Das Tiefbauamt und seine Aufgaben

Wir im Tiefbauamt sind für die öffentlichen Verkehrsflächen und –anlagen und für das Ableiten und Reinigen des Abwassers verantwortlich. Mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind wir ein wichtiger Dienstleister in Münster. Verglichen mit anderen Städten sind die öffentlichen Verkehrsflächen und die Abwasseranlagen in Münster in einem guten Zustand. Es ist unsere Aufgabe, das uns anvertraute Anlagevermögen - übrigens rund die Hälfte des gesamtstädtischen Vermögens - gut zu erhalten - wirtschaftlich, bürgerfreundlich, zukunftsfähig und umweltorientiert.



Das Tiefbauamt arbeitet darüber hinaus an Projekten mit großer Bedeutung für Münster. Das sind aktuell die Umnutzung der York-Kaserne und der Oxford-Kaserne und der Umbau des Verkehrsknotenpunktes "Spinne" in Münster-Süd. Auch an Projekten Dritter sind wir beteiligt: Dazu gehören der neue Bahnhof, die neue Umgehungsstraße B 51 und der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals.
Außerdem ist die Aufarbeitung des Extremregens vom 28. Juli 2014 nach wie vor ein Arbeitsschwerpunkt.


Aktuell

Asphaltarbeiten auf Niedersachsenring und Friesenring

Vom 2. bis voraussichtlich 4. Mai (5 Uhr) wird auf dem Niedersachsenring zwischen Piusallee und Gartenstraße die nördliche Fahrbahn instandgesetzt. Für die Arbeiten in den Abend- und Nachtstunden zwischen 21 und 5 Uhr ist eine Teilsperrung notwendig, der Verkehr wird dann in Fahrtrichtung Gartenstraße über die Piusallee, Hoher Heckenweg und Gartenstraße umgeleitet. Da auch die Einmündung Gartenstraße / Ring betroffen ist, kann der aus der Innenstadt kommende Verkehr nachts nicht über die Gartenstraße geradeaus in Richtung Zentrum Nord fahren. Tagsüber ist die Strecke frei befahrbar.



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Baumaßnahme Canisiusgraben

Canisiusgraben wird ökologisch verbessert

Nach dem Starkregen vom Sommer 2014 haben die Fachleute der Stadtverwaltung Möglichkeiten zur Verbesserung der allgemeinen Situation in Münster wie auch der individuellen Lage der Anwohner gesucht. Ein Projekt des Tiefbauamtes, neben vielen anderen, ist die ökologische Verbesserung des Canisiusgrabens am Übergang des „neuen“ Aasees zur bereits renaturierten Aa. Bei diesen Arbeiten werden der Gewässerquerschnitt vergrößert und vorhandene Betonrohre mit kleinen Durchmessern durch großzügigere kastenförmige Rahmenbauwerke ersetzt.



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Kanalarbeiten an der Hüfferstraße

Kanalarbeiten an der Hüfferstraße

Ab Montag, 24. April, wird für das neue Wohnquartier an der Hüfferstraße eine neue Grundstücksanschlussleitung in Höhe der Grundstücke Hüfferstraße 66-72 / Ecke Rishon-Le-Zion-Ring verlegt. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt und dauern etwa eine Woche. Während dieser Zeit ist die Hüfferstraße im Bereich der Bauarbeiten nur einspurig befahrbar. Das Tiefbauamt bittet um Verständnis für Behinderungen durch Baustellenverkehr und Baulärm und die Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderte Verkehrsführung einzustellen.


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Baumaßnahme Düesbergweg

Düesbergweg auf der langen Zielgeraden

Auf der nördlichen Seite des Düesbergwegs - angrenzend an die Hammer Straße (Richtung Innenstadt) - sind die Nebenanlagen teilweise provisorisch wieder geschlossen worden, um den Rechtsabbiegestreifen auf der Hammer Straße und den Radweg wieder in Betrieb zu nehmen. Sie müssen für die Anbindung der Wasserleitung noch einmal geöffnet werden. Auf der Südseite des Düesbergwegs sind die Pflasterarbeiten zu einem Drittel fertiggestellt. Zurzeit werden vornehmlich Hausanschlüsse für Gas durch die Stadtwerke verlegt. Im Anschluss wird die Gashochdruckleitung erneuert, die aktuell in der Fahrbahn liegt und nun in die Nebenanlage (Radweg/Gehweg) verlegt wird. Die neue Gashochdruckleitung beginnt in Höhe der Feuerwache und verläuft bis zur Hammer Straße. Als einer der letzten Schritte wird dann der Vollausbau der Fahrbahn ab der Feuerwache bis zur Hammer Straße vorgenommen. Für diese Arbeiten wird der Düesbergweg von der Hammer Straße bis zur Werlandstraße komplett gesperrt, nur für Feuerwehr und Krankentransporte ist die Durchfahrt erlaubt. Die Maßnahmen werden spätestens Mitte Oktober abgeschlossen sein.



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Messfahrzeug "ARGUS"®

Wie geht es Münsters Straßen?

Im April sind in Münster im Auftrag des Tiefbauamtes wieder Messfahrzeuge unterwegs, die eine so genannte messtechnische Zustandserfassung und -bewertung (ZEB) der Straßen durchführen. Es werden rund 580 Kilometer städtischer Straßen abgefahren. Derartige Befahrungen werden in Münster bereits seit 1996 in einem regelmäßigen Turnus von rund vier Jahren durchgeführt. Ziel einer ZEB ist, Informationen über den Straßenzustand, wie etwa die Ebenheit oder die Oberflächenbeschaffenheit einer Fahrbahn messtechnisch zu erfassen und anschließend anhand definierter Grenzwerte zu beurteilen. Eine objektive Bewertung des Straßenzustandes bietet eine solide Grundlage für zielgerichtete Entscheidungen in der kurz-, mittel- und langfristigen Erhaltungsplanung für Straßen; beschränkte Haushaltsmittel können so noch effizienter eingesetzt werden.


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Ampelanlage an der Albert-Schweitzer-Straße

50 Ampel-Anlagen werden ausgetauscht

Für eine Serie von Ampeln aus den 80er Jahren gibt es seit Ende 2014 keine Ersatzteile mehr, die Steuergeräte können nicht mehr repariert werden. Das Tiefbauamt beginnt nun mit dem Austausch der Auslaufmodelle und modernisiert nach und nach 50 Ampelanlagen im Stadtgebiet. Begonnen wurde in dieser Woche mit der Kreuzung Albert-Schweitzer-Straße / Roxeler Straße, die als Unfallschwerpunkt gilt.



Umgang mit Regenwasser

Gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt und der FH Münster wird die Universität Freiburg 4000 Münsteranerinnen und Münsteraner zu ihrem Umgang mit Regenwasser befragen: Nutzen sie "nur" die Kanalisation oder wässern sie ihren Garten mit Regenwasser? Wer besitzt ein begrüntes Dach, das auch einen guten Teil Regenwasser aufnimmt? In ausgewählten Stadtteilen werden ab 24. August die gedruckten Fragebögen in die Briefkästen der Haushalte verteilt.



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Baumaßnahme Mauritz Ost

Altes Quartier wird frisch gemacht: Die Arbeiten im dritten Bauabschnitt werden bis zum Sommer 2017 erledigt sein

In Mauritz-Ost wurden die Versorgungsleitungen und Kanäle im Peter-Rosegger-Weg und Franz-Grillparzer-Weg erneuert. Die Straßenbauarbeiten im dritten Bauabschnitt – Peter-Rosegger-Weg vom Franz-Grillparzer-Weg bis zur Mondstraße und im Ludwig-Anzengruber-Weg – werden bis zum Sommer 2017 erledigt sein. Die Versorgungsleitungen und Kanäle wurden dort so angelegt, dass das Regenrückhaltebecken unter der Grünfläche am Franz-Grillparzer-Weg Platz fand. Mit dem Bau des Beckens wurde im Januar 2016 begonnen. Es wurde im Herbst 2016 fertiggestellt. Der vierte und letzte Bauabschnitt umfasst die Kanal- und die abschließenden Straßenbauarbeiten am Brentanoweg, am Peter-Rosegger-Weg und am Teilstück des Heinrich-Lersch-Weges. Wie bei jeder Baumaßnahme ist das Wetter ein Unsicherheitsfaktor. Friert oder regnet es sehr stark, kann eine Straße nicht gebaut werden. Der Untergrund muss trocken und frostfrei sein, sonst hält der beste Straßenaufbau nicht.



Adresse

Tiefbauamt Münster
Stadthaus 3
Albersloher Weg 33
48155 Münster

Tel. 02 51/4 92-66 01
Fax 02 51/4 92-77 35

Ansprechpartner für Baustellen:
Ludger Niehoff
Tel. 02 51/4 92-66 66



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