Stadt Münster: Stadtplanung - Hafensüdseite

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Hafensüdseite

Entwicklung der Kaiflächen

Visualisierung des Entwurfs für die Kaiflächen von scape Landschaftsarchitekten

Entwurf für die Kaiflächen von scape Landschaftsarchitekten

Die Kaiflächen südlich des Stadthafen 1 sollen zukünftig gemäß den Zielen des Masterplans Stadthäfen öffentlich nutzbar sein und die aktuellen baulichen Entwicklungen ein aufgewertetes Umfeld erlangen. Entsprechend ist eine Neugestaltung der Kaiflächen erforderlich.

Die Stadtwerke Münster GmbH haben zusammen mit der Stadt Münster eine Mehrfachbeauftragung für die Freiflächengestaltung der Kaiflächen auf der Südseite des Stadthafen 1 in Münster durchgeführt. Es wurden fünf Büros für Landschaftsarchitektur beauftragt, konzeptionelle Entwürfe zu erstellen. Eine Jury aus Vertretern der Stadtwerke Münster GmbH, der Stadt Münster und externen Fachleuten sowie politischen Vertretern der Stadt Münster hat den Entwurf des Büros scape Landschaftsarchitekten aus Düsseldorf als Siegerentwurf prämiert. Das Büro hat nun die Entwurfsplanung abgeschlossen. Die ersten Bauarbeiten zur Realisierung sollen 2020 anfangen.

Gemäß dem Erläuterungsbericht zum Entwurf ist dieser wie folgt zu beschreiben:

  • Es wird ein linearer, urbaner Raum geschaffen, der die industriellen Spuren der Vergangenheit lesbar macht und gleichzeitig neue Nutzungen eröffnet.
  • Die Gleise und Kranbahnen werden als Zeugen der Hafentätigkeit nachgezeichnet. Um die Strukturen herauszuarbeiten, wird die Fläche zwischen den Gleisen in hellem Beton ausgebildet. Mit Matrizen werden Holz- und Getreidestrukturen in die Betonfläche eingeprägt, die historische Nutzung der Kranbahnen hinterlässt so einen Fingerabdruck auf der neu gestalteten Promenade.
  • Die Gleisspuren werden mit hellen, großformatigen Betonplatten nachgezeichnet.
  • Über die Promenade spannt sich ein homogener Teppich aus großformatigem Pflaster. Die beiden Endpunkte der Promenade und der Eingangsplatz sollen mit dem vorhandenen Granit-Großsteinpflaster gestaltet werden.
  • In Verlängerung der Zuwegungen von der Straße „Am Mittelhafen“ akzentuieren zwei „Hafenterrassen“ den Stadtraum.
  • Die Hafenterrassen stellen einen spannungsvollen Bezug zum Wasser her, gleichzeitig ermöglichen sie es auch größeren Menschengruppen, sich an der Wasserkante aufzuhalten, ohne dass die Promenade mit Bänken „übermöbliert“ werden müsste.
  • Die Absturzsicherung wird über einen leichten, doppelten Handlauf hergestellt. Besondere Holzbänke definieren die Aufenthaltsbereiche, zusätzlich ermöglichen es Anlehngeländer, die punktuell auf den Handlauf aufgesetzt werden, den Blick von der Beckenkante über das Wasser schweifen zu lassen.
  • Mastleuchten sorgen für die Grundausleuchtung der Promenade, die Eingangsbereiche und die Stadtbühnen werden mit den Kranleuchten betont. Der Kran, der Elefant sowie die Bäume im Eingangsbereich und am Pocketpark werden nachts über Bodenstrahler hervorgehoben. Unter den Hafenterrassen wird das Wasser dezent illuminiert.


 

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