Stadt Münster: Museum - Vorschau

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Vorschau

Paket aus brauner Pappe mit Aufdruck CARE USA

vergrößern Dachbodenfund: Care-Paket für Münster

Hilfe aus aller Welt für Münster - 70 Jahre Care-Pakete

3. Juni bis 25. September 2016

Am 15. Juli 1946 erreichte das erste Schiff mit Care-Paketen Bremerhaven. In den folgenden Monaten und Jahren kamen Millionen solcher Hilfspakete nach Deutschland und halfen auch in Münster, den Hunger in der Nachkriegszeit zu lindern. Das Stadtmuseum nimmt das 70. Jubiläum der Care-Pakete zum Anlass, an die Versorgung Münsters in den Notjahren zu erinnern, die ohne die umfangreiche Hilfe aus aller Welt nicht möglich gewesen wäre. Gezeigt werden etwa zahlreiche Originalkartons von Care- und anderen ausländischen Lebensmittelpaketen, die auf dem Dachboden des Deutschen Studentenheims die Jahre überdauert haben und dem Stadtmuseum geschenkt wurden.


Bleistiftskizze von mehreren Reitern auf Kamelen

vergrößern Skizze aus dem Osmanischen Reich, Fritz Grotemeyer, 1916

Der Maler Fritz Grotemeyer – Orientreise 1916

24. Juni bis 6. November 2016

Während des Ersten Weltkriegs war der münsterische Maler Fritz Grotemeyer als Bildberichterstatter für die "Leipziger Illustrirte Zeitung" tätig. Auf Einladung des türkischen Kriegsministers reiste er im Jahr 1916 in das mit den Deutschen verbündete Osmanische Reich. Die Suche nach Motiven vom türkischen Kriegsschauplatz führte Grotemeyer von Konstantinopel (dem heutigen Istanbul) zu kleineren Stützpunkten an den Dardanellen und in Anatolien ebenso wie nach Damaskus, Jerusalem oder auf die Halbinsel Sinai. Die Ausstellung zeigt etwa 60 Bleistiftzeichnungen und Ölskizzen von Menschen und Landschaften, die vor Ort entstanden sind. Geprägt sind seine Darstellungen vom Blick des Historienmalers in der Tradition des 19. Jahrhunderts, der die Motive möglichst realistisch, aber vielfach mit dem exotischen Flair des Orients abbildete. Anders als erwartet, konnte Grotemeyer keine Kriegshandlungen dokumentieren.


Zwei große historische Metalllöffel liegen auf einem Haufen modernerer Löffel

vergrößern "Gib den Löffel ab!"

Löffelgeschichte(n) für das Straßenmagazin draußen!

7. August bis 2. Oktober 2016

Seit Dezember 2012 hilft die Spendenaktion "Gib den Löffel ab!" des münsterischen Straßenmagazins draußen!, Obdachlosen täglich eine warme Mahlzeit zu finanzieren. Über 1.000 Löffel kamen dadurch bislang zusammen, jeweils verbunden mit einer Geldspende. Die Sammlung an Essgeräten ist beeindruckend: moderne Löffel, alte Löffel, Souvenirlöffel aus aller Welt oder Löffel von prominenten Zeitgenossen. Ergänzt durch Leihgaben kulturhistorisch bedeutender Löffel werden sie nun Teil einer Ausstellung im Stadtmuseum Münster. Hier erfahren Besucherinnen und Besucher alles über die Kulturgeschichte des wichtigen Essgeräts und viele spannende Löffelgeschichte(n). Die Ausstellung endet mit einer Auktion, bei der die Löffel von Prominenten, etwa von Nina Hagen, Udo Lindenberg, Leonard Lansing, Jan Josef Liefers, Uri Geller und anderen zu Gunsten von draußen! versteigert werden.


Foto von Kirchturm und Giebelhäusern mit Baugerüsten

vergrößern Lambertikirche und Prinzipalmarkt, 1954

Das neue Münster – Münster in Fotos der 1950er und 1960er Jahre

1. November 2016 bis 30. April 2017

Nach der weitgehenden Zerstörung Münsters im Zweiten Weltkrieg entstand in den 1950er und 1960er Jahren ein neues Münster. In rund 150 Fotos hält diese Ausstellung das neue Stadtbild fest, das von rekonstruierendem Wiederaufbau bis zu völlig neuen Straßenzügen reicht. Zugleich zeigen die Aufnahmen aber auch, dass Ruinen und Trümmergrundstücke noch lange das Gesicht der Stadt mitprägten.


 

Adresse, Anfahrt, Öffnungszeiten

Kontakt

Stadtmuseum Münster
Salzstraße 28
D-48143 Münster

Tel. 02 51/4 92-45 03
Fax 02 51/4 92-77 26

Öffnungszeiten

Dienstag bis Freitag 10 bis 18 Uhr,
Samstag, Sonn- und Feiertag 11 bis 18 Uhr,
Montag geschlossen,
besondere Öffnungszeiten im Zwinger

Sonderöffnungszeiten an den Feiertagen werden unter Aktuell bekannt gegeben.

Rollstuhlgerechte Einrichtung

Der Eintritt ist frei.