Stadt Münster: Villa ten Hompel - Kultur und Theater

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Angebote

Kultur und Theater

Die Annäherung an die Themen des Hauses geschieht in der Villa ten Hompel auf vielfältige Weise. Neben den klassischen Formen des Seminars oder Vortrags, innovativen pädagogischen Programmen oder Führungen spielen seit vielen Jahren auf kulturelle Angebote eine Rolle.

Neben den im Folgenden vorgestellten Reihen "Drehbuch Geschichte" und "Bei ten Hompels unter dem Sofa" bietet unser Veranstaltungsprogramm immer wieder Lesungen, Filmvorführungen oder musikalische Beiträge, die dem aktuellen Programm entnommen werden können.


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Im Fokus 2014: Der Erste Weltkrieg

Drehbuch Geschichte

In Kooperation mit dem LWL-Medienzentrum für Westfalen und "Die Linse – Verein zur Förderung kommunaler Filmarbeit Münster" veranstaltete der Geschichtsort seit mehreren Jahern die Filmreihe "Drehbuch Geschichte". Zu unterschiedlichen Schwerpunktthemen laden Filmforen im Cinema Münster die Besucherinnen und Besucher zur Diskussion ein. Fachleute geben jeweils eine kurze Einführung, ordnen den Film in seinen historischen Kontext ein und stehen zum Gespräch bereit.

Schwerpunktthemen der letzten Jahre:

  • 2015: "Zwischen Trümmern und Träumen – 1945 im Film"
  • 2014: "14/18 – Der Erste Weltkrieg im Film"
  • 2013: "Westfälische Mythen – Westfälische Typen"
  • 2012: "Mensch oder Monster? Behinderung in der Filmgeschichte"
  • 2011: "Mauerblümchen: DDR-Alltag im DEFA-Film"
  • 2008: "1968 im Film"

Die Termine für die diesjährigen Filmforen entnehmen Sie bitte unserem aktuellen Veranstaltungsprogramm.



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Szenische Führung durch das Haus

"Bei ten Hompels unter dem Sofa"
Nicht-akademische szenische Führung

Nein – bei den ten Hompels sah es sicher nie so aus wie bei Hempels unterm Sofa; dafür wird die langjährige Hausdame Fräulein Lorch schon gesorgt haben. Sie wurde als treue und wackere Stütze Johanna ten Hompels im Haushalt und bei der Erziehung der Kinder beschrieben und wohnte im so genannten Fräuleinzimmer unter dem Dach.  

Norderney, Nierensteine, Kirchenglocken, Zementsäcke, 120 Stühle, Tennisplatz,… Unter dem Sofa hervorgekramt werden viel mehr Geschichten aus dem Berufs- und Familienleben Rudolf ten Hompels. Die Schauspielerin Agnieszka Barczyk, der Schauspieler Carsten Bender und der freiberufliche Historiker Daniel Gollmann haben ein Kessel Buntes zusammengestellt und verströmen in den Räumen einen Hauch es großbürgerlichen Luxus, in dem die Familie Rudolf ten Hompels schwelgte. Darunter auch ein ungelöstes Rätsel des Hauses…  

Die aufwändige und herrschaftlich anmutende Innenarchitektur ist den Ausstellungen zum Trotz stets präsent und sorgt regelmäßig für Nachfragen. Zudem wäre die Geschichte des Hauses wohl anders verlaufen, hätte der Großindustrielle Rudolf ten Hompel die Geschicke seines Wicking-Konzerns in eine andere Richtung gelenkt. Diese Überlegungen waren Anstoß, zu fragen: Wer war dieser Mann, der von der Presse als „Zementkönig“ bezeichnet wurde und mit dem enorm kostspieligen Bau der repräsentativen Villa dem steilen Aufstieg der Familie ten Hompel ein sichtbares Zeichen setzte?  

Im Mittelpunkt der szenischen Führung steht das großbürgerliche Leben der Familie ten Hompel in den "roaring twenties".

Kosten und Buchung

Bitte entnehmen Sie aktuelle Termine und Kosten unserem Veranstaltungsprogramm. Aufgrund nur begrenzt möglicher Teilnehmerzahl wird vorab um eine Reservierung im Sekretariat der Villa ten Hompel unter 02 51/4 92-71 01 gebeten.


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Stefan Querl mit Andreas Breiing als Hitler

"Tischgespräche" – Hitlers Monologe über Gott und die Welt

Mit dem Darsteller Andreas Breiing und Stefan Querl vom Geschichtsort Villa ten Hompel

Verführung, Faszination und Gewalt waren gezielt eingesetzte Stil- und Machtmittel in der NS-Diktatur. Martin Bormann, Leiter der Parteikanzlei der NSDAP und Privatsekretär Hitlers, ließ im Zweiten Weltkrieg zwischen Mitte 1941 und Anfang 1944 die Unterhaltungen bei Tisch im so genannten Führerhauptquartier in der "Wolfsschanze" in Ostpreußen  mitstenografieren. Bormann wollte sich bei seinen Erlassen und Verordnungen gegenüber anderen Parteigenossen auf das unverfälschte "Wort des Führers" berufen können.

Teilweise formulierte er aus beiläufig hingeworfenen Kommentaren Hitlers sogar Gesetze. Die Notizen haben bei der Familie Bormann das Kriegsende überstanden und wurden später in zwei Bänden veröffentlicht. Die vorgetragenen Texte sind wörtlich zitiert, nur hier und da dem heutigen Sprachgebrauch angepasst und in die direkte Redeform gebracht. Besonderheit der Aufführung in der Villa ten Hompel ist der generationenübergreifende Dialog, der Mythen, Lügen, Legenden und Vorurteile demaskieren hilft. Das Format eignet sich ganz besonders für Gruppen.

Kosten und Buchung

Bitte entnehmen Sie aktuelle Termine und Kosten unserem Veranstaltungsprogramm. Aufgrund nur begrenzt möglicher Teilnehmerzahl wird vorab um eine Reservierung im Sekretariat der Villa ten Hompel unter 02 51/4 92-71 01 gebeten.


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)

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