Stadt Münster: Museum - Ausstellungen

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Ausstellungen

Die Skulptur zeigt drei nackte, an Pfähle gefesselte nackte Männer mit Kronen auf ihren Köpfen und eine Bischofsfigur mit einer riesigen Zange

Täuferkönige

Bernhard Kleinhans - Die Figuren der Wiedertäufer

1. April bis 21. Mai 2017

Der 1926 in Sendenhorst geborene Bildhauer Bernhard Kleinhans gehört zu den bedeutenden Künstlern Westfalens im 20. Jahrhundert. Das Stadtmuseum zeigt drei Skulpturen des 2004 verstorbenen Bildhauers, die sich mit den münsterischen Täufern beschäftigen. Ausgangspunkt für die Werke aus dem Jahr 1993 ist ein Gedicht von Heinrich Heine, in dem er die drei in Münster hingerichteten Anführer der Täufer als Könige bezeichnet. Da der nackte Mensch im Mittelpunkt der Kunst von Bernhard Kleinhans steht, erscheinen die Figuren als Akte.
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Collage aus verschiedenfarbigem Papier mit gemalten Elementen, in deren Mittelpunkt eine Pflanze steht

Monoriss 98a

Rika Unger (1917–2002): Monorisse zum 100. Geburtstag

1. März bis 23. April 2017

Anlässlich ihres 100. Geburtstags am 12. Mai zeigt das Stadtmuseum eine weitgehend unbekannte Seite von Rika Unger. Die im Jahr 2002 in Münster verstorbene Künstlerin setzte den Schwerpunkt ihres Schaffens auf die Bildhauerei. In den 1970er Jahren entdeckte sie eine neue Technik der Collage für sich, die sie Monorisse nannte. Diese entwickelte sie aus gerissenem schwarzen und farbigen Papier, an dessen Kanten weiße Ränder entstanden: Durch das Reißen wurde das Papier zerstört, die Monorisse schufen aber etwas Neues. Für die christlich geprägte Künstlerin waren die Arbeiten ein Symbol für Wandlung, die die Grundlage allen Lebens ist. Das Stadtmuseum zeigt 25 Monorisse, die sich mit den Themen Menschlichkeit und Transzendenz beschäftigen.
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Sechs junge Musiker und ein Hund stehen vor einem Volkswagen-Bully, auf dem ein Plakat für den Beat-Marathon der Gruppe "The Dandy's" klebt

Die "Dandy's" vor dem Beat-Marathon

Vor 50 Jahren - Münster 1967

9. Dezember 2016 bis 3. Dezember 2017

Vor 50 Jahren pflegte Münster alte Traditionen wie das Kramermahl oder den Guten Montag, doch auch Neues wurde ausprobiert. 240 Stunden stand zum Beispiel die münsterische Band "The Dandy’s" ununterbrochen auf der Bühne und stellte damit einen neuen Rekord im Beat-Marathon auf. Militärparaden und Studentenproteste, kirchliche Prozessionen und Marktgeschehen: Rund 80 Aufnahmen der Pressefotografen Willi Hänscheid und Rudolf Krause lassen in der Ausstellung "Vor 50 Jahren – Münster 1967" die damalige Zeit wieder lebendig werden.
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Foto von Lambertikirche mit fast fertigem Gerüst des Daches

Die Lambertikirche 1953

Das neue Münster – Münster in Fotos von 1950 bis 1965

1. November 2016 bis 30. April 2017

Nach der weitgehenden Zerstörung im Zweiten Weltkrieg entstand in den 1950er und 1960er Jahren ein neues Münster. Beim Wiederaufbau beschritt die Stadt einen Mittelweg zwischen Tradition und Moderne. Der Grundriss der Altstadt blieb überwiegend bestehen, und Neubauten orientierten sich an erhaltenen Gebäuden. Ob Fürstenberghaus, Bundesbahndirektion oder Theater – gleichzeitig entstanden viele neue Bauten für Schulen, Universität, Verwaltung, Handel und Kultur, die das Gesicht Münsters veränderten. Rund 150 historische Fotos zeigen den enormen Wandel des Stadtbilds in den Jahren 1950 bis 1965.
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Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen werden unter Aktuell bekannt gegeben.

Rollstuhlgerechte Einrichtung

Der Eintritt ist frei.