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Artenschutz

Immer mehr Tiere und Pflanzen sind heute von der Ausrottung durch die rapide fortschreitenden Umweltver√§nderungen in ihren Lebensr√§umen (Fauna, Flora, Habitat-Richtlinie), aber auch durch den Handel bedroht. F√ľr die besonders gesch√ľtzten Arten sind daher internationale und nationale Artenschutzgesetze erlassen worden. Sie erfassen au√üereurop√§ische und europ√§ische Tiere (z. B. Papageien, Schildkr√∂ten, Riesenschlangen, Greifv√∂gel, Eulen) und Pflanzen (z. B. einige Kakteen- und Orchideenarten). Auch Erzeugnisse aus den gesch√ľtzten Arten oder Teile von ihnen fallen unter die Schutzvorschriften. Dazu geh√∂ren z. B. Produkte aus Leder von gesch√ľtzten Schlangen oder Krokodilen oder Teile der Tiere wie Felle, Sto√üz√§hne und Geweihe.
Das Artenschutzrecht beinhaltet Besitz- und Vermarktungsverbote, regelt den legalen Handel und sieht bestimmte Verpflichtungen f√ľr Halter, Z√ľchter und H√§ndler vor, z. B.


Ferner ist es grundsätzlich verboten, wild lebende heimische Tiere mutwillig zu beunruhigen oder zu belästigen, zu fangen oder zu töten.
Wenn Sie aktiv beim Artenschutz mithelfen m√∂chten, verzichten Sie im Urlaub auf den Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten, deren Herkunft Sie nicht nachvollziehen k√∂nnen. Greifen Sie stattdessen lieber zu Waren, die der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zuf√ľgen.
Verstöße gegen die artenschutzrechtlichen Verbote können mit Bußgeldern, unter besonderen Umständen sogar mit Freiheitsstrafen geahndet werden.

Amt f√ľr Gr√ľnfl√§chen, Umwelt und Nachhaltigkeit
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