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Mobilität in Münster - heute und morgen
Die Gestaltung der Mobilität von morgen ist eines der zentralen Zukunftsthemen für Münster. Die Herausforderungen sind dabei groß: In einer wachsenden Stadt mit einem wachsenden Umland werden die Ansprüche an die Verkehrsinfrastruktur größer. Gleichzeitig muss die Verkehrsinfrastruktur so angepasst werden, dass sie den ökologischen Anforderungen gerecht wird. Die zentrale Frage lautet: Wie entwickeln wir unsere Mobilitätsangebote für die nächsten Jahrzehnte so, dass sie gleichzeitig bedarfsorientiert und klimagerecht sind?
Der Fahrplan und Wegweiser für die Mobilitätsplanung in den nächsten Jahren ist der im April 2024 vom Rat beschlossene Masterplan Mobilität Münster 2035+. Der Masterplan Mobilität bildet den konzeptionellen Rahmen, der unter anderem auch die Wege zur angestrebten Klimaneutralität aufzeigt. Wesentliches Element ist die weitere Stärkung des Umweltverbundes von Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr.
Der heute schon vorbildliche Anteil – drei Viertel der Menschen aus Münster sind in Münster zu Fuß mit Fahrrad oder dem Bus unterwegs – soll weiter ausgebaut werden. Die an vielen Stellen bereits aufgewertete Radverkehrsinfrastruktur wird sinnvoll verbessert. Velorouten, Kanalpromenade und Fahrradstraßen bilden ein qualitativ hochwertiges Fahrradnetz 2.0, das bis in die Region hineinreicht. So will Münster seinen Ruf als Fahrradstadt unterstreichen.
Auch der öffentliche Nahverkehr soll ausgebaut werden. Mit Hilfe von Hochleistungsachsen und Hochleistungslinien und einer verbesserten Taktdichte das Fahren mit Bus und Bahn schneller und attraktiver. Durch die S-Bahn-Münsterland wird auch der regionale Nahverkehr leistungsfähiger.
Weitere Schlüsselprojekte sind die integrierte Planung der Netze für Autos, Busse und Fahrräder sowie die Umsetzung und Weiterentwicklung des Integrierten Parkraumkonzepts und das Mobilstationskonzept.
Aktuelles
Ab 27. Januar 2026: Sperrung Memelufer zwischen Wolbecker Straße und Manfred-von-Richthofen-Straße
Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt sperrt ab Dienstag, 27. Januar 2026, aufgrund von Leitungsarbeiten das Memelufer zwischen Wolbecker Straße und Manfred-von-Richthofen-Straße. Zufußgehende und Radfahrende können das andere Kanalufer (Kanalpromenade) nutzen. Das Teilstück ist voraussichtlich für acht Wochen gesperrt.
Umgestaltung des Martiniviertels: Neue Verkehrsführung wird beraten
Rat entscheidet am 11. Februar über Umgestaltung von Hörsterstraße, Martinistraße, Stiftsherrenstraße sowie dem kleinen Platz am Bült / Weniger Kfz-Verkehr, mehr Aufenthaltsqualität
Mehr Aufenthaltsqualität, Klimaschutz und Barrierefreiheit, weniger Kfz-Verkehr und mehr Raum für alle, die zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs sind – das sind Ziele für das Martiniviertel. Geplant wird, Hörsterstraße, Martinistraße, Stiftsherrenstraße sowie den kleinen Platz am Bült umzugestalten. Aktuell liegt der verkehrstechnische Entwurf für den Umbau vor, über den der Rat am 11. Februar entscheidet.
Weniger Durchgangsverkehr in der Hörsterstraße
Der verkehrstechnische Entwurf sieht vor, die Hörsterstraße ab Höhe Lotharinger Kloster in Richtung Bült für den Durchgangsverkehr zu sperren – entsprechende Schilder werden darauf hinweisen. Freigegeben bleibt die Straße für Lade- und Lieferverkehr, Taxis sowie Anliegende, Anwohnerinnen und Anwohner. Ab der Einmündung Stiftsherrenstraße dürfen künftig nur noch Lade- und Lieferverkehr sowie Taxis in Richtung Bült weiterfahren. Anwohnende und Anliegende müssen hier rechts in die Stiftsherrenstraße abbiegen. Die dort geltende Einbahnstraßenregelung wird dann umgekehrt.
Radverkehrsverbindung in beide Richtungen
Im Gegenzug soll die Einbahnstraßenregelung im Zuge der Hörsterstraße für Radfahrerinnen und Radfahrer aufgehoben werden, um in beide Richtungen eine Verbindung zwischen Altstadt und der Veloroute ab Hörstertor/Bohlweg zu schaffen. Im gesamten Bereich der Umgestaltung werden mehr als 200 Fahrradabstellplätze mit Anlehnbügeln installiert.
Zum Hiltruper See: Stadtnetze verstärken das Stromnetz, Umleitung für Radfahrende
Am Montag (19. Januar) beginnen die Stadtnetze Münster mit Bauarbeiten am Hiltruper See auf Höhe des Freibads. Die Stadtnetze Münster verstärken mit neuen Kabelverbindungen das Stromnetz und erneuern in diesem Zuge außerdem eine Trinkwasserleitung.
Bei den Bauarbeiten kommt ein grabenloses, geschlossenes Bauverfahren zum Einsatz, was die Einschränkungen im Umfeld und für die Verkehrsteilnehmenden minimiert. Für die Arbeiten wird zeitweise ein 250 Meter langer Abschnitt des Radwegs gesperrt. Radfahrende werden daher auf die Veloroute am Kanal umgeleitet. Querungsmöglichkeiten für die Straße Zum Hiltruper See werden eingerichtet. Das anliegende Hotel, Tennisplätze und Freibad sowie die dortigen Parkplätze sind durchgehend zugänglich.
Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Mai. Sie gestalten das lokale Stromnetz leistungsfähiger und bereiten es auf den steigenden Strombedarf im Rahmen von Energie-, Antriebs- und Wärmewende vor.
Sperrung der provisorischen Brücke „Laerer Landweg“
Straßen.NRW sperrt die provisorische Brücke „Laerer Landweg“ von Donnerstag, 8. Januar, bis voraussichtlich Montag, 2. März, für den Verkehr. In dieser Zeit werden die Brückenrampen hergestellt sowie die letzten Bauarbeiten an der neuen Brücke „Laerer Landweg“ über die B51, die Umgehungsstraße Münster durchgeführt. Eine ausgeschilderte Umleitung verläuft über die Mondstraße und die provisorische Brücke „Pleistermühlenweg“. Alternativ kann die Verbindung über den Clara-Ratzka-Weg und die Wolbecker Straße in Richtung Innenstadt genutzt werden. Parallel beginnen die Bauarbeiten für die neue Brücke am Pleistermühlenweg über die B51. Ziel ist es, die wichtigen Radwegeverbindungen im Frühjahr fertigzustellen, damit die Umgehungsstraße künftig wieder komfortabel und sicher gequert werden kann.
Wichtig: Während der gesamten Bauzeit bleibt immer mindestens eine der beiden Brücken für den Fuß- und Radverkehr geöffnet. Eine sichere Querung der Umgehungsstraße ist somit jederzeit gewährleistet.
Copenhagenize Index 2025: Münster im weltweiten Ranking auf Platz sieben
Die Stadt Münster gehört laut "Copenhagenize Index" zu den fahrradfreundlichsten Städten der Welt. Bei ihrer ersten Teilnahme an dem weltweiten Ranking erreichte Münster Platz sieben. Damit ist Münster dem "Copenhagenize Index" zufolge die fahrradfreundlichste Stadt Deutschlands. Die ersten drei Plätze belegen Utrecht, Kopenhagen und Gent. Unter den Top 30 sind drei deutsche Städte: Münster, Bonn (Platz elf) und München (Platz 17).
Den Wettbewerb richtet die "Copenhagenize Design Company" aus, ein in Kopenhagen gegründetes Planungsunternehmen mit Hauptsitz in Paris, das sich für die Verbesserung der Fahrradinfrastruktur weltweit einsetzt. Die Ergebnisse des Rankings für 2025 hat "Copenhagenize" am 18. November, veröffentlicht. Zuletzt fand der Wettbewerb 2019 statt.
Eine starke Infrastruktur für Sentrup
Stadt und Stadtnetze Münster verbessern seit Herbst 2025 gemeinsam die Infrastruktur im Stadtteil Sentrup. An Waldeyerstraße und Schmeddingstraße werden in einer koordinierten Baumaßnahme Stromnetze erneuert sowie Regen- und Schmutzwasserkanäle hydraulisch angepasst und saniert. Im Anschluss an die Tiefbauarbeiten gestaltet die Stadt die bereits existierenden Fahrradstraßen zu Fahrradstraßen Plus um.
Park+Ride: Parkhaus Coesfelder Kreuz öffnet an allen Samstagen
Seit März 2025 ist das Parkhaus am Coesfelder Kreuz mit seinen fast 1.000 Pkw-Stellplätzen als P+R Standort an allen Samstagen geöffnet. Vor allem Besucher*innen, die über die Steinfurter Straße, die Grevener Straße oder die Weseler Straße (A43) anreisen, können hier das Auto abstellen und in den Bus umsteigen. Für nur fünf Euro pro Tag können sie dieses Parkhaus nutzen. Bis zu fünf Personen können mit dem Parkticket ohne weitere Kosten mit Stadtbussen vom Coesfelder Kreuz in die Innenstadt weiterfahren: Hierfür bieten sich die Linien 11 und 12 mit Anbindung an die Haltestelle „Aegidiimarkt“ und die Linien 1 und 5 mit Anbindung an die Haltestelle „Altstadt/Bült“ an. Das Parkhaus ist an Samstagen jeweils von 8 Uhr bis 23 Uhr geöffnet.
Ihr Ticket können Nutzerinnen und Nutzer mit Kreditkarte oder per Überweisung bezahlen. Im ersten Schritt scannen sie einen der ausgehängten QR-Codes per Smartphone. So gelangen sie zu einem Webshop und wählen dort die Zahlungsmöglichkeit. Das Ticket kommt dann direkt aufs Smartphone.
Das Amt für Mobilität und Tiefbau sucht Verstärkung
Münster wächst. Immer mehr Menschen wollen hier studieren, arbeiten, wohnen - leben. Knapp 320.000 sind inzwischen im lebenswerten Münster zu Hause. Dieses Wachstum gilt es zu gestalten. Der Stadt Münster als einem der größten Arbeitgeber vor Ort kommt dabei eine tragende Rolle zu. Unser Ziel: Münsters hohe Lebensqualität erhalten und verbessern. Sie sind eingeladen, daran mitzuarbeiten.


