Stadt Münster: Museum - Vorschau

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Vorschau

Das Gemälde zeigt einen Mann in Bischofstracht auf einem weißen Pferd, der einer Frau und Kindern Orangen und weitere Gaben schenkt

Sankt Nikolaus

Die Neapolitanische Krippe und das Nikolausbild von Fritz Tüshaus

24. November 2017 bis 7. Januar 2018

Zur Einstimmung auf die Weihnachtszeit präsentiert das Stadtmuseum wieder die prachtvolle Krippe aus Neapel. Die über 250 Jahre alten Figuren der Krippe sind aufwändig gekleidet und in mehreren Szenen aufgestellt. Neben der Anbetung Christi sorgen das Wirtshaus und ein Markstand für lebhaftes Treiben.
Ergänzt wird die Präsentation von dem Gemälde "Die Nikolauslegende" des münsterischen Malers Fritz Tüshaus (1832–1885). Es zeigt den Heiligen Nikolaus  in einer idealisierten "altdeutschen" Stadt, der Almosen an Kinder verschenkt. Ein Kirchturm im Hintergrund ähnelt jenem der münsterischen Ludgerikirche.


Foto: Banner "Biafra noch können wir helfen".

Aktionsstand in der Salzstraße für Hilfeleistungen in Biafra

Vor 50 Jahren - Münster 1968

8. Dezember 2017 bis 25. November 2018

Mit keinem Jahr werden die Studentenproteste mehr verbunden als mit dem Jahr 1968. War dies aber auch in Münster so? Was bewegte die Stadt in diesem Jahr? In Münster waren auch weiterhin die Traditionen wichtig: der Send wurde zelebriert und die Schützenfeste waren wichtige Bestandteile im Festkalender der Stadt. Aber auch auf tagespolitische Ereignisse wie etwa die Hungersnot in Biafra, den Einmarsch in die Tschechoslowakei und die zunehmenden Studentenunruhen wurde reagiert. Die Ausstellung zeigt in rund 80 Aufnahmen verschiedene Ereignisse der Stadtgeschichte Münsters im Jahr 1968.


Foto

Friedensverhandlungen im Rathaus zu Münster

Ein Grund zum Feiern? Münster und der Westfälische Frieden

28. April bis 2. September 2018

Die Ausstellung widmet sich der Rezeptionsgeschichte des Westfälischen Friedens, wobei die Jubiläen 1748, 1848, 1898 und 1948 im Fokus stehen. Die Stadt Münster gedachte 1898 erstmals offiziell des Westfälischen Friedens. Doch das monumentale Friedensgemälde von Fritz Grotemeyer entstand 1902 allein aufgrund der Initiative des Künstlers.
Die Nationalsozialisten planten den 300. Jahrestag 1948 für ihre Zwecke zu missbrauchen. Einen Einblick in die nie eröffnete Ausstellung und die politische Zielrichtung geben erhaltene, schon 1940 gefertigte Kopien sowie die fotografische Dokumentation.
Erst in der Gedenkwoche 1948 erfolgte vor dem Hintergrund des verlorenen Zweiten Weltkriegs eine Umbewertung des Westfälischen Friedens zum Einigungsfrieden.


 

Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen werden unter Aktuell bekannt gegeben.

Rollstuhlgerechte Einrichtung

Der Eintritt ist frei.