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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!
Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.
Veranstaltungen: Gespräche, Lesungen, Seminare und mehr
© Stadt Münster Münster View
Eine Übersicht über alle Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte finden Sie in dem
Veranstaltungskalender der Villa ten Hompel
Aktuelle Meldungen
Öffentlicher Rundgang durch die Ausstellung am 13. September 2026
Die Ausstellung der Villa ten Hompel © Sebastian Lehrke, Münsterland e.V.
Rundgang zur Hausgeschichte zum „Tag des offenen Denkmals“
Gewalt hat die Geschichte der Villa ten Hompel geprägt. Hier standen die Schreibtische jener NS-Beamten, die Polizisten ins besetzte Europa abkommandierten – zur Teilnahme an Massenmorden an Jüdinnen*Juden, Sinti* und Roma*. Hier standen aber auch die Schreibtische jener Nachkriegsbeamt*innen, die nationalsozialistische Gewalttaten untersuchten und zugefügtes Unrecht entschädigen sollten.
Diese Geschichte kann in einem öffentlichen Rundgang am Sonntag, 13. September 2026, gemeinsam erkundet werden.
Start: 15 Uhr
Dauer: 60 Minuten
Keine Anmeldung erforderlich, Treffen im Foyer der Villa ten Hompel
O-Töne des Warendorfers Paul Spiegel gingen unter die Haut
„Wiederholt sich Geschichte?“ fragte ein Podium im Gedenken
Mit fachlicher Expertise aus der Villa ten Hompel, der Universität Münster und dem Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München und Berlin hat die Stadt Warendorf an die seit 25 Jahren bestehende Ehrenbürgerschaft ihres berühmten jüdischen Sohns Paul Spiegel seligen Angedenkens erinnert.
In einem Festakt, an dem auch die Familie Spiegel teilnahm, stand zunächst die Erinnerung an den ehemaligen Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland im Mittelpunkt. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Andrea Löw, Prof. Dr. Hubert Wolf und Stefan Querl ging es dann auch um Fragen der Gegenwart und den heutigen Umgang mit dem Erbe Paul Spiegels.
Mittwochsgespräch am 16. September 2026: Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess in transnationaler und globaler Perspektive
Porträtfoto Annette Weinke © privat
Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Annette Weinke (Jena)
Die Geschichtsschreibung, oder genauer gesagt die Geschichtsschreibung der alten Bundesrepublik, hat die Nürnberger Prozesse lange unter dem Blickwinkel der Staatenbeziehungen betrachtet. Erst in den letzten Jahren hat sich, angestoßen durch kulturgeschichtliche Einflüsse in Historiographie und Völkerrechtswissenschaft, der Blick auf „Nürnberg“ spürbar gewandelt. Im Raum steht nicht mehr allein die Frage, aufgrund welcher Gerechtigkeitsvorstellungen und mit welchen Instrumenten in Nürnberg Recht gesprochen wurde. Verstärkt werden nun die unterschiedlichen ideengeschichtlichen, identitätspolitischen und geschichtskulturellen Voraussetzungen, unter denen dies geschah, in den Blick genommen. Der Vortrag gibt einen Überblick zur neueren „Nürnberg“-Forschung und ordnet das Ereignis in seine transnationalen und globalen Bezüge ein.
| Mittwoch, 16. September 2026 19 Uhr Saal der Villa ten Hompel | Zoom-Link Meeting-ID: 819 5213 9964 Kenncode: 7xx0AX |


