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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Sommerschließzeit und Veranstaltungen
Vom 27. Juli bis 24. August 2026 bleibt die Villa ten Hompel für den Publikumsverkehr geschlossen. Das Büro ist in dieser Zeit nur eingeschränkt erreichbar.
Gespräche, Lesungen, Seminare und mehr
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte finden Sie in dem
Aktuelle Meldungen
Radtour zur Landeszeitgeschichte in Münster am 29. August 2026
Wiederaufbau des Hafens in Münster nach 1945 © Stadtarchiv Münster
Vom Geschichtsort Villa ten Hompel und dem Stadtarchiv Münster anlässlich des NRW-Tages
Dass Zeitgeschichte im produktiven Sinne auch Streitgeschichte ist, stellen das Stadtarchiv und der Geschichtsort Villa ten Hompel mit einer offenen Radtour unter Beweis und öffnen für geschichtsinteressierte Pedaleur*innen „Zeitfenster“ im Stadtgebiet Münsters: Vom Kaiserreich zur NS-Diktatur, vom „Karneval in Trizonesien“ zu eher humorlos, sehr hart diskutierten Orten der Gegenwart zeugen die Stationen, die im Bereich des Servatiiplatzes, nahe des Hauptbahnhofs und des Hansaviertels auf Leezen angesteuert werden. Obwohl Münster „tief im Westen“ liegt, geht es auch um Erinnerungen an die DDR, an die vormaligen deutschen Gebiete im heutigen Polen und um den Kalten Krieg, der wiederum mitten in Westfalen tiefe Spuren hinterlassen hat.
Die Teilnahme an der offenen Radtour ist kostenfrei und ohne Anmeldung möglich.
Beginn: 11 Uhr
Treffpunkt: Fahrradständer gegenüber dem Eingang des Stadtmuseums, Salzstraße 28. Die Tour endet am Hafen.
Zu den Veranstaltungsinfos im Veranstaltungskalender der Stadt Münster
Öffentlicher Rundgang durch die Ausstellung am 30. August 2026
Die Ausstellung der Villa ten Hompel © Sebastian Lehrke, Münsterland e.V.
Rundgang zur Hausgeschichte anlässlich des NRW-Tages
Gewalt hat die Geschichte der Villa ten Hompel geprägt. Hier standen die Schreibtische jener NS-Beamten, die Polizisten ins besetzte Europa abkommandierten – zur Teilnahme an Massenmorden an Jüdinnen*Juden, Sinti* und Roma*. Hier standen die Schreibtische jener Nachkriegsbeamt*innen, die nationalsozialistische Gewalttaten untersuchten und zugefügtes Unrecht entschädigen sollten.
Diese Geschichte kann in einer öffentlichen Führung am Sonntag, 30. August 2026, um 15 Uhr gemeinsam erkundet werden.
Dauer: 60 Minuten
Keine Anmeldung erforderlich, Treffen im Foyer der Villa ten Hompel
Diskussionspodium zur vielfältigen Geschichtskultur an NS-Erinnerungsorten am 30. August 2026
Bildungsarbeit mit der Polizei in der Villa ten Hompel © Maren Kuiter
Ein kritischer Rück- und Ausblick zum NRW-Tag
80 Jahre Nordrhein-Westfalen, das sind auch acht Jahrzehnte Vielfalt der Geschichtskultur in NS-Gedenkstätten und Erinnerungsorten aller drei Landesteile, die sehr wechselvoll und voller Kontroversen verliefen. Nicht nur die Gründung des Geschichtsortes in der Villa ten Hompel in Münster während der 1990er Jahre zeugt davon.
Ein Diskussionspodium wagt einen Rück- und Ausblick zugleich, um das Gedenken „neu zu denken“, aktuelle gesellschaftliche Strömungen kritisch zu reflektieren und Fragen aus dem Publikum zu beantworten. Ein besonderes Thema ist dabei die Bildungsarbeit mit den Berufsgruppen, die beim NRW-Tag auf der so genannten Blaulicht-Meile präsent sind. Aber auch der Blick ins Baltikum zu den hoch betagten Überlebenden der Konzentrationslager und Ghettos während der NS-Besatzung, die mit großer Sorge die politischen Rechtsruck-Entwicklungen in Europa und Nahost, die Zunahme des Antisemitismus und den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine verfolgen.
Beginn: 11.30 Uhr
Veranstaltungsort: Zeitungslesesaal der Stadtbücherei Münster (Alter Steinweg 11, 48143 Münster)
Vorstandswechsel im Förderverein der Villa ten Hompel
Der ehrenamtlich tätige Vorstand des Fördervereins der Villa ten Hompel © Carsten Pöhler
Marliese Kosmider neues Mitglied im Vereinsvorstand
Einvernehmlicher Wechsel in den Gremien des Fördervereins der Villa ten Hompel: Der Vorstand begrüßte Marliese Kosmider als neues Mitglied und als Nachfolgerin des früheren Kanzlers der Universität Münster, Prof. Dr. Klaus Anderbrügge.


