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Integriertes Stadtentwicklungs- und Stadtmarketingkonzept

In Münster wurde seit 2002 eine systematische Zukunftsdebatte als Antwort auf die Herausforderungen des Standortwettbewerbs und der Verwaltungsstrukturreform geführt. Im ISM-Prozess wurden Zielvorstellungen für die Profilierung und Positionierung Münster erarbeitet unter breiter Beteiligung der Bürgerschaft, der Lokalen Agenda, von Vereinen, Verbänden, Gruppen und großem Engagement der Wirtschaft.
Ergebnis ist eine Einigung auf die besonderen Qualitäten Münsters und ein breit getragenes Profil: Münster als Bildungs- und Wissenschaftsstadt mit hoher Lebensqualität und besonderer Lebensart. Sieben Leitorientierungen konkretisieren dieses Profil. Sie werden durch Leitprojekte umgesetzt und durch die Öffentlichkeitsarbeit (z. B. Internetauftritt) sowie im Stadt-/Standortmarketing kommuniziert.
Für die Projektentwicklung und -realisierung arbeitet die Stadt mit privaten und öffentlichen Partnern zusammen. Beispiele für erste Leitprojekte sind die Bewerbung als Kulturhauptstadt für Euro-pa 2010, die Bewerbungen zur "Stadt der Wissenschaft" 2005 und 2006 und kooperatives Citymanagement. Das ISM-Konzept, am 26. Mai 2004 vom Rat beschlossen, ist eine verbindliche Grund-lage für die Arbeit von Rat und Verwaltung sowie für die Kooperation mit privaten Partnern.
Aufgaben liegen nun in der Umsetzung der Leitorientierungen durch Leitprojekte, in der Entwicklung integrierter Kommunikationsstrategien und der Optimierung des Außenauftritts sowie im Aufbau der prozessbegleitenden Erfolgskontrolle. Die Lokale Agenda 21 ist in die inhaltliche Arbeit eingebunden.

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