Stadt Münster: Villa ten Hompel - Querl Nominierung GFVD

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Querl Nominierung GFVD

Nominiert für den Bundesvorstand "Gegen Vergessen - Für Demokratie": Kandidatur im Herbst in Kiel

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Stefan Querl, porträtiert von "Gegen Vergessen - für Demokratie"

Der 44-Jährige Stefan Querl, stellvertretender Leiter der Villa ten Hompel darf im Herbst in Kiel für das Gremium im partei- und länderübergreifenden Netzwerk unter Ehrenvorsitz von Altbundespräsident Dr. h.c. Joachim Gauck und Leitung von Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Ruhr-Universität Bochum, kandidieren, wie am Rande eines Festaktes in der Frankfurter Paulskirche mit Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier zur posthumen Ehrung des im Sommer 1968 verstorbenen jüdischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer entschieden worden war. Stefan Querl stammt aus einem evangelischen Pfarrhaus am Niederrhein. Er ist stellvertretender Leiter der Erinnerungsstätte und Mitglied der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Münster. Kiel wird Tagungsort der Bundesversammlung vor dem historischen Hintergrund des Matrosenaufstands 1918 sein, dessen Kraft vor hundert Jahren das Ende von Krieg und Kaiserreich eingeläutet hatte.

Angesichts der Chemnitzer Ereignisse seien die Herausforderungen im Einsatz gegen Rechtsextremismus bei „Gegen Vergessen Für Demokratie“ höher denn je, unterstrich Stefan Querl, der das Ehrenamt als Teamwork ansieht. Vor allem Schulter an Schulter mit Andreas Dickerboom aus Frankfurt am Main, der dem geschäftsführenden Bundesvorstand als Vertreter der Regionalarbeitsgruppen bereits angehört. Aus Altersgründen ausscheiden möchte Ernst Klein aus dem nordhessischen Volkmarsen, der sich hohe Verdienste um Gegen Vergessen – Für Demokratie erworben hat. Der Gründungsdirektor des Geschichtsorts Villa ten Hompel in Münster, Prof. Dr. Alfons Kenkmann, jüngst in Dortmund einstimmig wiedergewählter Vorsitzender des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte in Nordrhein-Westfalen, und der stellvertretende Vorsitzende Dr. Werner Jung, Direktor des NS-Dokumentationszentrums EL-DE-Haus der Stadt Köln, gehören seit vielen Jahren zum erweiterten Bundesvorstand. Regionalsprecherin und -sprecher im Münsterland sind Ursula Brenken und Horst Wiechers, der für seinen Einsatz in der RAG und sein Engagement für die Villa ten Hompel das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten hat.
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