Förderprogramm
KfW - Erneuerbare Energien (Standard, Premium) - Energieeffizienzprogramm-Abwärme u. Kommualkredite

Fördergeber: Bund

Förderempfänger: Privatpersonen, Unternehmen (mehrheitl. in Privatbesitz od. an denen Kommunen/Kirchen beteiligt sind), freiberufl. Tätige, natürl. Personen u. gemeinnützige Antragsteller

Antragsunterlagen:

Unternehmen beantragen Darlehen bei:
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Postfach 11 11 41
60046 Frankfurt am Main
Tel. Infocenter Mittelstand/Gewerbe: 0800 539 9001
FAX 069-7431-9500
Privatpersonen beantragen Darlehen bei:
Sparkassen, Banken, Kreditinstitute eigener Wahl
Tel. KfW-Infocenter: 0800 - 539 9002
FAX 069-7431-9500

Förderfähige Maßnahmen:

Das KfW-Produkt "Erneuerbare Energien" dient der langfristigen Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu einem günstigen Zinssatz. Bei diesen Programmen mit risikogerechtem Zinssystem gelten je nach individueller Bonität 9 Zinsstufen.

1. Programmteil "Standard" (Produkt-Nr. 270): z.B. für Photovoltvoltaikanlagen

Für folgende Maßnahmen werden Investitionen zur Nutzung Erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Strom bzw. Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) gefördert:

Zum KfW-Kredit Nr. 270 "Standard":

2. Programmteil "Premium" (Nr. 271, 281 und Tiefengeothermie 272, 282):

Das Förderprogramm ermöglicht die zinsgünstige, langfristige Finanzierung von Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien. Es werden besonders förderungswürdige größere Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt unterstützt. Folgende Investitionen werden mit zinsverbilligten Krediten (Effektivzinssatz ab 1,00 %, je nach Laufzeit, Zinsbindung und Bonität) und Tilgungszuschüssen (10% des Zuwendungsbetrags) gefördert:


Weitere Informationen zum Programmteil Premium

3. Zusatzförderung für die effiziente Sanierung von Heizungen "Anreizprogramm Energieeffizienz" (APEE):
Mit dem APEE erhalten Sie einen Zusatzbonus für den Austausch ineffizienter Altanlagen durch moderne Heizungen in Kombination mit einer Optimierung des gesamten Heizungssystems. Die Bundesregierung ergänzt mit dem APEE das Marktanreizprogramm des BAFA (MAP) und 2 Förderprogramme der KfW: Nr. 430 (Energieeffizient Sanieren - Investitionskostenzuschuss) und Nr. 271 (Erneuerbare Energien - Premium). Sie sind antragsberechtigt, wenn Sie auch im Rahmen des Marktanreizprogramms über eine Antragsberechtigung verfügen und einen Förderantrag nach den MAP-Richtlinien stellen. Für die Ersetzung bzw. solarthermische Modernisierung einer ineffizienten Altanlage erhalten Sie einen Zusatzaufschlag von 20% auf den im Rahmen der MAP-Richtlinie für die Installation der neuen Anlage bewilligten Zuschuss (Die Zusatzförderung nach dem APEE ist nicht kumulierbar mit dem Optimierungsbonus nach den MAP-Richtlinien). Einen weiteren einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro erhalten Sie für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem. Die Zusatzförderung können Sie direkt mit dem jeweiligen Antragsformular (Solarthermie, Biomasse oder Wärmepumpe) beantragen. Ein separates Formular hierzu gibt es nicht.

Was wird gefördert?

Was wird gefordert?
Die zu ersetzende Heizungsanlage muss auf Basis fossiler Energien (z. B. Gas oder Öl) betrieben worden sein und diese darf keine Brennwerttechnik oder Brennstoffzellentechnologie genutzt haben. Weiterhin darf kein Fall der gesetzlichen Austauschpflicht nach §10 der Energieeinsparverordnung (EnEV) vorliegen. Zusätzlich zum Austausch der alten Anlage oder zum Einbau der Solarthermieanlage muss das gesamte Heizungssystem optimiert werden. Dabei sind folgende Schritte durchzuführen:

Zum Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE):

Förderbedingungen:

Hinweise:
Seit dem 18.11.2016 gibt es im KfW-Produkt Nr. 270 einige attraktive Neuerungen:

Wer kann Anträge im Programmteil "Standard" stellen?

Die Bedingungen für die Förderung der Anlagen zur Nutzung Erneuerbarer Energien sind der Anlage zum Kreditantrag zu entnehmen. Der Programmteil "Standard" des KfW-Programms Erneuerbare Energien steht auch zur Finanzierung von Maßnahmen zur Nutzung Erneuerbarer Energien außerhalb Deutschlands zur Verfügung:

Die folgenden Aussagen beziehen sich auf die Programmteile Standard und Premium, sofern nicht anders gekennzeichnet.

Kombination mit anderen Förderprogrammen: Die Mitfinanzierung der im KfW-Programm Erneuerbare Energien geförderten Anlagen aus anderen KfW-Programmen oder ERP-Programmen ist nicht möglich. Ausgeschlossen ist auch die Kombination eines Kredites aus dem Programmteil "Standard" mit einem Kredit aus dem Programmteil "Premium" des KfWProgramms Erneuerbare Energien für dieselbe Investitionsmaßnahme. Die Kombination eines Kredites aus dem KfW-Programm Erneuerbare Energien mit anderen Fördermitteln (Kredite oder Zulagen/Zuschüsse, z.B. APEE-Programm) ist möglich, sofern die Summe aus Krediten, Zulagen oder Zuschüssen die Summe der Aufwendungen nicht übersteigt. Eine parallele Beantragung von ERP- oder KfW-Krediten für andere Investitionsmaßnahmen ist möglich.

Nicht Förderfähig:

Gebrauchte Anlagen sind nicht förderfähig, aber im Programm.Nr. 270 wird der Erwerb gebrauchter Anlagen mit folgenden Ausnahmen finanziert:

Fördermittel:

Finanzierungsanteil: Bis zu 100 % der förderfähigen Netto-Investitionskosten (ohne MwSt.)

Aktuelle Zinskonditionen im Programm KfW-Erneuerbare Energien gelten in 9 Preisklassen je nach gewählter Laufzeit, Zinsbindungsfrist und Bonität - s.unter: www.kfw.de/konditionen

Sonstiges:

Anträge von Privatpersonen sind mit dem bei den Kreditinstituten vorrätigen Formularen vor Beginn des Vorhabens bei der Hausbank zu stellen.
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Kredite für Kommunen, kommunale Unternehmen und soziale Organisationen:

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und die KfW bieten Förderangebote zur energetischen Gebäudesanierung und Quartiersversorgung in der kommunalen und sozialen Infrastruktur (alle Nichtwohngebäude und Schulen, Kindergärten, Rathäuser, Pflege- und Behinderteneinrichtungen, Krankenhäuser etc.). Antragstellerkreis: Kommunen (IKK-Programme, Direktkredite) und kommunale Unternehmen und soziale Organisationen (IKU-Programme; bankdurchgeleitete Kredite). Es werden zinsverbilligte Kredite und zum Teil auchTilgungszuschüsse gewährt.

Die aktuelle Zinskonditionenübersicht steht Ihnen im Internet (www.kfw.de/konditionen) oder über Fax-Abruf unter der Nummer 069 7431 4214 zur Verfügung. Zu den Merkblättern für Kommunalkredite und zu den Infrastrukturprogrammen der KfW

Fragen zum Produkt- und Serviceangebot der KfW Bankengruppe beantworten die BeraterInnen des Infocenters. Diese erreichen Sie montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 17.30 Uhr unter folgenden Rufnummern:

Stand der Informationen: 07.02.2019

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