Stadt Münster: Kunsthalle - Firewall

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Ausstellungen

Julie Mehretu, The eye of ra, 2004, Tusche, Farbstift auf Leinwand, 431 x 575 cm. Courtesy: carlier | gebauer, Berlin, Foto: Thomas Wrede

Julie Mehretu, The eye of ra, 2004, Tusche, Farbstift auf Leinwand, 431 x 575 cm. Courtesy: carlier | gebauer, Berlin, Foto: Thomas Wrede

Firewall

27. Juni - 5. September 2004

Jonas Dahlberg (S), Andreas Köpnick (D), Julie Mehretu (USA), Aernout Mik (NL), Julia Scher (USA), Markus Vater (D), Magnus Wallin (S), Johannes Wohnseifer (D) | Konzept und Kurator: Dr. Martin Henatsch

Unter einer Firewall (wörtlich Brandschutzmauer) wird eine Sicherheitsschwelle zwischen Computer-Netzen verstanden, die fremde Eingriffe abwehren soll. Eine Firewall ist die einzige Möglichkeit, Unbefugten Zutritt zu den eigenen Daten zu verwehren, eine digitale Tresortür, die vor Diebstahl, Manipulation und Spionage schützen soll. Dies klingt in unserer computergewöhnten Welt inzwischen so selbstverständlich, dass dabei das zugrundeliegende Bild einer Feuerwand aus dem Blick verloren gehen könnte; verbindet der Begriff "Firewall" doch zwei ganz gegensätzliche Welten: die archaische Urängste freisetzende Vorstellung einer alles Materiehafte verzehrenden Flammenwand und die nahezu ohne physische Materialität auskommende, sich uns vollkommen abstrakt darstellende digitale Schutzvorrichtung computerisierter Kommunikationssysteme.

Das Ausstellungsprojekt "Firewall" greift beide Aspekte auf: Faszination und Angst vor der Übermacht einer physischen Gewalt ebenso wie - angesichts der noch immer viel zu wenig bekannten Kehrseite des globalen und grenzenlosen Datenverkehrs per Internet, Handy oder E-Mail - vor der schleichenden, weil unsichtbar und abstrakt bleibenden Bedrohung durch elektronische Spionage, dem zunehmenden Verlust an Privatsphäre.

Nahezu unbeachtet von der noch immer unter "Medien-Euphorie" stehenden Öffentlichkeit diskutieren Experten längst die neue Herausforderung, die gigantische Lauschsysteme für die Freiheit unserer Gesellschaft bedeuten. Zweifel an dem täglichen Einsatz flächendeckender Abhörsysteme mit denen, zum Teil unter dem Druck terroristischer Anschläge, auch ein Großteil privater Telefonate und E-Mails systematisch abgefangen werden, sind kaum noch möglich.


Rauminstallation aus 2 Räumen, 280 x 340 x 1200cm. Courtesy: carlier | gebauer, Berlin, Foto: Thomas Wrede

Rauminstallation aus 2 Räumen, 280 x 340 x 1200cm. Courtesy: carlier | gebauer, Berlin, Foto: Thomas Wrede

Ein gutes Jahrzehnt nach Ende des kalten Krieges hat das Thema Spionage heute erneut an Brisanz gewonnen, aber unter veränderten Bedingungen. Nicht mehr die direkte Mann zu Mann-Observierung, wie sie beispielsweise der Filmklassiker "The third man" 1949 meisterhaft ins Bild setzte, steht im Vordergrund; weniger das heldenhafte und genrebildende Einschleusen von Spionen, das direkte Beschatten, die heimliche Konspiration führt an die Quellen geheimer Daten. "Big brother without a cause?" titelte BBC News am 6. Juli 2001 einen Bericht über das satellitengestütze Abhörsystem Echolon. Millionen von Daten, Telefonaten oder E-Mails können mit diesem ursprünglich der angolamerikanischen Kontrolle militärischer Aktivitäten des Ostblocks dienenden Lauschsystem gefiltert und kontrolliert werden: anonym, unbemerkt und unter weitgehender Ahnungslosigkeit Abertausender von potenziell Betroffener; ein unüberschaubares Interessensgeflecht, das - selbst angesichts terroristischer Gefahrenpotenziale - weitgehend ohne klare Fronten bleibt. Sicherheit und Anspruch auf Unantastbarkeit von Privatheit bzw. freier unkontrollierter Meinungsäußerung geraten in einen schwer auflösbaren Widerspruch. "Der Bürger wird rundum überwacht - und findet nichts dabei", so heißt es auf der Titelseite der ZEIT vom 31. Juli 2003: "Nicht der Große Bruder beobachtet uns, sondern viele kleine Brüder", statt eines Überwachungsstaates bringe uns die Überwachungsgesellschaft dazu, den Verlust an überwachungsfreien Schutzräumen als Frucht eigener Überzeugung anzusehen.

Der diesem Phänomen zugrundeliegende Strukturwandel wird in der Ausstellung "Firewall" von acht international erfahrenen Künstlerinnen und Künstlern untersucht; nicht nur in seiner wörtlichen Dimension, sondern ebenso im übertragenen Sinn: die Firewall verstanden auch als psychische Grenzziehung der eigenen Identität. So ist der stilistische wie thematische Bogen des Verständnisses von "Firewall" bewusst weit gespannt. Dies gewährleisten - trotz aller Verwandtschaft des konzeptuell ausgerichteten Ansatzes - die stilistisch sehr unterschiedlichen Handschriften der eingeladenen Künstlerpersönlichkeiten.


Julia Scher, Security by Julia XLVI, 3 Zaunelemente, 2 x 550 x 600 x 180cm; 1 x 550 x 450 x 180cm; Mixed Media. Courtesy: Schipper & Krome, Berlin, Foto: Thomas Wrede

Julia Scher, Security by Julia XLVI, 3 Zaunelemente, 2 x 550 x 600 x 180cm; 1 x 550 x 450 x 180cm; Mixed Media. Courtesy: Schipper & Krome, Berlin, Foto: Thomas Wrede

Schon beim Eintritt in die Ausstellungshalle wird man umfangen von dem elektronisch aufgerüsteten Käfigensemble der Amerikanerin Julia Scher: ein künstlerischer Hochsicherheitstrakt, der die Ambivalenz von Schutz und Überwachung auch physisch erfahrbar macht; Eingesperrt oder ausgesperrt, geschützt oder gefangen? Links davon ein separates Raumensemble, in dem der Niederländer Aernout Mik eine psychologisch surreale Aufladung einer Überwachungssituation vornimmt. Der Betrachter ist Objekt wie Subjekt einer nahezu undurchschaubaren Überwachungssituation in zwei identischen Raumabteilen. Der Kölner Andreas Köpnick stellt unsere Technikgläubigkeit in Sachen Schutz und Sicherheit in Frage: Mit skulpturaler Metaphorik lässt er in einem Bassin ein schwimmendes U-Boot internet- wie kameragesteuert und dennoch – oder gerade deswegen? - vergeblich gegen die verspiegelten Grenzen seines Beckens anlaufen. Johannes Wohnseifer aus Köln kommt dagegen ganz ohne Hightech aus. Ein Ensemble aus Spielplatzgerüsten, hölzernen überdimensionierten Playstation-Geräten und Aluminiumabgüssen der Styroporverpackungen von Macintosh-Rechnern ist um einen in orangeroter Signalfarbe gestrichenen Raum gruppiert: Eine Blackbox, leicht angehoben und nur im Kriechgang zu betreten. Darin acht heute geradezu vorsintflutlich anmutende Computergrafiken der Gruppe "Kraftwerk" aus dem Jahr 1981; der schillernde historische wie skulpturale Kern eines spielerisch überzogenen Sicherheitsparcours rund um den Computer.


Magnus Wallin: Exit, 3 D animierter Film, 3,40 Min., 1997. Courtesy: Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm

Magnus Wallin: Exit, 3 D animierter Film, 3,40 Min., 1997. Courtesy: Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm

Der Schwede Jonas Dahlberg bricht am direktesten in die Firewall-geschützte Intimsphäre der Besucher ein: Für seine "Safe Zone" lässt er Überwachungskameras im Toilettenbereich installieren. Endlich ein sicherer Abort? Wären da nicht jene zugeschalteten Monitore, die gut einsehbar im Ausstellungsbereich den direkten Blick auf die WC-Räume für jedermann freigeben. Oder bilden sie nur den Blick auf die im Vorraum installierten Modelle der Toilettenräume ab? Der schwedische Künstler Magnus Wallin entführt den Betrachter in seiner neuen Videoprojektion in die künstlich animierte Welt eines großen Archivs. Doch trotz ständiger Kameraüberwachung scheinen die Dinge außer Kontrolle geraten. Ein Skelettarm greift ins Leere und wird von einem rasenden Rollstuhl befreit, eine Wirbelsäule marschiert an den Magazinschränken vorbei und skurrrile Steineier rumpeln durch die endlos scheinenden Gänge: Im scheinbar perfekten Schutz der Sicherungsanlagen nimmt die Welt skurrile Lebensformen an.


Magnus Wallin: Anon, 3 D animierter Film, Doppelprojektion, 2,30 Min., 2004. Courtesy: Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm

Magnus Wallin: Anon, 3 D animierter Film, Doppelprojektion, 2,30 Min., 2004. Courtesy: Galerie Nordenhake, Berlin/Stockholm

Schließlich kommt die Malerei zu Wort: Der Düsseldorfer Markus Vater interpretiert in der für ihn charakteristischen Mischung aus Comic und malerischen Verve das Verhältnis Mensch und Web. Mit bissig ironischem Unterton setzt er seinem Diptychon ein Sperrholz-"Memorial" für einen Hacker entgegen: "Tonight I hacked into the computer of the Chinese Foreign Ministry and replaced everywhere the word 'revolution' with the word 'chocolate'". Schließlich gemahnt die in Addis Abeba gebürtige und in New York lebende Malerin Julie Mehretu in ihrem monumentalen Wandbild "Auge des Ra" an jene hochtechnologisierten und allmächtigen Militäroperationen, die ferngesteuert aus der Luft ihre Treffer setzen. Ein virtuos mit tuschartigem Pinselzug in Szene gesetztes Schlachtenbild; eine dramatisierende Herausstellung jenes Ortes, an dem die entscheidenden Schlachten - mit und gegen die Firewall - heute geführt werden: der Ort der Überwachung im Fokus des technisierten Blicks. Doch im Zentrum dieses Blicks steht der Mensch; z. B. jener, den Markus Vater in seinem Bild direkt gegenüber als einsames und jeglichen Schutz beraubtes Individuum den endlosen Weiten des Weltraums - oder ist es nur das Web, das Netz der neuen Welt ? - entgegenstellt.

Die Ausstellung wird durch einen umfangreichen Katalog (144 Seiten) dokumentiert, der sowohl die ausgestellten Arbeiten abbildet und in ihrer künstlerischen Bedeutung interpretiert, als auch Texte aus unterschiedlichsten Fachbereichen bereitstellt (Autoren sind Ralf Christofori, Helmut Gauczinski, Martin Henatsch, Andrea Jahn, Gail B. Kirkpatrick, David Lyon, Evrim Sen).

Unter dem Titel "In der Werkstatt" werden einige der teilnehmenden Künstler und Autoren während der Laufzeit der Ausstellung eingeladen, ihre Arbeit im Zusammenhang mit dem Leitthema der Ausstellung vorzustellen.


Jonas Dahlberg
1970 in Borås geboren, lebt und arbeitet in Stockholm
Ausstellungen (Auswahl):
2004 Invisible Cities, Galerie Nordenhake, Berlin (E)
2003 Delays and Revolutions, 50. Biennale die Venizia
2002 Manifesta 4, European Biennial of Contemporary Art, Frankfurt / IASPIS Gallery, Stockholm (E) / Waygood Gallery, Newcastle, GB (E)
2001 CTRL Space, issues of surveillance from Bentham to Big Brother, ZKM (Zentrum für Kunst und Medientechnologie) Karlsruhe
1999 Zwischenraum, Kunstverein Hannover

Andreas Köpnik
1960 in Bonn geboren, lebt und arbeitet in Köln und Münster
seit 2000 Professur für Film, Video und Neue Medien an der Kunstakademie Münster
Ausstellungen (Auswahl):
2002
Der standhafte Zinnsoldat. dvd-Produktion
2001 Timetable. Ein synchronografisches Kaleidoskop, Kunsthistorisches Museum Magdeburg
2000 Die Toteninsel, Art Cologne
1999 Operation Allied Force. Elektronische Installation in der Simultanhalle, Köln
1998 Lamento D’Arianna. Klanginstallation in der Deutzer Brücke, Köln
Musik für Mikroben. Podewil, Berlin
1996 Die Scheinheiligen Dichter. Realisierung des Hölderlin-Projekts, Kunsthalle Bremen

Julie Mehretu
in Addis Abeba (Ethiopien) geboren, lebt und arbeitet in New York
Ausstellungen (Auswahl):
2004 Matrix, Univesity of Californiy Berkeley Art Museum, CA (E) / Galerie carlier | gebauer, Berlin (E)
2003 Walker Art Center, MN (E) / Poetic Justice, 8th International Istanbul Biennial, Istanbul / GPS, Palais du Tokyo, Paris / Outlook, International Exhibition, Athen
2002 White Cube, London (E)
2001 The Project, New York, NY (E) / Urgent Painting, Musee d’Art Moderne de la ville de Paris, Paris
2000 Greater New York, P.S.1 Contemporary Arts Center, New York, NY
1999 Texas Draws, Contemporary Arts Museum, Houston, TX
Publikationen (Auswahl):
Julie Mehretu. Drawing into Painting, Walker Art Center Minneapolis, 2003

Aernout Mik
1962 in Groningen geboren, lebt und arbeitet in Amsterdam
Ausstellungen (Auswahl):
2001 Loop – Alles auf Anfang, Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung / Loop – Alles auf Anfang, ps1 Contemporary Art Center, New York / berlin biennale 2, Berlin / Middlemen, Galerie carlier | gebauer, Berlin (E) / 49. Biennale di Venezia, Niederländischer Pavillon, Venedig
2000 Primal Gestures, Minor Roles. Van Abbe Museum, Eindhoven / Simultanengang, Kasseler Kunstverein, Kassel (E) / 3 Crowds. ICA, London (E) / Territory, Tokyo City Opera Gallery, Tokio
1999 Projektraum, Museum Ludwig, Köln (E)
1997 XLVII Venice Biennale, Niederländischer Pavillon, Venedig (E, mit Willem Oorebek)
1995 Wie die Räume gefüllt werden müssen, Kunstverein Hannover
1990 Voorwerk, Witte de With, Rotterdam (E)

Julia Scher
1954 in Hollywood, CA. geboren, lebt und arbeitet in New York City
Ausstellungen (Auswahl):
2003
Phantom of Pleasure, Neue Galerie am Landesmuseum Joanneum, Graz
2002 Identity/Entity – mit.edu surveillance&control, TateModern.org.uk/whitneybiennial.com / Security By Julia XLV, Andrea Rosen Gallery, New York (E) / Security By Julia XLVI, Schipper & Krome, Berlin (E)
2001 CTRL Space, issues of surveillance from Bentham to Big Brother, ZKM Karlsruhe / id/entity: Portraits in the 21st Century, MIT Media Lab, Cambridge
2000 Aussendienst, Kunstverein, Hamburg
1999 The American Century: Art & Culture 1950–2000, Whitney Museum of American Art, New York
1998 Fast Forward: body checks, Kunstverein Hamburg
1997 Heaven: Private View, ps1 Contemporary Art Center, New York / Surveillance, Massachusetts Institute of Technology, Cambridge
1996 Fri-Art Centre d’Art Contemporain Kunsthalle, Fribourg (E, mit Vanessa Beecroft)
1994 Worry. Kölnischer Kunstverein (E)
Publikationen (Auswahl):
Julia Scher Always There, Lukas & Sternberg, New York 2002

Markus Vater
1970 in Düsseldorf geboren, lebt und arbeitet in Düsseldorf
Ausstellungen (Auswahl):
2004 Sies + Höke Galerie, Düsseldorf (E) / Malerei V, Johnen + Schöttle Galerie, Köln/München (E)
2003 Villa Romana Stipendiaten, Salone Villa Romana, Florenz / Hobbypop Museum, Ghislaine Hussenot, Paris
2002 The Dandileon-fairy-mass-suicide, Vilma Gold Gallery, London (E)
2001 Black and White,Blains Fine Art, London
2000 The Hans Albers Project, SITE Ausstellungsraum, Düsseldorf (E) / hobbypopMuseumpresents Angel Island, NICC, Antwerpen
1999 Know what I mean?, Young german artists in Britain, Goethe Institut, London
1998 hobbypop-terror, Glut, Kunsthalle Düsseldorf

Magnus Wallin
1965 in Malmö geboren, lebt und arbeitet in Malmö
Ausstellungen (Auswahl):
2002 Beyond Paradise. National Gallery, Bangkok; National Gallery, Kuala Lumpur / Solo. Malmö Konsthall, Malmö (E)
2001 49. Biennale di Venezia, Venedig / Year one. Bo01 City of Tomorrow, Malmö / Exit & Limbo. Galerie Nordenhake, Berlin / Skyline. Galerie Romain Lariviere, Paris (E)
2000 Skyline. Moderna Museet, Stockholm (E) / Dis>Placed, Kiel
1998 Out of the North. Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
1997 The Louisiana Exhibition 1997, Louisiana, Humlebæk
Publikationen (Auswahl):
Physical Sightseeing, Uppsala Konstmuseum 2001

Johannes Wohnseifer
1967 in Köln geboren, lebt und arbeitet in Köln
Ausstellungen (Auswahl):
2003 Leere und Gewalt 1978–2003, Sprengel Museum, Hannover (E) / Helicopters Neuer Aachener Kunstverein, Aachen (E) / Into the Light, Ludwig Forum, Aachen (E)
2002 Kunst nach Kunst, Neues Museum Wesserburg, Bremen
2001 This night worldwide, Galerie Gisela Capitain, Köln
2000 Förderpreis der Stadt Köln (E)1999 German Open, Kunstmuseum Wolfsburg
Publikationen (Auswahl):
Self destorying history, Johannes Wohnseiffer, Zug (Schweiz) 2003


 

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Kunsthalle Münster
Hafenweg 28
48155 Münster

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