Förderprogramm
KfW - Energieeffizient Sanieren + Baubegleitung

Fördergeber: Bund

Förderempfänger: Privatpersonen bei selbstgenutztem oder vermietetem Wohnraum, Wohnungsunternehmen oder -genossenschaften, Gemeinden, Kreise, Gemeindeverbände, sonstige Körperschaften u. Anstalten des öffentl. Rechts, Contracting-Vorhaben (je nach Fördervariante)

Antragsunterlagen:

Unternehmen beantragen Darlehen bei:
Kreditanstalt für Wiederaufbau
Postfach 11 11 41
60046 Frankfurt am Main
Tel. Infocenter Mittelstand/Gewerbe: 0800 539 9001
FAX 069-7431-9500
Privatpersonen beantragen Darlehen bei:
Sparkassen, Banken, Kreditinstitute eigener Wahl
Tel. KfW-Infocenter: 0800 - 539 9002
FAX 069-7431-9500

Förderfähige Maßnahmen:

Neuerungen zur KfW-Förderung für Wohngebäude:
Zur KfW-Förderung von Wohngebäuden in den Produkten "Energieeffizient Bauen" (153) und "Energieeffizient Sanieren" (151/152, 430) gelten seit dem 17.04.2018 einige Produktänderungen sowie neue Merkblätter und Anlagen. Die wichtigsten Neuerungen sind im Folgenden für Sie zusammengefasst:


  1. Einführung einer Vorfälligkeitsentschädigung für außerplanmäßige Tilgungen (151/152, 153): Für außerplanmäßige Tilgungen wird eine Vorfälligkeitsentschädigung berechnet. Es sind nur vollständige Kreditrückzahlungen möglich. Vor dem 17.04.2018 beantragte Darlehen behalten ihre kostenfreien Sondertilgungsrechte.
  2. Reduzierung der bereitstellungsprovisionsfreien Zeit auf 6 Monate (151/152, 153): Für nicht abgerufene Kreditbeträge wird 6 Monate nach dem Zusagedatum der KfW eine Bereitstellungsprovision berechnet.

Es folgen Auszüge aus den Richtlinien zu "KfW - Energieeffizient Sanieren + Baubegleitung":

Die KfW gewährt Darlehen mit Teilschulderlass (Produktnummern 151/152) ) oder wahlweise Zuschüsse (430) für die Sanierung von Einzelmaßnahmen bzw. für die Sanierung zu einem der förderfähigen Effizienzhäuser und für die Baubegleitung:

Folgende Maßnahmen sind beispielsweise als Einzelmaßnahmen förderfähig, als Maßnahmen im Rahmen des "Anreizprogramms Energieeffizienz" (Maßnahmenpakete) oder als KfW-Effizienzhaus.

Einzelmaßnahmen:

Folgende Einzelmaßnahmen werden gefördert:

Für Baudenkmale und sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz sind in der Anlage "Technische Mindestanforderungen" Ausnahmeregelungen zur Wärmedämmung von Außenwänden und Dachflächen sowie zur Fenstererneuerung definiert.

Maßnahmenpakete:
Im Rahmen des "Anreizprogramms Energieeffizienz" werden folgende Maßnahmenpakete gefördert:

Heizungspaket:
Das Heizungspaket besteht mindestens aus der Erneuerung der Heizungsanlage und der darauf abgestimmten Optimierung der Wärmeverteilung. Die Voraussetzung für die Förderung sind:

Lüftungspaket:
Das Lüftungspaket besteht aus der Erneuerung oder dem erstmaligem Einbau einer förderfähigen Lüftungsanlage (Zu- und Abluftanlage) mit Wärmerückgewinnung in Verbindung mit mindestens einer förderfähigen Maßnahme zur Verbesserung der Energieeffizienz an der Gebäudehülle, zum Beispiel Dämmung der Wände, Erneuerung der Fenster.

Für ein oder beide Pakete können nach diesem Merkblatt förderfähige Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz unter den Verwendungszwecken für die Maßnahmenpakete ergänzend mitgefördert werden. Sämtliche im "Anreizprogramm Energieeffizienz" geförderten Maßnahmen müssen die Anforderungen der Anlage "Technische Mindestanforderungen" erfüllen.

KfW-Effizienzhaus
Gefördert werden Maßnahmen, die dazu beitragen, das energetische Niveau eines KfW-Effizienzhauses zu erreichen. Auf Grundlage der geltenden EnEV werden folgende Niveaus gefördert (je geringer die Zahl, desto effizienter ist das Gebäude):

Die Förderung für ein KfW-Effizienzhaus Denkmal kann nur für Baudenkmale oder sonstige besonders erhaltenswerte Bausubstanz gewährt werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.kfw.de/denkmal.

Förderbedingungen:

Finanziert werden abgeschlossene selbstgenutzte oder vermietete Wohnungen bzw. Wohngebäude, für die vor dem 1.2.2002 Bauantrag gestellt oder Bauanzeige erstattet wurde. Dies gilt auch bei Umwidmung (Nutzungsänderung) von beheizten Nichtwohnflächen (z.B. Bürogebäuden) zur Schaffung von energetisch modernisiertem Wohnraum. Auch die Erweiterung bestehender Gebäude (z. B. durch einen Anbau) oder der Ausbau von vormals nicht beheizten Räumen (z. B. Dachgeschossausbau) ist förderfähig.

In der Darlehensvariante sind neben Wohngebäuden im engeren Sinne auch Wohnheime, Alten- und Pflegeheime förderfähig.

Mit dem geplanten Vorhaben darf nicht vor Eingang der Antragsunterlagen bei der KfW begonnen werden. Es wird von der KfW keine Eingangsbestätigung mehr verschickt (ggfs. Antrag per Einschreiben mit Rückschein versenden).

Einzelmaßnahmen: Vor Durchführung der Sanierungsmaßnahmen hat ein Energieeffizienz-Experte die Angemessenheit der Maßnahmen unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die thermische Bauphysik und energetische Haustechnik am gesamten Gebäude sowie die Übereinstimmung mit den Anforderungen der EnEV und den technischen Anforderungen laut Anlagen zum Fördermerkblatt zu bestätigen. Für diese Beratung kann ggfs. die Förderung durch die Vor-Ort-Beratung des BAFA in Anspruch genommen werden.

Die Bemessungsgrundlage für den Kreditbetrag oder Zuschuss ist die Anzahl der Wohneinheiten nach der Sanierung.

KfW-Effizienzhaus: Für die Sanierung zu einem KfW-Effizienzhaus muss die technische Anforderung durch einen Energieeffizienz-Experten bestätigt werden.

Achtung:

1. Im Zusammenhang mit dem Einbau der neuen Brennwertheizung (nur öl- und gasbetrieben) muss ohne Ausnahme ein hydraulischer Abgleich erfolgen. Ebenfalls förderfähige Heizungen: Der Einbau von Niedertemperaturkesseln über 50 KW mit nachgeschaltetem Brennwertwärmetauscher, Blockheizkraftwerke, Brennstoffzellen, Wärmeübergabestationen und Rohrnetze bei Erstanschluss von Nah- und Fernwärme.
Im Zusammenhang mit dem Einbau der Brennwertheizung ist der gleichzeitige Einbau einer Solarwärmeanlage mit Heizungsunterstützung förderfähig. (Nur für die Förderung im Rahmen der Sanierung zum KfW-Energieeffizienzhaus ist der Einbau einer Holzpellet-Brennwertheizung oder im Zusammenhang mit dem Einbau der Brennwertheizung der gleichzeitige Einbau einer Solarwärmeanlage mit Heizungsunterstützung ebenfalls förderfähig).

2. Bedingung für die Förderung von Fenstern und Türen ist, dass der U-Wert der Außenwand kleiner ist als der U-Wert der neu eingebauten Fenster und Türen. Auf einen wärmebrückenminimierten Einbau der Fenster ist zu achten.

Contracting-Vorhaben sind im Rahmen dieses Produktes förderfähig, wenn die Maßnahmen vorrangig auf das Einsparen von Energie abzielen.
(Vertragsinhalte z.B.: Bereitstellung bzw. Lieferung von Betriebsstoffen (Wärme, Kälte, Strom, Dampf, Druckluft usw.) und den Betrieb zugehöriger Anlagen und die Erfüllung einer vom Contractor gegebenen Energie-Einspargarantie.)

Steuerbonus:
Der Steuerbonus entfällt bei Darlehen und Zuschussvarianten, auch bei der Sonderförderung: Für im vorliegenden Produkt geförderte Maßnahmen ist eine steuerliche Förderung gemäß § 35a Abs. 3 EStG (Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen) ausgeschlossen.

Beratungskosten, die noch nicht bezuschusst wurden, zählen mit zu den förderfähigen Investitionskosten (Ausnahmen: Energiesparberatung vor Ort, Beratungskosten der VZ-NRW)

Energieeffizienz-Experte / Baubegleitung:

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Denkmalschutz:
Ausnahmen bei Baudenkmälern oder aufgrund öffentlicher Vorgaben erhaltenswerter Bausubstanz: Hier gelten angepasste technische Mindestanforderungen im Bereich der Einzelmaßnahmenförderung bei der Dämmung der Wände und bei der Fenstersanierung. Einzelfallprüfung nach Maßgabe des DENA-Leitfadens "Energieeinsparung und Denkmalschutz". Kostenfreie Info der dena unter: 0800-736734. Weitergehende Informationen zu diesem Thema sind unter www.kfw.de oder unter www.zukunft-haus.info (Suchworte: Leitfaden Denkmalschutz-Ausnahmen, Checklisten Denkmalschutz-Ausnahmen) erhältlich. Sind bei Sanierung zum KfW-Effizienzhaus, Auflagen des Denkmalschutzes zu erfüllen, können unter folgenden Voraussetzungen Ausnahmeregelungen in Anspruch genommen werden:

Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Förderprodukten:
Die Kombination mit anderen öffentlichen Fördermitteln, zum Beispiel Krediten, Zulagen und Zuschüssen ist grundsätzlich möglich. Dabei darf die Summe der öffentlichen Förderzusagen die förderfähigen Kosten nicht übersteigen.

Heizungsanlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien werden gefördert:

Eine Förderung von Heizungsanlagen ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energien ist als Einzel-maßnahme nicht möglich.

Nicht aus Mitteln dieses Produkts (teil)finanziert werden Vorhaben, die aus folgenden Produkten gefördert werden:

Nicht Förderfähig:

Bereits durchgeführte Maßnahmen (außer Sonderförderung-Baubegleitung, Programm-Nr. 431) werden grundsätzlich nicht nachträglich gefördert.

Ausgeschlossen sind Umschuldungen und Nachfinanzierungen bereits abgeschlossener Vorhaben.

Nicht gefördert werden Ferien- und Wochenendhäuser.

Eigenleistungen sind nicht förderfähig.

Fördermittel:

Darlehensvariante und Teilschulderlass für Einzelmaßnahmen, Summe freier Kombinationen und Paketen (Produkt-Nr. 152) sowie für Denkmal- und Energieeffizienzhäuser (Produkt-Nr. 151):

Zinskonditionen:
0,75 % Nominal- und Effektiv-Zins.

Einzelmaßnahmen: Informationen, Merkblätter und Zinssätze zum KfW-Produkt 152

Der Zinssatz wird für die ersten 10 Jahre der Kreditlaufzeit festgeschrieben; vor Ende der Zinsbindungsfrist unterbreitet die KfW Ihrer Hausbank ein Prolongationsangebot ohne Verbilligung aus Haushaltsmitteln des Bundes.

Kreditlaufzeit: Mindestens 4 Jahre, maximale Laufzeit = wählbar bis zu 30 Jahren.

Kredithöchstbetrag: 100.000 € pro Wohneinheit bei einer Sanierung zum KfW-Effizienzhaus und 50.000 € pro Wohneinheit bei der Durchführung von Einzelmaßnahmen einschließlich der Heizungs- und Lüftungspakete im "Anreizprogramm Energieeffizienz"

Finanzierungsanteil/Auszahlung/Mitteleinsatz: Der Finanzierungsanteil beträgt bis zu 100 % der förderfähigen Kosten. Der Kreditbetrag wird zu 100 % ausgezahlt. DerSie können den Kredit ist in einer Summe oder in Teilbeträgen abrufen. Die Abruffrist beträgt 12 Monate nach Kreditzusage. Diese wird für noch nicht ausgezahlte Kreditbeträge ohne gesonderten Antrag um maximal 24 Monate verlängert. Für den noch nicht abgerufenen Kreditbetrag wird ab dem 7. Monat nach Zusage der KfW eine Bereitstellungsprovision von 0,25 % pro Monat berechnet. Zu beachten ist, dass die jeweils abgerufenen Beträge innerhalb von 6 Monaten vollständig für den festgelegten Verwendungszweck eingesetzt werden müssen.

Tilgung: Der Kredit wird nach Ablauf der Tilgungsfreijahre in monatlichen Annuitäten zurückgezahlt. Während der ersten Zinsbindungsfrist ist eine vorzeitige Rückzahlung des gesamten ausstehenden Kreditbetrages nur gegen Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung möglich. Teilrückzahlungen sind ausgeschlossen. Gesetzliche Kündigungsrechte bleiben hiervon unberührt. Zum Ende der Zinsbindung können Sie den Kredit ohne Kosten teilweise oder komplett zurückzahlen. Während der Tilgungsfreijahre und bei der endfälligen Kreditvariante zahlen Sie lediglich monatlich die Zinsen auf die abgerufenen Kreditbeträge.

Sicherheiten: Für Ihren Kredit sind bankübliche Sicherheiten erforderlich. Form und Umfang der Besicherung werden im Rahmen der Kreditverhandlungen zwischen Ihnen und Ihrem Finanzierungsinstitut vereinbart.

Verwendungsnachweis: Innerhalb von 9 Monaten nach Vollauszahlung des Kredits ist der produktgemäße und fristgerechte Einsatz der Mittel gegenüber der KfW vom Energieeffiezienz-Experten und Kreditnehmer und zu belegen.

Energieeffizienzhäuser: Informationen, Merkblätter und Zinssätze zum KfW-Produkt 151

Tilgungszuschuss auf den Kredit-Zusagebetrag: Zusätzlich zum Darlehen erhalten Sie einen Teilschulderlass (Tilgungszuschuss auf den Kredit-Zusagebetrag) für Einzelmaßnahmen, das Heizungs- und Lüftungspaket und KfW-Energieeffizienzhäuser in folgender Höhe:

Teilschulderlass: Auf Basis der Erklärungen in der "Bestätigung nach Durchführung" über die Einhaltung des Förderzwecks und der technischen Mindestanforderungen erhalten Sie den Tilgungszuschuss gutgeschrieben. Die Gutschrift erfolgt 3 Monate nach dem Termin der Zins- und/oder Tilgungszahlungen, welcher der Prüfung und Anerkennung der "Bestätigung nach Durchführung" durch die KfW folgt. Der Tilgungszuschuss wird auf den zum Zeitpunkt der Anerkennung der "Bestätigung nach Durchführung" gültigen Zusagebetrag berechnet und auf die nach dem Tilgungsplan zuletzt fälligen Raten angerechnet (Verkürzung der Kreditlaufzeit bei gleich bleibenden Annuitäten). Sofern zum Zeitpunkt der Gutschrift die Kreditvaluta geringer ist als die Höhe des Gutschriftbetrages, erfolgt der Tilgungszuschuss nur in Höhe der aktuellen Kreditvaluta. Eine Barauszahlung oder Überweisung des Tilgungszuschusses ist nicht möglich.

Zuschussvariante = Produkt-Nr. 430:

Antragsberechtigt: Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern sowie von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentumsgemeinschaften. Der Zuschussantrag wird vom Antragsteller direkt bei der KfW gestellt - schriftlich (Formular zusenden lassen) oder online. Zum Zuschussportal

Bagatellgrenze: Für alle Investitionszuschüsse gilt: Zuschussbeträge unter 300 € werden nicht ausgezahlt.

Zuschuss für Einzelmaßnahmen:

Zuschuss für Heizungs- und Lüftungspaket:

Zuschuss für Energetische Sanierung zum Energieeffizienzhaus:

Nachweis der Verwendung der Zuschuss-Mittel:
Nach Durchführung der Maßnahmen, spätestens 36 Monate nach Antragstellung bzw. Erstellung der Zuschusszusage, ist ein Nachweis über die programmgemäße Verwendung der Mittel zu führen. Dieser umfasst die Vorlage des Formulars "Verwendungsnachweis" zusammen mit den entsprechenden Rechnungen sowie die "Bestätigung über die antragsgemäße Durchführung der Maßnahmen Energieeffizient Sanieren" bei der KfW.
Die Bestätigung ist vom Zuschussnehmer und vom Energieeffizenz-Experten zu unterschreiben.

Informationen, Merkblätter, Antragsformulare zum KfW-Zuschuss-Produkt 430

Zuschuss-Sonderförderung: Energieeffizient Sanieren - Baubegleitung = Produkt-Nr. 431:

Experten, die noch nicht in der Expertenliste eingetragen sind, können auch nach dem 1.6.2013 eine Baubegleitung für neue Vorhaben durchführen, wenn sie spätestens zum Zeitpunkt der Beantragung des Zuschusses für die Baubegleitung in der Expertenliste eingetragen sind.

Zuschüsse unter 300,- EUR werden nicht ausgezahlt werden. Der Antrag (online) wird nach der Durchführung der Maßnahmen, spätestens 3 Monate nach deren Abschluss (Datum der Rechnungsstellung), direkt bei der KfW gestellt - für:

Baubegleitungszuschuss im Rahmen der Bezuschussung von geförderten Maßnahmen aus dem "Programm Energieeffizient Sanieren": Verbindlicher Anspruch auf einen Zuschuss in Höhe von 50% der max. förderfähigen Beratungs-, Planungs- und Baubegleitungskosten bei der Begleitung von Einzelmaßnahmen nach Nr. 152 oder eines Effizienzhauses nach Nr. 151 oder eines Zuschusses nach Nr. 430 max. 4.000 € je Antragsteller und Investitionsvorhaben. Kosten über 4000 € können im Rahmen von Energieeffizient Sanieren mitgefördert werden, aber Aufwendungen für eine Vor-Ort-Beratung nach BAFA können nicht in diese förderfähigen Kosten einbezogen werden.

Informationen, Merkblätter und Antragsformulare zum KfW-Produkt 431

Sonstiges:

Derzeit werden kleine Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt mit dem Fokus auf private Antragsteller im Programm "Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" (Marktanreizprogramm) durch die BAFA mit einem Zuschuss gefördert. Zudem stellt die KfW eine ergänzende Kreditfinanzierung zur BAFA-Förderung bereit. Das Produkt mit der Nr. 167 kann in Kombination mit einem BAFA-Zuschuss oder eigenständig genutzt werden und ist wie folgt ausgestaltet:

  1. Verwendungszweck: Errichtung und Erweiterung von Heizungsanlagen auf Basis erneuerbarer Energien in Wohngebäuden; dazu zählen solarthermische Anlagen, Biomasseanlagen und Wärmepumpen. Hierbei sind die Anforderungen der oben genannten BAFA-Förderung einzuhalten.
  2. Finanzierungsanteil: 100 % der förderfähigen Investitionskosten.
  3. Förderhöchstbetrag: 50.000 Euro je Wohneinheit.
  4. Kreditlaufzeit: 10 Jahre bei 10-jähriger Zinsbindung.

Weitere Informationen (Merkblatt und "technische Mindestanforderungen") zum Sanierungsprogramm und zum Ergänzungskredit Energieeffizient Sanieren, Produkt Nr. 167

Mit dem KfW-Vorteilsrechner vergleichen Sie die Konditionen der KfW-Produkte für die Sanierung mit dem Kreditangebot Ihrer Hausbank. In nur drei Schritten erhalten Sie Ihren persönlichen Vorteil bei einer Finanzierung Ihres Vorhabens mit der KfW. Zum KfW-Vorteilsrechner für Sanierungen

Stand der Informationen: 24.01.2019

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