Stadt Münster: Villa ten Hompel - Konferenz Schwerte

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Konferenz Schwerte

Historische Herausforderungen "75 Jahre nach Auschwitz"

Über 100 Fachleute diskutierten kurz vor dem 27. Januar in der Akademie Villigst

Gruppenfoto

Stefan Querl und die "Villa"-Delegation auf der Tagung in Schwerte. Foto: Dr. Astrid Sahm

Bilanz und Ausblick zur Geschichtsarbeit und Erinnerungskultur bot eine ebenso vielseitige wie eindrucksvolle Konferenz unter dem Titel "75 Jahre nach Auschwitz" in Schwerte-Villigst. Weit über 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Schulen, Gedenkstätten, kirchlichen Häusern und Institutionen der Erwachsenenbildung hatten sich kurz vor dem Gedenktag 27. Januar angemeldet für intensive Diskussionen, Workshops und einen Erfahrungsaustausch im Tagungshaus direkt am Ufer der Ruhr.

Für den Geschichtsort Villa ten Hompel brachten sich als Team Julia Breitenstein, Franziska Thole und Bettina Röwe, eine der Lehrerinnen-Abordnungen der Bezirksregierung Münster, mit Jonas Marquardt, Lehramts-Anwärter Lukas Esser, vormals im FSJ Kultur in der Villa ten Hompel, Stefan Gerber und Stefan Querl aus dem Kernteam ins Programm ein.
Stefan Querl hielt einen der Hauptvorträge fürs Plenum der Konferenz. Sein Thema: Der Umgang mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen an NS-Erinnerungsstätten und die humanitären Herausforderungen angesichts ihres Alterns.

Veranstalterkreis des Symposiums waren die Evangelische Akademie Schwerte-Villigst, das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) in Dortmund sowie das Bildungswerk der Humanistischen Union NRW in Essen. Die Landesbeauftragte gegen Antisemitismus, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, hielt ein Plädoyer für mehr Wachsamkeit und zum kritischen Umgang mit Jugend- und Musikkulturen, in denen das Bashing von Minderheiten Geschäftsmodell sei.

 
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Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



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Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)