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 Geschichtsort Villa ten Hompel - Newsletter
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Themen des Newsletters 4 2015
- Ausblick
- Münster für Profis, Sonntag 19.4., 15 Uhr
- Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, Montag, 20.4., 19 Uhr
- Filmreihe Drehbuch Geschichte am 22.4. und 29.4. jeweils 19 Uhr
- Paul Schallücks "Weisse Fahnen im April", Donnerstag, 23.4., 19 Uhr
- Theater in der Villa, Sonntag, 26.4., 11 Uhr
- Der Kriegsdienstverweigerer Wilhelm Kusserow, Donnerstag, 30.4., 19 Uhr
- Erich Mühsam, Ein Reigen! Montag, 4.5., 20 Uhr
- Rückblick
- Eröffnung der neuen Dauerausstellung,
Sonntag, 29.3.15, 11 Uhr Festakt
- Erste Schulklasse in der neuen Ausstellung
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###USER_anrede### ###USER_title### ###USER_last_name###, die neue Dauerausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" wurde pünktlich zum geplanten Eröffnungstermin fertiggestellt. Wir freuen uns sehr, dass wir die neue Ausstellung präsentieren können. Mehr über die Eröffnungsveranstaltung finden Sie unter der Rubrik Rückschau. |
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Münster für Profis, Sonntag 19.4., 15 Uhr
Klaus Baumeister liest aus seinem Buch "Münster für Profis" Die Lesung mit anschließender Diskussion wendet sich nicht nur an Münster-"Profis", sondern auch an alle, die es werden wollen. Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet Klaus Baumeister als Lokalredakteur der Westfälischen Nachrichten in Münster. In dieser Zeit hat er nicht nur viele Rathausdebatten und öffentlich ausgetragene Konflikte hautnah miterlebt, sondern in "Deutschlands größter Kleinstadt" immer wieder Orte und Plätze neu kennen gelernt, so auch die Villa ten Hompel. Eintritt frei, keine Voranmeldung |
Geschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert, Montag, 20.4., 19 Uhr
Prof. Dr. Ulrich Herbert im Gespräch mit Prof. Dr. Thomas Großbölting, Prof. Dr. Isabel Heinemann und Christoph Spieker Ein in jeder Hinsicht besonderes "Mittwochsgespräch" als "Montagsgespräch" Deutschland im 20. Jahrhundert - das sind zwei Weltkriege, eine gescheiterte Demokratie, Nationalsozialismus und Holocaust, ein 40 Jahre lange geteiltes Land. Aber es ist auch Sozialstaat, Wohlstand, Liberalisierung und Globalisierung, eine erfolgreiche Demokratie und die längste Friedensperiode der europäischen Geschichte. Ulrich Herberts lang erwartetes Werk übernimmt nun die Vermessung dieses in jeder Hinsicht besonderen Jahrhunderts - und liefert damit einen Maßstab, an dem sich Zeitgeschichte künftig wird messen lassen müssen. In Kooperation mit dem Historischen Seminar der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster Eintritt frei |
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Filmreihe Drehbuch Geschichte am 22.4. und 29.4. jeweils 19 Uhr
In der Reihe Drehbuch Geschichte werden in diesem Jahr unter dem Motto "Zwischen Trümmern und Träumen" Filme aus den Jahren 1945 bis 2008 gezeigt. Bei allen Vorführung gibt es eine Einführung sowie die Möglichkeit zur Diskussion. Die bisherigen Vorstellungen waren sehr gut besucht, eine Veranstaltung musste wiederholt werden, da der Andrang so groß war. Zwei Filme der Reihe stehen noch aus: Mittwoch, 22.4., 19 Uhr Anonyma - Eine Frau in Berlin, Deutschland 2008, Regie Max Färberböck, Cinema, Warendorfer Straße Mittwoch, 29.4., 19 Uhr Karbid und Sauerampfer, DDR 1963, Regie Frank Beyer, Cinema, Warendorfer Straße Eintritt: 8 € bzw. 6,50 €, Abo für die ganze Reihe 26 € bzw. 22 € |
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Paul Schallücks "Weisse Fahnen im April", Donnerstag, 23.4., 19 Uhr
Dr. Franz Maciejewski, Heidelberg Paul Schallück (1922 – 1976) war ein deutscher Schriftsteller. In Westfalen aufgewachsen, gilt er zusammen mit Heinrich Böll als einer der wichtigsten Vertreter der "Trümmerliteratur", die sich vorwiegend mit dem Nationalsozialismus, dem Zweiten Weltkrieg und den Nachwirkungen in der frühen Bundesrepublik literarisch und publizistisch auseinandergesetzt haben. Schallück war Mitglied der einflussreichen "Gruppe 47", einer der Mitbegründer der Kölner "Germania Judaica" und für die "Kölnische Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" aktiv. Die Erzählung "Weiße Fahnen im April", erschienen 1954 im Aschendorff-Verlag, verarbeitet die Kriegsendsituationen im westfälischen Heimatrevier. Dr. Franz Maciejewski ist Soziologe und lebt und arbeitet als freier Autor in Heidelberg. In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V. Eintritt frei |
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Theater in der Villa, Sonntag, 26.4., 11 Uhr
"Bei ten Hompels unterm Sofa" geänderte Anfangszeit! Nicht-akademische szenische Führung durch die Villa Die Schauspielerin Agnieszka Barczyk, der Schauspieler Carsten Bender und der freiberufliche Historiker Daniel Gollmann haben einen Kessel Buntes aus dem Berufs- und Familienleben Rudolf ten Hompels zusammengestellt Einlass ab 10.30 Uhr Der Eintritt beträgt 10 € pro Person Reservierungen unter: tenhomp@stadt-muenster.de oder Tel. 0251/492-7101 |
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Der Kriegsdienstverweigerer Wilhelm Kusserow, Donnerstag, 30.4., 19 Uhr
Film - Lesung und Diskussion Vor 75 Jahren, am 27. April 1940, wurde Wilhelm Kusserow als Kriegsdienstverweigerer in Münster hingerichtet. Die nationalsozialistische Verfolgung der Zeugen Jehovas, die Gewalt und Krieg ablehnen, traf oft ganze Familien wie die Kusserows. 1939 brachte die Polizei die Kinder in Heimen unter, die Erwachsenen schickte sie in Zuchthäuser und Konzentrationslager. Weil Wilhelm kein Soldat werden wollte, verurteilte ihn das Kriegsgericht Münster zum Tode. Der Film "Lila Winkel. Die wahre Geschichte einer deutschen Familie" und die Lesung geben Einblicke in das Leben der Familie Kusserow unter dem Hakenkreuz und den schwierigen Prozess hin zur Anerkennung und Ehrung des Widerständlers Kusserow in Münster nach 1945. Eintritt frei |
Erich Mühsam, Ein Reigen! Montag, 4.5., 20 Uhr
Burkard Sondermeier und Ulrich Raue, Köln / Bergisch Gladbach Externer Ort: Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11 Erich Mühsam war Außenseiter im Reich des Kaisers, blieb es in der Weimarer Zeit, im Reich des Führers wurde er von dessen Schergen ermordet, und heute hier bei uns haftet ihm weiter der "Makel" des Anarchisten an. Im Mittelpunkt des Programms steht der Textzyklus "Die Psychologie der Erbtante". Außerdem werden zeitkritische politische Texte vorgetragen. Sie zeigen, dass er das kommende Unheil der nahenden NS-Diktatur vorausahnte. Anlässlich des Jahrestages der Bücherverbrennung vom 10. Mai 1933 kombinieren die beiden Künstler Burkard Sondermeier (Rezitation, Gesang) und Ulrich Raue (Klavier) auf eine abwechslungsreiche Weise gesprochene Texte mit vorgetragenen Chansons. In Kooperation mit der Stadtbücherei Münster und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e. V. |
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Eröffnung der neuen Dauerausstellung,
Sonntag, 29.3.15, 11 Uhr Festakt
"Wir sind froh und stolz, dass wir die Villa haben" waren die Worte des Oberbürgermeisters in seiner Begrüßungsansprache im überfüllten Rathausfestsaal Gemeinsam mit den internationalen Ehrengästen Generalstaatsanwalt a.D. Gabriel Bach aus Jerusalem und Dr. Noa MKayton (Yad Vashem/Israel) sowie Dr. Angelica Schwall-Düren (Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien), Prof. Dr. Patrick Wagner (Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats des Geschichtsortes) und Christoph Spieker, dem Leiter der "Villa", sprach Oberbürgermeister Markus Lewe im Rathausfestsaal anlässlich des 70. Jahrestags des Kriegsendes. "Junge Leute fragen uns zurecht, was die Geschichte noch mit ihnen zu tun hat" fasste Noa Mkayton im Gespräch mit Bach und Wagner die zentrale Herausforderung historisch-politischer Bildungsarbeit und der Vermittlung von Forschungsergebnissen zusammen. Die am 29.3. eröffnete Ausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" will hierfür mit einem multiperspektivischen Ansatz, der Eröffnung von Gesprächsanlässen und dem Einsatz moderner Technik eine Antwort finden. Foto links Witte: Im Rathausfestsaal B. Ganser, N. Große Hündfeld, Ruth und Gabriel Bach, M. Lewe, Oberbürgermeister M. Lewe, H. Wiechers, C. Spieker |
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 | Foto links (Querl/VtH): Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie die Bevollmächtigte des Landes NRW beim Bund, gratulierte besonders den Ausstellungsmacherinnen und den Planern der Ausstellung: V.l. Manfred Hendricks, Projektkoordinator und Planungsleiter bei der SNT Media Concept GmbH , Professor Dr. Alfons Kenkmann, Vorsitzender des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte NRW sowie Berater des Ausstellungsteams, und Professor Norbert Nowotsch, Fachhochschule Münster. Dr. Hans Wupper (r.), Fachreferent für Gedenkstätten in der Landeszentrale für politische Bildung NRW in Düsseldorf, hatte die Förderung des Projektes maßgeblich für das Land mit Bund und weiteren Zuschussgebern realisiert. |
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Erste Schulklasse in der neuen Ausstellung
Unterwegs im "Demokratie-Dschungel". Projektpremiere des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums in der neuen Ausstellung der Villa ten Hompel unter dem Titel "Geschichte - Gewalt - Gewissen" / Offen auch für Einzelgäste" "Demokratie-Dschungel" heißt das junge Seminarkonzept, mit dem die Villa ten Hompel Schüler für Zeitgeschichte wie auch für Zivilcourage interessiert und fasziniert. Als erste Schule nach Eröffnung der neuen Ausstellung "Geschichte – Gewalt – Gewissen" kam jetzt das Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster mit ihren Klassen zum Kaiser-Wilhelm-Ring. So wie die 9e bei dem Start ihres "Dschungels" vor der NS-Erinnerungsstätte der Stadt. Kein Dschungel übrigens wie der aus dem Privatfernsehen mit Ekel-Faktor, mit seltsamen C-Promis oder mit Mutproben, vergleicht schmunzelnd Stefan Querl vom Team im Geschichtsort. "Vielmehr ein spannender Entdeckerpfad durchs Haus, der Angebote zum Lernen und Nachdenken schafft."
Das bewährte Format verknüpft er zurzeit mit den Inhalten der unter Regie des Hausleiters Dr. Christoph Spieker und seiner Forschungskolleginnen um Dr. Bettina Blum und um Thomas Köhler erstellten Präsentation im Erdgeschoss des Gebäudes. Es war im Zweiten Weltkrieg Sitz von Schreibtischtätern aus den Reihen der Ordnungspolizei. "Wir sind stolz und dankbar, diese Premiere erleben zu dürfen in dieser ansprechenden, sehr gelungenen Ausstellung", unterstrich nach seinem ersten Rundgang Fachlehrer Sebastian Austrup, der mit Hendrik Buddensiek und Henrike Holzinger von der Klassenleitung der 9e und mit der Seminarkoordinatorin Kim Keen aus der Fachkonferenz Geschichte an der Schule geduldig pädagogische Vorbereitungsarbeit geleistet hatte. Auch die Parallelklassen und alle Fachlehrer im Jahrgang ziehen begeistert mit; andere Schulen ebenfalls. Thementage, Vorträge, Führungen sind für Gruppen fest im Angebot.
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Foto links Querl: Ministerin Dr. Angelica Schwall-Düren, Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie die Bevollmächtigte des Landes NRW beim Bund, gratulierte besonders den Ausstellungsmacherinnen und den Planern der Ausstellung: V.l. Manfred Hendricks, Projektkoordinator und Planungsleiter bei der SNT Media Concept GmbH , Professor Dr. Alfons Kenkmann, Vorsitzender des Arbeitskreises der NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorte NRW sowie Berater des Ausstellungsteams, und Professor (ohne Doktortitel!) Norbert Nowotsch, Fachhochschule Münster. Dr. Hans Wupper (r.), Fachreferent für Gedenkstätten in der Landeszentrale für politische Bildung NRW in Düsseldorf, hatte die Förderung des Projektes maßgeblich für das Land mit Bund und weiteren Zuschussgebern realisiert. Foto: Stefan Querl/Villa ten Hompel |
Wir freuen uns, wenn Sie uns in nächster Zeit in unserer neuen Ausstellung "Geschichte - Gewalt - Gewissen" besuchen würden. Herzliche Grüße für das Team der Villa Helga Pape |
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© Stadt Münster, Geschichtsort Villa ten Hompel Kaiser-Wilhelm-Ring 28 48145 Münster |
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