Stadt Münster: Stadtentwicklung - Bürgerumfrage 2018

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Kommunale Umfragen

Bürgerumfrage 2018: Schwerpunkt "Standortbestimmung MünsterZukünfte 20|30|50" und "Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung"

Die Bürgerumfrage 2018 wurde vom 10.4.2018 bis zum 17.5.2018 als Mehr-Themen-Umfrage zu aktuellen Themen der Stadtentwicklung durchgeführt. Neben dem erprobten schriftlichen Verfahren wurde als Pilotanwendung erstmals auch eine Onlineversion der Umfrage angeboten. Im Mittelpunkt standen folgende Themen:

  • Leben in Münster: Wohndauer, Zufriedenheit, Verbundenheit
  • Stadtentwicklung – heute und morgen: Stärken/Schwächen, Chancen/Risiken, Erhaltung der Attraktivität, Bedeutung von Einrichtungen
  • Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung
  • Zufriedenheit und Wichtigkeit von Angeboten/Einrichtungen
  • Skulptur-Projekte Münster 2017

Die Umfrage stieß auf entsprechendes Interesse, wie die Rücklaufquote von 29,7 % bei der schriftlichen Version der Umfrage zeigt (Frauen 31,0 % / Männer 27,9 %). Für die Online-Version als Pilotanwendung lag die Rücklaufquote hingegen nur bei 13,5 % (Frauen 13,0 % / Männer 14,1 %).


Standortbestimmung MünsterZukünfte 20|30|50

Mit der Berichtsvorlage V/0831/2018 werden zentrale Ergebnisse zu den Fragenkomplexen "Leben in Münster" und "Stadtentwicklung – heute und morgen" dokumentiert. Behandelt werden dabei folgende Themen:

  • Zufriedenheit mit Münster allgemein und dem Stadtteil
  • Verbundenheit mit Orten/Regionen
  • Besondere Stärken und besondere Schwächen von Münster
  • Potenziale/Möglichkeiten/Chancen für die Zukunft von Münster
  • Risiken für die Zukunft von Münster
  • Konkrete Maßnahmen zur Erhaltung der Attraktivität von Münster
  • Bedeutung von Angeboten und Einrichtungen für Münster

Die Ergebnisse kurz gefasst:
Die Befragten äußern eine hohe Zufriedenheit mit ihrer Stadt: im Allgemeinen "sehr zufrieden" sind 36 Prozent, weitere 51 Prozent sind "zufrieden".
Bei der Frage nach den größten Chancen für Münsters Zukunft stehen die Hochschulen in der Stadt und das gesamte Thema "Wissenschaft" mit 16,8 Prozent der Nennungen unangefochten an der Spitze. Es folgen die Bereiche "Wirtschaftsstruktur/Arbeitsplätze" (9,9 Prozent), "Mehr Sozialwohnungen/bezahlbare Wohnungen" (9,5 Prozent), "Attraktivität für Besucher/Touristen" und eine Reihe von Verkehrsthemen (autofreie Zonen, Radwege/Velorouten, öffentlicher Nahverkehr, Fahrradfreundlichkeit).
Zukünftige Risiken für Münster sehen die Befragten besonders in den Bereichen "Wohnen" (43,5 Prozent) und "Verkehr" (23,4 Prozent) sowie "Gentrifizierung/Segregation/Ghettobildung" (16,4 Prozent).
Bei der Frage nach den bedeutendsten Angeboten und Einrichtungen in Münster liegen die Hochschulen vorn: 76 Prozent der Befragten halten sie für "sehr bedeutend". Auf dem zweiten Platz steht das Universitätsklinikum (68 Prozent "sehr bedeutend"). Es schließen sich dann die "Leuchttürme" der Altstadt (Prinzipalmarkt: 66 Prozent "sehr bedeutend", Promenade: 64 Prozent, Domplatz/Markt: 59 Prozent) und der Aasee an (59 Prozent).

Mit den Ergebnissen dieser Umfragenteile werden die Informationsgrundlagen für die Erarbeitung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Münster 2030 (ISEK 2030) als Teil der MünsterZukünfte 20|30|50 verbreitert. Zugleich wird die Bevölkerung in die Standortbestimmung repräsentativ einbezogen. Die Auswertung erfolgt unter konsequenter Berücksichtigung von genderspezifischen Belangen.



Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung

Mit der Berichtsvorlage V/0674/2018 werden zentrale Ergebnisse zum Fragenkomplex "Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung" dokumentiert. Behandelt werden vor allem folgende Themen:

  • Teilnahme an Informations- und Beteiligungsveranstaltungen
  • Informationswege über Beteiligungsverfahren/-prozesse
  • Zufriedenheit mit den Informationsmöglichkeiten zur Stadtentwicklung in Münster
  • Zufriedenheit mit den Beteiligungsverfahren und –prozessen in Münster
  • Gründe für die Nicht-Teilnahme an Beteiligungsveranstaltungen
  • Beteiligungswünsche zu spezifischen Projekten, Vorhaben oder Problemen

Mit den Ergebnissen zum Fragenkomplex "Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung" wird eine wichtige Informationsgrundlage für den vom Rat der Stadt Münster beschlossenen Prüfauftrag "Stärkung der lokalen Demokratie – Systematische Weiterentwicklung der Bürgerinnen- und Bürgerbeteiligung" erschlossen. Zugleich unterstützt die Umfrage die Aktionspläne zur Europäischen Charta der Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler und regionaler Ebene, in dem sie wichtige Grundlagen zur Berücksichtigung von genderspezifischen Belangen in Beteiligungsprozessen schafft.



 

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