauspieler und Buchautor Rudi Rhode zeigt in seinem lehrreichen und zugleich amüsanten Vortrag auf eine ganz anschauliche Art und Weise, wie unser Auftreten und unsere Vorgehensweise beschaffen sein muss, damit einmal vereinbarte Regeln auch tatsächlich gelten.

Schauspielerisch werden auf der Bühne zugespitzte Konfliktsituationen vorgestellt. Dabei schlüpft der Akteur im fliegenden Wechsel in unterschiedliche Rollen und bringt Konflikte hautnah und witzig auf die Bühne.

In seinen Lösungsvorschlägen für derart heikle Situationen geht Rudi Rhode sowohl auf die körpersprachlichen Botschaften als auch auf die verbalen Äußerungen einer konsequenten und wertschätzenden Vorgehensweise ein. Und auch die Frage der inneren Haltung und der Konsequenzen ist Gegenstand des szenischen Vortrags. Der szenische Vortrag beruht auf dem Konfliktmodell der "kontrolliert-eskalierenden Beharrlichkeit", das Rudi Rhode in seinem neuen Buch anschaulich und systematisch dargelegt hat.

Donnerstag, 19.9.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt 10 Euro
Cineplex Münster
Vorverkauf nur im Cineplex oder im Schlosstheater oder online über die Website des Cineplex
Der Vorverkauf startet am 6.12.2018.

Albersloher Weg 33
Referent: Rudi Rhode, Sozialwissenschaftler, Schauspieler und Buchautor, Wuppertal



Vortrag 7: Motivation und Verantwortung

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Motivation und Verantwortung - wer wünscht sich das nicht für seine Kinder: Sie sollen neugierig sein auf das Leben in all seiner Vielfalt, sie sollen motiviert lernen und verantwortlich mit sich und anderen umgehen.
Andererseits kennen viele Eltern diesen ständigen Kampf: "Du musst aber doch ...",  "Warum fängst du denn nicht endlich an?", "Wie oft soll ich dir das noch sagen?", "Das ist aber doch deine Aufgabe ...".

Aus ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist Lerntherapeutin Jutta Gorschlüter der Unterschied zwischen "motivierten" und "weniger motivierten" Schülern durchaus geläufig. Ob ein Schüler motiviert ist oder nicht, ist dabei allerdings weitgehend unabhängig von den intellektuellen Fähigkeiten, die er (oder sie) mitbringt. Allerdings: Schüler, die sich selbst motivieren können, lernen deutlich leichter! Und die Kunst, sich selbst zu motivieren, garantiert uns einen lebenslangen Lernzuwachs.
Inzwischen hat die Wissenschaft etwas sehr Interessantes nachgewiesen: Ob jemand in seinem Leben viel dazulernt, ob jemand erfolgreich ist, hängt von persönlichen Kompetenzen ab, die allerdings in keinem Schulfach unterrichtet werden. Es handelt sich um Persönlichkeitsmerkmale, die mit einem "Intelligenztest" nicht zu messen sind. In diesem Zusammenhang spielen die Begriffe "Motivation" und "Verantwortung" eine sehr zentrale Rolle!

Mittwoch, 25.9.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referentin: Jutta Gorschlüter, Lerntherapeutin,
Spielraum Lernen, Münster



Vortrag 8: Bildung für eine nachhaltige Zukunft

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Vom "höher, schneller, weiter" in die Kraft des WIR

Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Herausforderungen. Krisen überall zeigen, dass unser derzeitiges Paradigma vom "höher, schneller, weiter" nicht zukunftsfähig ist. Die große Transformation in eine nachhaltige Welt steht an. Sie braucht mutige und kreative Zukunftsgestalterinnen und -gestalter. Junge Menschen, die über ausgeprägte Lösungskompetenzen verfügen und die es gewohnt sind, Verantwortung zu übernehmen - für sich, für andere und für unseren Planeten.

Bildung spielt eine Schlüsselrolle. Auch hier brauchen wir einen Paradigmenwechsel. Vertrauen in die großartigen Potenziale der jungen Menschen und eine Lern- und Schulkultur die geprägt ist durch das, was wirklich zählt: Beziehung, Wertschätzung, Partizipation, Verantwortung, Sinn. Und die Kraft des Wir.

Wenn wir in diese Richtung "Schule neu denken", dann geht es nicht mehr um die Optimierung des Bestehenden, sondern um radikale Transformationsprozesse. Lassen Sie sich inspirieren, wie das gelingen kann.

Donnerstag, 10.10.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt 10 Euro
Cineplex Münster
Vorverkauf nur im Cineplex oder im Schlosstheater oder online über die Website des Cineplex
Der Vorverkauf startet am 6.12.2018.

Albersloher Weg 33
Referentin: Margret Rasfeld, Schule im Aufbruch, Berlin



Vortrag 9: Wie wir uns verstehen.

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Hörbehinderung als Herausforderung innerhalb der Familie

Kommunikation ist die Grundlage des sozialen Miteinanders. Ist diese durch die Hörbehinderung (Schwerhörigkeit, Ertaubung, Gehörlosigkeit) eines oder mehrerer Familienmitglieder erschwert, kann es zu Missverständnissen und Konflikten kommen und eine Belastungsprobe für die Beziehungen untereinander sein.

Sich gegenseitig zu verstehen und verständlich zu machen stellt für alle Familienmitglieder eine besondere Anforderung dar. Zudem ist für Eltern mit einer Hörbehinderung die Unterstützung ihrer
Kinder häufig mit einer Vielzahl von Barrieren verbunden. Barrierefreiheit bei Elternabenden in Schule und Kindergarten? Teilnahme an Feierlichkeiten und Kontakt mit anderen Eltern? Für (gut)hörende Menschen ist das meist selbstverständlich, für Eltern mit Hörbehinderung kann das eine weitere Herausforderung darstellen.

Ebenso stoßen Kinder mit einer Hörbehinderung von klein auf innerhalb der Familie auf kommunikative Barrieren. Das kann u. a. zur Folge haben, dass auf Bedürfnisse des Kindes nicht adäquat eingegangen werden kann.

In ihrem Vortrag möchten die Referentinnen auf diese und weitere spezifische innerfamiliäre  Herausforderungen eingehen und die im Kontext "Erziehungsauftrag" bestehenden außerfamiliären Barrieren beleuchten. Nicht zuletzt zeigen sie regionale sowie überregionale Möglichkeiten der Hilfe
und Unterstützung für Familien mit Hörbehinderung auf.

Mittwoch, 6.11.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referentinnen: Ute Tillmann und Esther Lißeck, Parisozial Münsterland, Beratungsstelle für hörbehinderte Menschen



Vortrag 10: Wie Jungen die Schule schaffen

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Bei vielen Jungeneltern ist Schule ein dauerndes Reizthema: Von der Motivation bis zu den Hausaufgaben, vom Chaos im Schulranzen bis zu den Noten – an vielen Stellen klemmt es, Probleme gibt es zuhauf. Sie zeigen sich auch direkt in der Schule und in Bildungsstatistiken. Deshalb wird Jungen oft der Stempel des Bildungsverlierers aufgedrückt.

Sind Jungen also in der Schule zum Scheitern verurteilt? Sicher nicht! Denn viele Jungen schaffen die Schule am Ende ganz gut. Allerdings müssen die Schule und auch die Jungen ihren Teil dazu beitragen. Aber auch Väter und Mütter sind entscheidend daran beteiligt, dass ihre Söhne gut durch die Schule kommen.

Es gibt zwar (leider) kein Rezept und auch keinen Erfolgsschalter, den Eltern umlegen könnten. Aber zahlreiche, größere und kleinere Einflüsse der Eltern helfen Jungen, um gut durch die Schule zu kommen. Dabei sind unterschiedliche, mitunter auch widersprüchliche Kompetenzen, Qualitäten und Stärken gefragt.

Warum tun sich viele Jungen in der Schule und mit ihr schwerer und wie kann Schule besser gelingen? Im Vortrag werden kurz Ursachen für Jungenprobleme in der Schule erklärt und Lösungen aufgezeigt, der Part der Eltern steht dabei im Mittelpunkt: Was können Eltern tun, damit Jungen die Schule besser schaffen? Die wichtigsten Bereiche werden in den Blick genommen, bei denen Mütter und Väter für den Schulerfolg der Jungen gefragt sind. Konkrete Handlungsvorschläge runden den Vortrag ab. Am Ende bleibt noch Zeit für Fragen, Diskussion und Ergänzungen.

Dienstag, 12.11.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referent: Dr. Reinhard Winter, Diplom-Pädagoge, Tübingen



Vortrag 11: Liebe allein genügt nicht.

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Klarheit, Grenzen, Konsequenzen

Eltern bemühen sich heute, ein autoritäres Erziehungsverhalten zu vermeiden, das die Kinder in ihrer Selbstbestimmung und Persönlichkeitsentwicklung behindert.
Der pädagogische Anspruch, mit Kindern "zu verhandeln", das Bemühen, sie durch Nachgiebigkeit, Bitten und Diskussionen zu gewinnen, erweist sich jedoch als unrealistisch. Nun kommen die eigenen Bedürfnisse zu kurz, nervenaufreibende Machtkämpfe, Wutausbrüche und "Dauerdiskussionen" sind die Folge.

In diesem Vortrag lernen Eltern Verhaltensweisen und Grundeinstellungen kennen, die Möglichkeiten bieten, Kinder zu leiten und zu begleiten, sie in ihrer Selbstverantwortung zu stärken und ihnen Sicherheit und Orientierung zu geben.

Mittwoch, 4.12.2019, 19.30 - 21.30 Uhr
Eintritt frei!
Stadtwerke Münster
Hafenplatz 1, Raum A101, 1. OG
Referent: Achim Schad, Paar- und Familientherapeut, Wuppertal



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