Stadt Münster: Museum - Vorschau

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Friedensverhandlungen im Rathaus zu Münster

Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden

28. April bis 2. September 2018

Die Ausstellung widmet sich der Rezeptionsgeschichte des Westfälischen Friedens, wobei die Jubiläen 1748, 1848, 1898 und 1948 im Fokus stehen. Die Stadt Münster gedachte 1898 erstmals offiziell des Westfälischen Friedens. Doch das monumentale Friedensgemälde von Fritz Grotemeyer entstand 1902 allein aufgrund der Initiative des Künstlers.
Die Nationalsozialisten planten den 300. Jahrestag 1948 für ihre Zwecke zu missbrauchen. Einen Einblick in die nie eröffnete Ausstellung und die politische Zielrichtung geben erhaltene, schon 1940 gefertigte Kopien sowie die fotografische Dokumentation.
Erst in der Gedenkwoche 1948 erfolgte vor dem Hintergrund des verlorenen Zweiten Weltkriegs eine Umbewertung des Westfälischen Friedens zum Einigungsfrieden.


Eine Gruppe von Jungen zieht im Gleichschritt eine Straße entlang. Vorne gehen drei Jungen mit Instrumenten, neben der Gruppe winkt ein Erwachsener fröhlich in die Kamera. Alle Beteiligten trage Uniformen der NS-Zeit.

Marsch des Jungvolks Lippstadt durch Meiste, um 1944.

Jugend im Gleichschritt!?
Die Hitlerjugend zwischen Anspruch und Wirklichkeit

30. August 2018 bis 3. Februar 2019

Zwischen 1933 und 1945 war die Hitlerjugend die mitgliederstärkste Organisation im NS-Staat. Als das „Volk von morgen“ waren die Jugendlichen Adressat der NS-Propaganda und ein wichtiger Faktor der NS-Innenpolitik. Das öffentliche Bild von der Hitlerjugend als allmächtige Institution, der man sich als Jugendlicher kaum zu entziehen vermochte, ist bis heute geprägt von Propagandaaufnahmen der Nationalsozialisten und „Erfolgsmeldungen“ einer begeisterten „Staatsjugend“.

Wie schaffte es die Hitlerjugend, aus diesen jungen Menschen eine – wie es ihre Propaganda suggerierte – „Jugend im Gleichschritt“ zu formen? Erreichte sie dieses Ziel überhaupt? Welchen Herausforderungen und Problemen hatte sie sich zu stellen? Wo fand sie Unterstützung, und wo stellten sich ihr Widerstände entgegen? Auf diese Fragen finden die Besucher Antwort in der Wanderausstellung des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln im Stadtmuseum Münster.


Postkarte mit drei Motiven. Links Missionsgebiet in dem ein Schiff fährt. Rechts oben Hütten von Einheimischen. Unten rechts der Zoologische Garten in Münster.t

Postkarte zur deutschen Kolonialausstellung in Münster.

Aus Westfalen in die Welt. Mission in der Südsee

21. September 2018 bis 13. Januar 2019

Was hat Münster eigentlich mit den Deutschen Kolonien des 19. Jahrhunderts zu tun? Viel mehr als man es sich vielleicht erstmal vorstellen kann. Als Deutschland im späten 19. Jahrhundert Kolonialmacht wurde, bemühten sich deutsche Missionare in den entsprechenden Gebiete tätig zu werden. Dies betraf auch in Münster/Westfalen, von wo aus vor allem katholische Missionare in die Welt zogen. Neben Afrika stellte Ozeanien – die Inselwelt des Pazifiks nördlich und östlich von Australien – eine wichtige Zielregion der Missionare dar.

Die Ausstellung des Stadtmuseums, die in Kooperation mit dem Excellenzcluster Religion und Politik der Westfälischen-Wilhelms Universität konzipiert wurde, ist die erste umfangreiche Präsentation zur katholischen Mission während der Kolonialzeit, die von Münster aus in die Südsee ging. Sie beleuchtet anhand von Fotografien, Briefen, Schulmaterial, wissenschaftlichen Publikationen und herausragenden ethnologischen Objekten die Welt der Missionare und Missionsschwestern auf Papua Neuguinea, dem Bismarck Archipel und der Inselwelt Mikronesiens. Die Tätigkeit der Missionare war dabei nicht nur von den Beziehungen mit der einheimischen Bevölkerung geprägt. Das Verhältnis zur kolonialen Verwaltung ebenso wie die Konkurrenz mit Missionen anderer Konfession prägten das Wirken der Missionare. Einflüsse des Kontakts zwischen Deutschen und Menschen aus Ozeanien zeigten sich auch im Deutschen Reich: Völkerschauen, Kolonialwarenläden aber auch die Reflexe in Kunst und Mode werden beleuchtet.


 

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Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten

Karfreitag (30. März), Karsamstag (31. März), Ostersonntag (1. April) und Ostermontag (2. April): 11 bis 18 Uhr geöffnet; Dienstag danach (3. April): geschlossen

Rollstuhlgerechte Einrichtung
Der Eintritt ist frei.