Stadt Münster: Villa ten Hompel - 2019-01-22 Volker Kutscher liest aus Marlow

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Sonderveranstaltung: Volker Kutscher liest aus "Marlow"

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Erfolgsautor Volker Kutscher liest aus "Marlow"

Gespräch mit Peter Körte über die Gereon-Rath-Romane und die Fernsehserie "Babylon Berlin"

Dienstag, 22. Januar 2019, 19 Uhr
Erbdrostenhof Münster, Saal

Die Veranstaltung ist bereits ausverkauft.

Marlow

Der siebte Fall für Gereon Rath - Auf der Spur des rätselhaften Johann Marlow

Berlin, Spätsommer 1935. In der Familie Rath geht jeder seiner Wege. Pflegesohn Fritz marschiert mit der HJ zum Nürnberger Reichsparteitag, Charly schlägt sich als Anwaltsgehilfin und Privatdetektivin durch, während sich Gereon Rath, mittlerweile zum Polizei-Oberkommissar befördert, mit den Todesfällen befassen muss, die sonst niemand haben will. Ein tödlicher Verkehrsunfall weckt seinen Jagdinstinkt, obwohl seine Vorgesetzten ihm den Fall entziehen und ihn in eine andere Abteilung versetzen.
Es geht um Hermann Göring, der erpresst werden soll, um geheime Akten, Morphium und schmutzige Politik. Und um Charlys Lebenstrauma, den Tod ihres Vaters. Und um den Mann, mit dem Rath nie wieder etwas zu tun haben wollte: den Unterweltkönig Johann Marlow.

Volker Kutscher wird Auszüge aus dem Roman lesen und anschließend mit Peter Körte, Feuilletonist der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, über die gesamte Reihe, über den enormen Erfolg von "Babylon Berlin" und die Rezeption der Weimarer-Republik-Thematik darin sprechen.

Volker Kutscher arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte als Tageszeitungsredakteur und Drehbuchautor, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman "Der nasse Fisch" (2007), dem Auftakt seiner Krimiserie um Polizei-Kommissar Gereon Rath im Berlin der Dreißigerjahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher fünf weitere folgten.
Die Reihe ist die Vorlage für die internationale Fernsehproduktion "Babylon Berlin".

"Babylon Berlin" ist die bisher teuerste und spektakulärste deutsche Fernsehserie, die äußerst erfolgreich 2017 auf SKY zu sehen war und aktuell der Quotenhit in der ARD ist. Regie führte u. a. Tom Tykwer.
Die ersten beiden Staffeln spielen zur Zeit der Weltwirtschaftskrise in Berlin. Der morphiumabhängige Polizei-Kommissar Gereon Rath und die Stenotypistin Charlotte Ritter, die zu seiner Assistentin wird, geraten bei ihren Ermittlungen immer wieder zwischen die Fronten: Es gibt die "Schwarze Reichswehr", die unter Verletzung des Versailler Vertrags die Wiederaufrüstung Deutschlands inklusive chemischer Kampfstoffe probt, Berliner Unterweltkriminelle, die den beiden gefährlich werden, und schließlich den Berliner Polizeiapparat, der teils republiktreu ist, aber auch von rechtsnationalen Aktivisten untersetzt ist.

Peter Körte studierte in Münster Philosophie und Geschichte. Heute arbeitet er als Journalist und Autor. Von 1993 bis 2001 war er Feuilletonredakteur und Filmkritiker bei der Frankfurter Rundschau und seit 2001 ist er stellvertretender Ressortleiter im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

Veranstalter:
Geschichtsort Villa ten Hompel der Stadt Münster, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. und LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte Münster


 

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Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

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