Stadt Münster: Villa ten Hompel - 2018-12-12 Mittwochsgespräch Kundrus

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Mittwochsgespräch: Ignoranz, Gleichgültigkeit, Passivität?
Die Volksgemeinschaft und der Holocaust

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Prof. Dr. Birthe Kundrus, Hamburg

Mittwoch, 12. Dezember, 19 Uhr

Prof. Dr. Birthe Kundrus (Hamburg)

Wenn sie es wollten, konnten die Deutschen etwas über den Holocaust erfahren

Einige wollten dies. Aber was genau wussten sie, und was machten sie mit ihrem Wissen? Ganz offenbar gab es eine breite Spanne an Handlungsweisen. Einige wurden zum Nutznießer der Massenverbrechen, andere wenige zum "Judenretter". Manche waren beides zugleich, Retter verrieten Juden und Täter retteten Opfer. Viele blieben passiv. Der Holocaust wurde weder zu einer Zerreißprobe, noch zu einem Moment der massenhaften Selbstmobilisierung.

Anhand von Tagebüchern und Briefen soll der Vortrag die oft erörterte, aber immer noch drängende Frage diskutieren, wie die sog. Volksgemeinschaft mit ihrem Wissen um den Massenmord an den Juden umging.

Prof. Dr. Birthe Kundrus ist Professorin für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Hamburg. Sie befasst sich multiperspektivisch mit der Geschichte und Nachgeschichte des Nationalsozialismus. Weitere Forschungsschwerpunkte sind die Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Kolonialgeschichte, Geschlechtergeschichte, Theorie und Geschichte der Gewalt sowie Erinnerungskulturen.

In Kooperation mit dem Evangelischen Forum Münster e. V., Gegen Vergessen – Für Demokratie Regionalgruppe Münsterland e. V., der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V. und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte


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Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



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Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten
Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
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Ausstellung und Büro sind in der Zeit vom 20.12.2018 bis einschließlich 2.1.2019 geschlossen.

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Per Bus mit der Ringlinie 33 und 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel)