Stadt Münster: Schulamt - Münsters Programm zum Schulausbau

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Münsters Programm zum Schulausbau

Ausbaupläne für zehn weitere Grundschulen

Als einen „beispiellosen Kraftakt, der die Stadt vor enorme finanzielle und personelle Herausforderungen stellt“, bewertet Oberbürgermeister Markus Lewe die Vorschläge zur Erweiterung von Schulstandorten, die am 19. September 2018 in den Rat eingebracht wurden. Finanzrahmen: 81 Millionen Euro.

Münster ist eine wachsende Stadt und die schulische Infrastruktur muss entsprechend mitwachsen. Nach jüngsten Modellrechnungen der Stadtplanung erhöht sich der Anteil der Sechs- bis Neunjährigen bis zum Jahr 2030 um 1.000 Kinder. Das entspricht rund 40 Klassen. Und der ab 2025 vorgesehene Rechtsanspruch auf OGS-Betreuung sowie die Rückkehr zu G 9 erhöhen die Ausbaubedarfe noch. Die Stadt konzentriert ihr Handlungsprogramm daher zunächst auf ihre Grundschulen und Gymnasien.

Für zehn Schulen wurden 2017/2018 schon Errichtungsbeschlüsse in einem Finanzrahmen von 80 Millionen Euro gefasst, jetzt liegen Ausbaupläne für weitere zehn Grundschulen vor. Diesen Entscheidungsvorschlägen liegen insgesamt 30 Machbarkeitsstudien zugrunde, die in den vergangenen zwei Jahren erstellt worden sind.
In der aktuellen Ratsvorlage werden für folgende Standorte Beschlussvorschläge formuliert:

Ausbau zur bestehenden bzw. festgelegten Zügigkeit (keine Erhöhung der Zügigkeit):

  • Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Nienberge
  • Peter-Wust-Schule
  • Melanchthonschule
  • Nikolaischule Wolbeck

Bauliche Erweiterung zur Erhöhung der Zügigkeit:

  • Bodelschwinghschule
  • Thomas-Morus-Schule
  • Norbertschule
  • Davertschule Amelsbüren
  • Marienschule Roxel

Errichtungsbeschlüsse zu einem späteren Zeitpunkt:

  • Annette-von-Droste-Hülshoff-Schule Angelmodde
  • Hermannschule
  • Matthias-Claudius-Schule Gut Insel
  • Schulzentrum Hiltrup
  • Schulzentrum Wolbeck

Keine Errichtungsbeschlüsse:

  • Pötterhoekschule
  • Erna-de-Vries-Realschule

Neue Machbarkeitsstudie zur Erhöhung der Zügigkeit

  • Matthias-Claudius-Schule Handorf

Und es geht weiter:

In vier zeitlichen Blöcken sollen sich Machbarkeitsstudien für weitere 18 Grundschulen anschließen.
Machbarkeitsstudien für sieben Gymnasien sollen Klarheit schaffen, ob Münsters Gymnasien bei Rückkehr zu G 9 - was für jeden Standort einen zusätzlichen Jahrgang bedeutet - noch ihre Zügigkeiten aufrechterhalten können. Auf Basis der Ergebnisse soll dann geklärt werden, ob der Neubau eines weiteren Gymnasiums - alternativ eine dritte Gesamtschule - erforderlich wird.



 

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