Stadt Münster: Museum - Ausstellungen

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Ausstellungen

Arabisch gekleideter Mann schüttet Wasser in ein Fass; neben ihm lagern Kamele

vergrößern Am Brunnen in Birseba

Der Maler Fritz Grotemeyer – Orientreise 1916

24. Juni bis 6. November 2016

Während des Ersten Weltkriegs war der münsterische Maler Fritz Grotemeyer als Bildberichterstatter für die "Leipziger Illustrirte Zeitung" tätig. Auf Einladung des türkischen Kriegsministers reiste er im Jahr 1916 in das mit den Deutschen verbündete Osmanische Reich. Die Suche nach Motiven vom türkischen Kriegsschauplatz führte Grotemeyer von Konstantinopel (dem heutigen Istanbul) zu kleineren Stützpunkten an den Dardanellen und in Anatolien ebenso wie nach Damaskus, Jerusalem oder auf die Halbinsel Sinai. Die Ausstellung zeigt etwa 60 Bleistiftzeichnungen und Ölskizzen von Menschen und Landschaften, die vor Ort entstanden sind. Geprägt sind seine Darstellungen vom Blick des Historienmalers in der Tradition des 19. Jahrhunderts, der die Motive möglichst realistisch, aber vielfach mit dem exotischen Flair des Orients abbildete. Anders als erwartet, konnte Grotemeyer keine Kriegshandlungen dokumentieren.
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Foto eines hellbraunen Pappkartons mit dem Aufdruck CARE

vergrößern Dachbodenfund: Hilfspaket für Münster

Hilfe aus aller Welt für Münster – 70 Jahre CARE-Pakete

3. Juni bis 25. September 2016

Am 15. Juli 1946 erreichte das erste Schiff mit CARE-Paketen für Deutschland Bremerhaven. In den folgenden Monaten und Jahren kamen Millionen solcher Hilfspakete nach Deutschland und halfen auch in Münster, den Hunger in der Nachkriegszeit zu lindern. Das Stadtmuseum nimmt das 70. Jubiläum der CARE-Pakete zum Anlass, an die Versorgung Münsters in den Notjahren zu erinnern, die ohne die umfangreiche Hilfe aus aller Welt nicht möglich gewesen wäre. Gezeigt werden unter anderem Originalkartons von CARE und anderen ausländischen Hilfsorganisationen, die auf dem Dachboden des Deutschen Studentenheims in Münster die Jahre überdauert haben und dem Stadtmuseum geschenkt wurden.
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Farbige Zeichnung von Nordeuropa aus der Vogelperspektive mit Münster als Mittelpunkt

vergrößern Autonome Republik Münster

BURKH – Die Karikaturen von Burkhard Fritsche für Knipperdolling und Stadtblatt (1976–1994)

22. April bis 24. Juli 2016

Die Karriere des in ganz Deutschland bekannten Karikaturisten Burkhard Fritsche begann in Münster. Seine stets mit BURKH signierten Zeichnungen erschienen von 1976 bis 1994 zunächst im linksalternativen "Knipperdolling", anschließend im Nachfolgermagazin "Stadtblatt". Mit Biss und unverwechselbarem Strich kommentierte er lokale und überregionale Themen aus Politik und Gesellschaft, Kultur und Sport. Über 100 Karikaturen aus dieser Zeit zeigen, dass nichts und niemand vor der spitzen Feder des Zeichners sicher ist.
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Viele Reisebusse und PKW stehen auf dem Aegidiiparkplatz in der münsterischen Innenstadt

vergrößern Blick über den Aegidiiparkplatz zum Dom, Foto: Westfälische Nachrichten / Rudolf Krause

Vor 50 Jahren - Münster 1966

4. Dezember 2015 bis 4. Dezember 2016

Die Parkplatznot in der münsterischen Innenstadt oder knapper Wohnraum für Studierende ­ – einige der Probleme Münsters vor fünfzig Jahren kommen uns auch heute noch sehr bekannt vor. Andere Ereignisse des Jahres 1966 scheinen hingegen weniger vertraut: die letzte Einschulung im Frühjahr oder die geometrischen Muster der damals populären Kunstrichtung Op-Art. Die Ausstellung "Vor 50 Jahren ­– Münster 1966" lässt die damalige Zeit wieder lebendig werden. Rund achtzig Aufnahmen der Pressefotografen Willi Hänscheid und Rudolf Krause zeigen wichtige Ereignisse in Münster ebenso wie den Alltag der münsterischen Bevölkerung.
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Zusatzinfos

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen werden unter Aktuell bekannt gegeben.

Rollstuhlgerechte Einrichtung

Der Eintritt ist frei.