Stadt Münster: Stadtplanung - 147 - UKM ServiceZentrum

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Bebauungsplanung

UKM plant neues Servicezentrum am Coesfelder Kreuz

Ansicht des Servicezentrums aus nordwestlicher Sicht von der Einsteinstraße aus.

Ansicht des Servicezentrums

Das Universitätsklinikum Münster (UKM) plant am Coesfelder Kreuz den Bau eines neuen Servicezentrums. Der Standort für den geplanten Neubau liegt gegenüber der Mensa am Ring, zwischen Einstein- und Domagkstraße. In dieser Lage am Coesfelder Kreuz soll das Gebäude sichtbares Eingangszeichen für das Klinik-Quartier werden: Daher sieht der Entwurf des Architektürbüros kadawittfeld einen Baukörper mit 14 Etagen vor, der über einen dreigeschossigen Gebäudeteil mit einem zweiten Baukörper von fünf Etagen verbunden ist. Im Servicezentrum möchte das UKM bis zu 450 Büroarbeitsplätze, die aktuell in angemieteten Büros über die Innenstadt verstreut sind, zusammenführen und zudem Platz für Dienstleistungen im Gesundheitswesen schaffen. Im Erdgeschoss sollen nahversorgender Einzelhandel (mit den drei Bausteinen Biomarkt, Supermarkt und Unverpackt-Laden), ein Bäckerei-Café und ein Fahrradladen für die Belebung des näheren Umfelds sorgen.

Das geplante Bürohochhaus ist Teil des Großprojekts „Forschungscampus Ost“ von Uniklinik und Medizinischer Fakultät. Bereits heute laufen in direkter Nachbarschaft Bauarbeiten auf der Grundlage der zweiten Änderung des Bebauungsplans: Mit dem MedForCe und dem Body & Brain Institute Münster sind zwei neue Forschungseinrichtungen bereits im Bau. Zudem entsteht an der Albert-Schweitzer-Straße nördlich des Lindenparks mit dem Studienlabor ein Neubau für die Ausbildung der Studierenden der Medizin.


Frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Realisierung des ServiceZentrums soll die vorhabenbezogene 3. Änderung des Bebauungsplans Nr. 147 schaffen. Der Vorentwurf des geänderten Bebauungsplans wurde im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung allen Interessierten zur Einsicht vorgestellt. Bis zum 15. Oktober 2021 konnten hierzu Stellungnahmen abgeben werden.

Unter Berücksichtigung der Corona-Lage fand diese Beteiligungsphase ausschließlich digital statt. Die Präsentation ist auf dieser Seite weiterhin einsehbar.


So geht es weiter

Die nächsten Schritte im Planungsprozess auf dem Weg zum neuen Servicezentrum: Auf der Grundlage der eingereichten Stellungnahmen aus dieser frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie der Stellungnahmen von den Behörden erfolgt die Überarbeitung des Bebauungsplanentwurfs. In der konkretisierten Form wird der Entwurf der Bezirksvertretung und dem Planungsausschuss vorgelegt.

Als nächste Planungsphase schließt sich mit der öffentlichen Auslegung die erneute Möglichkeit für die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an. Auf der Grundlage der Abwägung aller Eingaben wird schließlich der finale Entwurf erstellt, der dem Rat der Stadt Münster als Beschlussfassung vorgelegt wird.


 

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