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Ausstellungen
Haus der Niederlande im Krameramtshaus
1589 als Warenlager und Versammlungsort der Münsteraner Kramergilde erbaut, diente das Krameramtshaus während der Verhandlungen zum Westfälischen Frieden als Unterkunft der niederländischen Gesandten. Heute hat sich der Zunftsaal im Krameramtshaus längst zu einem begehrten Ausstellungsraum in der Innenstadt entwickelt. Hier stellen sich Münsteraner Künstler*innen und -gruppen vor und geben einen Einblick in ihre Arbeiten.
Die inhaltliche Gestaltung der Ausstellungen liegt jeweils bei den Künstler*innen, die Projektvorschläge beim Kulturamt einreichen können. Das Kulturamt begleitet die Ausstellungen intensiv und stattet sie mit einer entsprechenden Finanzierung aus. Ergänzt wird das Programm durch Retrospektiven verdienter Künstler*innen der Stadt, die das Kulturamt bei besonderen Anlässen ermöglicht.
Insgesamt präsentiert das Kulturamt drei bis fünf Ausstellungen im Jahr im Wechsel mit dem Zentrum für Niederlande-Studien, das seit 1995 gemeinsam mit dem Institut für Niederländische Philologie sowie der dazugehörigen Bibliothek das Haus der Niederlande bewohnt.
Wenn Sie Interesse an einer Ausstellung im Zunftsaal des Krameramtshauses haben, senden Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (bestehend aus Ihrer Ausstellungsidee, Ihrem Lebenslauf sowie Bildmaterial) in einer zusammenhängenden PDF-Datei (max. 20 MB) an
kulturamt@stadt-muenster.de.
Haus der Niederlande im Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, Münster
Aktuelle Ausstellung
Erhard Wilde: „Schwer zu beschreiben“
Der Münsteraner Künstler Erhard Wilde (*1941) zeigt im Haus der Niederlande im Krameramtshaus eine Auswahl seiner Arbeiten. Die Ausstellung ist Teil von POETRY, dem Rahmenprogramm für das Lyriktreffen Münster 2026. In der speziell dafür konzipierten Ausstellung „Schwer zu beschreiben“ liegt der Fokus auf dem Zusammenspiel von Bild und Wort. Wilde ist gelernter Kartograf und arbeitet seit den 1990er Jahren freischaffend im Wechsel zwischen Zeichnung, Druckgrafik, Malerei und Objektgestaltung. Seine Bilder entstehen zunächst im Kopf und erinnern an tagebuchartige Skizzen und Notizen. „Den Zufall provozieren, die Kontrolle reduzieren“ – so beschreibt Wilde seinen künstlerischen Ansatz. In Wildes Grafiken lassen sich immer wieder einzelne Wörter oder auch ganze Sätze finden, die häufig spiegelverkehrt angeordnet sind und sich als zentrale Bildelemente offenbaren. Und so bleibt offen, ob das Wort das Motiv beschreibt, oder das Bild das Wort illustriert.
Ausstellungseröffnung: Dienstag, 9. Juni 2026, 18 Uhr
10. Juni bis 5. Juli 2026
Öffnungszeiten:
Mo. bis Fr.: 12 bis 18 Uhr
Sa., So., feiertags: 10 bis 16 Uhr
Kommende Ausstellung
Nähere Informationen zur kommenden Ausstellung folgen in Kürze.


