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Aktuelles
Einschränkung zur Barrierefreiheit
© Stadtmuseum Münster
21. April
Aufgrund einer Prüfung am Schwerlastenfahrstuhl ist die Nutzung zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss am 21. April nicht möglich. Der Personenfahrstuhl fährt weiterhin zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss.
Wir bitten, die Einschränkung zu entschuldigen.
Grafik im Dialog – Dialog zur Ausstellung
Gemeinsamer Besuch der Grafik-Ausstellung © Michael Lyra
17. April, 16 Uhr
Am Freitag, 17. April, um 16 Uhr bietet das Stadtmuseum Münster in Kooperation mit der Aldegrever-Gesellschaft e.V. eine besondere Gelegenheit, die neue Sonderausstellung „Grafik im Dialog. Ursprung und Positionen aus Münster” kennenzulernen. Bei einem Rundgang durch die Ausstellung haben die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, mit der beteiligten Künstlerin Daniela Schlüter dem beteiligten Künstler Markus Lörwald in den Dialog zu treten.
Den Beginn des Abends gestaltet Martina Schlüter mit einer Vorstellung der Aldegrever-Gesellschaft e.V., wobei die heutige Arbeit im Zentrum steht. Im Anschluss führen Markus Lörwald und Daniela Schlüter, die den Vorstand der Gesellschaft bilden, alle Interessierten durch den Ausstellungsraum.
Im Fokus stehen Druckgrafiken, Zeichnungen und konzeptionelle Serien von insgesamt elf Künstlerinnen und Künstlern, die durch ihre Verbindung zur Aldegrever-Gesellschaft e.V. sowie ihren künstlerischen Ausgangspunkt an der Fachhochschule Münster miteinander verbunden sind. Es wird beleuchtet, dass das Prozesshafte und Experimentelle in der Grafik ein verbindender Aspekt in den Werken ist. Zugleich werden auch die formalen und inhaltlichen Unterschiede sowie die eigenen Handschriften in den unterschiedlichen Werken herausgearbeitet.
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Das Stadtmuseum bittet um Anmeldung unter der Telefonnummer 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Lia Darjes. Plates I–XXXI
18. April, 16 Uhr
Am Samstag, 18. April, um 16 Uhr lädt die Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V. zu einer öffentlichen Führung durch die Ausstellung der Fotografien von Lia Darjes im Stadtmuseum ein. Die Fotografien können als halbdokumentarische Stilllebenstudien aufgefasst werden, die sich in der Grauzone zwischen den Lebensräumen von Menschen und Wildtieren bewegen.
Die in Hamburg lebende Künstlerin Lia Darjes arrangierte den Gartentisch nach einem gemeinsamen Essen mit Freunden nach und nach zu einem Stillleben. Die Kamera blieb als passive Beobachterin für einige Stunden oder ganze Tage zurück und wurde durch die Anwesenheit von Tieren ausgelöst. Die Faszination der Bilder besteht darin, dass sich Inszeniertes und Zufälliges in einem Bild zu vereinen.
Die Ausstellung wurde von der Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V. im Stadtmuseum Münster organisiert.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5, ermäßigt 3 Euro, mit KULTICK kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Stille Stunde mit Zeichenkurs
21. April, ab 16 Uhr
Die nächste „Stille Stunde“ findet am Dienstag, 21. April, ab 16 Uhr im Stadtmuseum statt. Dieses monatliche Angebot soll mehr Menschen einen Besuch ermöglichen. Angesprochen sind Menschen aus dem Autismus-Spektrum und mit anderen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen.
Zusätzlich wird von 16 bis 18 Uhr ein Zeichenkurs angeboten. Der Kurs ist auf sechs Teilnehmende begrenzt, Begleitpersonen können kostenfrei teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 17 Euro inklusive Materialkosten. Eine Anmeldung ist erforderlich und telefonisch unter 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de möglich.
Da ein Museumsbesuch für diese Personengruppe schnell überfordernd sein kann, werden während der „Stillen Stunde“ laute Geräuschquellen im Gebäude abgeschaltet. Zudem finden in dieser Zeit keine Führungen statt.
Für das Angebot hat das Stadtmuseum den „Stille-Stunde-Pfad” konzeptioniert. Mit diesem können sich Besucherinnen und Besucher auf die Ausstellung vorbereiten. Er gibt Orientierung und hilft, Eindrücke zu reduzieren. Der Pfad steht als App und Broschüre zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es für die Gäste vor Ort einen ausgeschilderten Rückzugsort und Kommunikationskarten.
Während der „Stillen Stunde" sind alle Besucherinnen und Besucher wie gewohnt willkommen. Das Team des Stadtmuseums bittet darum, in dieser Zeit ruhig durch das Museum zu gehen und andere Gäste nicht anzusprechen. Auch wird darum gebeten, auf ungewöhnliche Verhaltensweisen anderer Menschen nicht zu reagieren.
Weitere Informationen zur Stillen Stunde
Öffentliche Führung: 30-jähriger Krieg, Münster und der Westfälische Frieden
Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster von Gerad Terboch (um 1617–1681) © Stadtmuseum Münster
25. April, 16 Uhr
Die Führung im Stadtmuseum am Samstag, 25. April, um 16 Uhr beleuchtet, warum Münster auch Stadt des Westfälischen Friedens genannt wird. Hier fand innerhalb der Stadtmauern von 1643 bis 1648 der größte Teil des ersten europäischen Friedenskongresses statt. Er sollte den Dreißigjährigen Krieg auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches ebenso beenden wie den seit 1568 andauernden Krieg zwischen Spanien und den sieben nördlichen niederländischen Provinzen. Für die Bevölkerung Münsters bedeutete diese Zeit eine gewaltige Herausforderung: Eine große Zahl von Friedensgesandten aus den verschiedenen Ländern Europas mit ihrem Gefolge musste untergebracht und versorgt werden. In der Führung eröffnen sich neben der Zeit der Friedensverhandlungen auch überraschende Perspektiven auf die Stadtgeschichte.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, kostenlos mit Kultick. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Wenn Tiere nachts zum Naschen kommen
25. April, 15 Uhr
Im Stadtmuseum Münster findet am Samstag, 25. April, um 15 Uhr ein Zeichenkurs für Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren statt. Gemeinsam besuchen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst die Ausstellung „Plates I–XXXI“ und lassen sich von den Fotografien der in Hamburg lebenden Künstlerin Lia Darjes inspirieren.
Für ihre Serie hat Lia Darjes einen Gartentisch nach einem Essen mit Freundinnen und Freunden wie ein Stillleben arrangiert und anschließend eine Kamera positioniert. Wenn Tiere den Tisch besuchten, lösten sie die Kamera selbst aus. Auf diese Weise entstanden überraschende Fotografien, in denen sich geplante Szenen und zufällige Tierbegegnungen verbinden.
Davon ausgehend gestalten die Kinder im anschließenden Workshop eigene geheimnisvolle Nachtbilder. Mit Wachsmalkreide und schwarzer Tusche entstehen Szenen, in denen Tiere nachts auf einem Gartentisch zum Naschen erscheinen.
Die Teilnahme ist kostenlos. Der Kurs findet auf Einladung der Friedrich-Hundt-Gesellschaft e.V. statt, die auch die Ausstellung organisierten.
Die Teilnehmerzahl ist auf zehn Kinder begrenzt, eine Anmeldung ist telefonisch unter der Tel. 0251 / 492-4503 und per E-Mail museum-info@stadt-muenster.de erforderlich. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Stadtrundgang: Was ist eigentlich aus den adligen Stadthöfen in Münster geworden?
26. April, 15 Uhr
Am Sonntag, 26. April, um 15 Uhr begibt sich der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. David Gropp im Stadtmuseum und im Stadtbild auf Spurensuche nach den adeligen Stadthöfen Münsters – oder nach dem, was von ihnen bis heute erhalten geblieben ist.
Zu den prägenden Elementen der ehemaligen Residenzstadt Münster zählten vor allem im 18. Jahrhundert entstandene adelige Stadthöfe. Vor der Zerstörung Münsters im Zweiten Weltkrieg existierten rund 35 dieser sogenannten Adelshöfe, von denen heute nur noch wenige im Stadtgebiet zu finden sind. Ausgehend von den Modellen im Stadtmuseum spürt Dr. Gropp verschiedene ehemalige Palais auf, die sich im Laufe der Zeit in sehr unterschiedlichen Zuständen erhalten haben. Trotz baulicher Veränderungen prägen einige von ihnen bis heute zentrale Orte des öffentlichen Lebens in Münster.
Der Stadtspaziergang beginnt im Stadtmuseum, führt über den Erbdrostenhof zur Königstraße und endet in der Neubrückenstraße. Der Stadtrundgang endet gegen 16.30 Uhr. Die Teilnahme kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Online-Rundgänge durch die Schausammlung des Stadtmuseums
Einen virtuellen Besuch des Stadtmuseums mit 360°-Rundumsicht ermöglichen unsere Online-Rundgänge:
„Münster im Modell“ fasst anhand der Stadtmodelle die wichtigsten Ereignisse und baulichen Veränderungen in Münster zusammen. Für Kinder bietet der Rundgang „Mit Mimi & Mitri im Stadtmuseum“ einen leichten und spielerischen Zugang zur Stadtgeschichte.
Beide Rundgänge können auch während des Museumsbesuchs mit unserem Multimediaguide angeschaut werden.
Zu den Online-Rundgängen


