Premiere "Bei den Hompels unter dem Sofa"
22.1.14, 19.00 Uhr
"Bei den Hompels unter dem Sofa" Nicht-akademische szenische Führung durch die Villa ten Hompel Im Geschichtsort Villa ten Hompel sieht eine neue Art der Hausführung ihrer Premiere entgegen. Geschichte der Polizei oder Wiedergutmachung – Fehlanzeige. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das großbürgerliche Leben der Familie ten Hompel in den „roaring twenties“. Die Premiere ist am Mittwoch, 22. Januar um 19 Uhr. Eine weitere Veranstaltung findet am Donnerstag, 23. Januar um 19.00 Uhr statt. Nein – bei den ten Hompels sah es sicher nie so aus wie bei Hempels unterm Sofa; dafür wird die langjährige Hausdame Fräulein Lorch schon gesorgt haben. Sie wurde als treue und wackere Stütze Johanna ten Hompels im Haushalt und bei der Erziehung der Kinder beschrieben und wohnte im so genannten Fräuleinzimmer unter dem Dach. Norderney, Nierensteine, Kirchenglocken, Zementsäcke, 120 Stühle, Tennisplatz; Unter dem Sofa hervorgekramt werden viel mehr Geschichten aus dem Berufs- und Familienleben Rudolf ten Hompels. Die Schauspielerin Agnieszka Barczyk, der Schauspieler Carsten Bender und der freiberufliche Historiker Daniel Gollmann haben ein Kessel Buntes zusammengestellt und verströmen in den Räumen einen Hauch es großbürgerlichen Luxus, in dem die Familie Rudolf ten Hompels schwelgte. Darunter auch ein ungelöstes Rätsel des Hauses… Die architektonische Innengestaltung der Villa ten Hompel ist noch heute weitgehend original erhalten: Stuckdecken, dunkel gebeizte Eichenholzvertäfelung oder ornamentierte Eichenholz-Parkettfußböden stehen für den erlesenen Geschmack und das umfangreiche Vermögen des Hausherrn. Diese aufwändige und herrschaftlich anmutende Innenarchitektur ist den Ausstellungen zum Trotz stets präsent und sorgt regelmäßig für Nachfragen. Zudem wäre die Geschichte des Hauses wohl anders verlaufen, hätte der Großindustrielle Rudolf ten Hompel die Geschicke seines Wicking-Konzerns in eine andere Richtung gelenkt. Diese Überlegungen waren Anstoß, zu fragen: Wer war dieser Mann, der von der Presse als „Zementkönig“ bezeichnet wurde und mit dem enorm kostspieligen Bau der repräsentativen Villa dem steilen Aufstieg der Familie ten Hompel ein sichtbares Zeichen setzte? Dieser Frage wird in der nicht-akademischen szenischen Führung nachgespürt. Die Premiere ist am Mittwoch, 22. Januar, eine weitere Aufführung folgt am Donnerstag, 23. Januar 2014. Beginn ist jeweils um 19 Uhr, Einlass ab 18:30 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 € pro Person. Aufgrund begrenzt möglicher Teilnehmerzahl wird vorab um eine Reservierung im Sekretariat der Villa ten Hompel unter 0251 492 7101 gebeten. |