Stadt Münster: Klimaschutz in Münster - Förderprogramm

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Förderprogramm Energieeinsparung und Altbausanierung

Ein Bild zu Energieeinsparung und Altbausanierung.

Die Stadt Münster fördert vielfältige Maßnahmen zur energetischen Optimierung von Wohngebäuden im Stadtgebiet. Durch den verbesserten Wärmeschutz der Gebäude soll Heizenergie eingespart und auf diese Weise ein Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Münster geleistet werden.

Seit 1997 investiert die Stadt Münster in die Altbausanierung und hat für die Bürger einen Fördertopf bereitgestellt. Seitdem wurde das Förderprogramm kontinuierlich erweitert. Heute umfasst es auch Maßnahmen zur Qualitätssicherung bei Neubauten sowie die Installation von Fotovoltaikanlagen.

Nicht nur die Verringerung des Energieverbrauches und die damit verbundene CO2-Reduzierung sind die positiven Effekte des Programmes. Auch die heimische Wirtschaft wird durch die vermehrte Bautätigkeit nachhaltig unterstützt.



Altbausanierung

Alte Häuser sind schön, aber nicht ernergieeffizient. Wärmelecks wie Einfachfenster, alter Heizungen oder ein ungedämmtes Dach lassen die Heizkosten steigen. Eine energetische Sanierung schafft Abhilfe: Um bis zu 70 % können die Energiekosten auf diese Weise gesenkt werden.

Unter die förderfähigen Maßnahmen fallen zum Beispiel die Erneuerung der Fenster und die Dämmung von Außenwänden, Kellerdecken oder des Daches. Auch die Bezuschussung von Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung oder die Durchführung einer Luftdichtheitsmessung nach DIN EN 13829 ist möglich. Zudem gibt es noch einen weiteren Zuschuss, wenn ökologische Baustoffe verwendet werden.



Qualitätssicherung Neubau

Wer schon beim Bau seines Hauses eine begleitende Qualitätssicherung in Ansruch nimmt, kann Energie einsparen und Baumängeln vorbeugen. Privaten Bauherren bietet die Stadt Münster im Rahmen des Förderprogramms die Möglichkeit, ihr Vorhaben von unabhängigen Experten prüfen zu lassen. Anhand des Münsterschen Qualitätssicherungsmodells werden dabei unter anderem Wärmeschutz und Dämmkonzept, Anlagentechnik und Luftdichtheitsplanung geprüft.



Batteriespeichersysteme in Kombination mit Photovoltaikanlagen

Die Stadt Münster fördert ab dem 1. Juni 2018 die Neuinstallation eines stationären Batteriespeichersystems mit Lithium-Eisenphosphat- oder Salzwasser-Technologie in Verbindung mit der Neuerrichtung einer festinstallierten netzverbundenen PV-Anlage mit einer installierten Leistung von mindestens 5 bis maximal 30 Kilowattpeak (kWp).

Die Förderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses beträgt pauschal:

  • Für ein Batteriespeichersystem mit Lithium-Eisen-Phosphat-Technologie (LiFePO4): 1.000 Euro
  • Für ein Salzwasserbatteriespeichersystem (AHI: Aqueous Hybrid Ion): 1.500 Euro

Das Antragsformular für die Förderung eines Batteriespeichersystems in Kombination mit einer Photovoltaikanlage wird in Kürze hier veröffentlicht.



Bauen & Sanieren

 

Zusatzinfos

Kontakt



Antragsstellung

Alfred Lohre
Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung
Albersloher Weg 33
48155 Münster
Tel. 02 51/4 92-64 64
Fax 02 51/4 92-77 33 E-Mail an
Alfred Lohre