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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Aktuelle Meldungen
Foren für historisch hochsensible Themen
„Wie konnte das geschehen?“, fragt Götz Aly in seinem gleichnamigen Buch zu Deutschland 1933-1945. Die Vorstellung des Titels findet im Fürstenberghaus, Domplatz 20-22, in Münster statt © Susanne Schleyer
Volles Halbjahres-Programm von A bis Z: Von Aly im Fürstenberghaus bis „Zweite Karrieren. NS-Eliten im Nachkriegsdeutschland“
Ein deutsch-polnisches Gedenkstättenforum wird sich im März in Münsters Partnerstadt Lublin als Expertengremium gründen. Das teilte Stefan Querl, Leiter der Villa ten Hompel, bei der Vorstellung des neuen Programms für den Geschichtsort am Kaiser-Wilhelm-Ring mit. NS-Gedenkstätten beider Länder werden sich künftig regelmäßig austauschen. So bei ihrem Folgetreffen im Herbst in Dresden und danach abwechselnd dann in Polen und Deutschland, um politisch hochsensible Themenfelder wie Besatzungsverbrechen und deren Folgen, Ghettos oder die historischen Grenzerfahrungen zu bearbeiten. Aber auch drängende Fragen der Bestandssicherung von KZ-Baracken oder KI in der Bildungsarbeit.
Majdanek, die Gedenkstätte in Münsters Partnerstadt, übernehme dankenswerterweise die Federführung gemeinsam mit einem Team am Berliner Mahnmal für die ermordeten Juden Europas mit der Stabsstelle Deutsch-Polnisches Haus und der Stiftung Sächsische Gedenkstätten. Als Vizevorsitzender des Freundeskreises Münster-Lublin dankte Stefan Querl Oberbürgermeister Tilman Fuchs, Stadträtin Cornelia Wilkens, Justiziarin Michaela Heuer und dem gesamten Verwaltungsvorstand für die nachhaltige Unterstützung der deutsch-polnischen Städtepartnerschaft. Zumal Münster jetzt mit Lublin auch daran anknüpfe, im Baltikum ein maßgebliches Gründungsmitglied des Riga-Komitees gewesen zu sein vor 25 Jahren.
Ein Dank gebühre hausintern aber auch dem Konzeptions- und Redaktionsteam für die Veranstaltungen: Thomas Köhler, Karolin Engel, Naomi Roth mit vertrauten externen Kooperationspartnern wie der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit und dem LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte (WIR), denn auch im ersten Halbjahr 2026 sei es möglich, kostenfreie und in aller Regel frequenzstarke Formate anzubieten. Und das unter klaren Themenlinien wie etwa bei den Mittwochsgesprächen.


