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Geschichtsort Villa ten Hompel - Newsletter

Themen des Newsletters Juni 2012 II

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heute dürfen wir Sie über die Veranstaltung vom letzten Mittwoch informieren und Sie auf eine Änderung aufmerksam machen.

Rückblick: Dr. Michaela Christ

Dr. Michaela Christ von der Universität Flensburg beeindruckte die Zuhörerschaft in der Villa ten Hompel mit ihren präzisen und intensiven Vortrag über die Dynamik des Tötens am Beispiel des ukrainischen Ortes Berditschew. Ca. 200 km westlich von Kiew gelegen, wurde diese Stadt, die einmal 35000 Juden beherbergte, 1941 innerhalb von sechs Wochen zum Schauplatz eines menschlichen Dramas. Bis auf wenige Überlebende wurden fast alle von Deutschen Einheiten meist den Einsatzgruppen und des Polizeibataillons 45 ermordet.

Denn in der Sowjetunion wurde nicht deportiert, hier wurde meist an Ort und Stelle erschossen. Dr. Christ richtete ihre Analyse auf alle Beteiligten - Täter, Opfer, Zuschauer und Helfer. Der massenhafte Mord hatte verschiedene Stufen von einem rechtlosen Raum vor der Eroberung des Terrains bis hin zur Vernichtung und auch einigen wenigen Facetten eines Überlebens. Die Autorin konnte in der intensiven Diskussion weitere Hinweise auf ihre Arbeit geben, die bei Prof. Dr. Harald Welzer entstanden war.

Terminänderung: Kirche und Polizei

Entgegen der bisherigen Ankündigung findet die Veranstaltung "Kirche und Polizei" am Mittwoch, dem 20.06.2012 um 19.00 Uhr in der Villa ten Hompel statt. 

In dieser Kooperationsveranstaltung mit dem Arbeitskreis Führung und Ethik der KPB Warendorf referiert Dr. Michael Arnemann zum Thema "50 Jahre Polizeiseelsorge. Anschließend findet für die Interessierten der Veranstaltung ein kleiner Empfang in der Villa ten Hompel statt.

Sie sind herzlich eingeladen!

Tagung: "Dagegen! Und dann...?!", 16.6., Bochum

Zum dritten Mal veranstalten die fünf Beratungsstellen der Mobilen Beratung in NRW die Workshoptagung "'Dagegen!' Und dann...?!" als Forum für Diskussion, Erfahrungs- und Ideenaustausch. Die Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster (mobim) als Projekt des Geschichtsortes ist auch in diesem Jahr Mitveranstalter. Im Bahnhof Langendreer in Bochum werden sie sich gemeinsam mit Engagierten aus Bündnissen gegen Rechts der Frage widmen, was "zwischen den Aufmärschen" getan werden kann. Hierzu laden wir alle Interessierten herzlich ein.

Die Tagung soll den Aktiven in NRW ein Forum bieten, gute Ideen und konkrete Beispiele aus der Praxis bekannt zu machen, neue Strategien zu entwickeln und die Vernetzung voranzutreiben. Wir wollen dabei an die Diskussionen der erfolgreichen Tagungen der Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus in NRW aus den Jahren 2010 und 2011 anknüpfen.

Samstag, 16. Juni 2012, Bahnhof Langendreer Bochum, 10-17 Uhr. Weitere Informationen unter http://www.mobim.info/

Wir wünschen Ihnen allen einen schönen Sommer, bedanken uns für Ihre Aufmerksamkeit und

verbleiben mit freundlichen Grüßen

Ihr Team der Villa ten Hompel
Helga Pape

tenhomp@stadt-muenster.de

 

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