Stadt Münster: Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit - Energie- und Klimaschutzbilanz

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Klimaschutz

Energie- und Klimaschutzbilanz

Energie- und Klimaschutzbilanz Münster

Energie- und Klimaschutzbilanz Münster

Aufgabe einer Energie- und Klimaschutzbilanz ist es, die Wirksamkeit der eingeleiteten Klimaschutzmaßnahmen zu überwachen und somit als Erfolgskontrolle im Hinblick auf die angestrebte Kohlendioxidreduzierung zu dienen. Dafür müssen die Energieverbräuche aller Akteure einer Stadt (Verkehr, Haushalte, Kleinverbraucher, Industrie, etc.) erfasst und ausgewertet werden. Als Datenbasis diente bis 2005 der Wärmeatlas der Stadtwerke Münster GmbH, der die Energieverbräuche (Heizenergie, Prozesswärme sowie Licht und Kraft) für das gesamte Stadtgebiet differenziert nach Energieträgern und Stadtbezirken abbildet. Ab dem Berechnungsjahr 2006 erfolgt ein Systemwechsel im Rahmen der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes 2020, wobei die alte Berechnungssystematik des Beirates für Klima und Energie durch eine neue Systematik des IFEU-Institues ersetzt worden ist.

Insgesamt kann die Entwicklung der Energie- und Klimaschutzbilanz mit einem Ergebnis von 22% CO2-Reduzierung bis 2015 als positiv bewertet werden, wobei das angestrebte Klimaschutzziel mit einer CO2-Reduzierung von 40% bis 2020 noch weiterer intensiver Anstrengungen in den kommenden Jahren bedarf.

In allen Sektoren ist der Trend zur Reduzierung der CO2-Emissionen in Münster seit 1990 erkennbar, der sich besonders deutlich bei den privaten Haushalten und im gewerblichen Bereich darstellt. Die umfangreichen Maßnahmen der aktiven Klimaschutzarbeit in Münster seit mehr als 20 Jahren zeigen hier ihre Wirkung, wobei diese positive Entwicklung natürlich durch die zunehmenden Klimaschutzaktivitäten auf Bundes- und Landesebene forciert worden ist.

Das im Jahr 2010 vom Rat der Stadt Münster verabschiedete Handlungskonzept zur Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes 2020 ist in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt worden, wobei verschiedene Maßnahmen noch verstetigt und intensiviert werden müssen, wie z. B. die Einbindung der Bürger und der Unternehmen in die Klimaschutzaktivitäten. Dies gilt aber auch für den  Ausbau der Sanierungstätigkeit und die Verbesserung der Dämmstandards bei privaten Gebäuden oder die konsequente Umsetzung der verkehrsplanerischen Maßnahmen aus dem Handlungskonzept. Insbesondere sind dabei die Bemühungen zur Reduzierung des Endenergieverbrauches in Münster zu intensivieren, denn die erneuerbaren Energien können erst eine signifikante Bedeutung gewinnen, wenn der Endenergieverbrauch weiter deutlich gesenkt wird. Es reicht nicht aus alle Anwendungen mit erneuerbaren Energien betreiben zu wollen, die entsprechende "grüne" Energie muss auch verfügbar sein. Daher bilden die drei großen E weiterhin die Prämisse für den Klimaschutz in Münster:

Energieeinsparung, als wirksamste Maßnahme für effektiven Ressourcen- und Klimaschutz; danach Energieeffizienz durch effiziente Anlagentechnik und dann können die Erneuerbaren Energien einen bedeutenden Anteil an einer klimafreundlichen Energieversorgung einnehmen.



 

Zusatzinfos

Kontakt

Koordinierungsstelle für Klima und Energie (Klenko)

Leitung

Birgit Wildt
Tel. 02 51/4 92-67 03
WildtB@stadt-muenster.de

Öffentlichkeitsarbeit, Unternehmen, Bürger

Thomas Möller
Tel. 02 51/4 92-67 60
MoellerT@stadt-muenster.de

Masterplan 100% Klimaschutz

Julian Schütte
Tel. 02 51/4 92-6851
SchuetteJ@stadt-muenster.de

Caroline König
Tel. 02 51/4 92-6853
KoenigCaroline@stadt-muenster.de

Bauen und Sanieren

Nadine Somberg
Tel. 02 51/4 92-67 25
somberg@stadt-muenster.de

Erneuerbare Energien/Anlagentechnik

Georg Böning
Tel. 02 51/4 92-67 04
boening@stadt-muenster.de