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Willkommen auf der Homepage der Villa ten Hompel!

Der heutige Geschichtsort Villa ten Hompel in Münster – ehemalige Fabrikantenvilla, Sitz der Ordnungspolizei im Nationalsozialismus, Ort der Entnazifizierung und Dezernat für Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland – bietet heute Raum für die Auseinandersetzung mit geschichtlichen und aktuellen Themen zwischen Erinnerungskultur und Demokratieförderung am historischen Ort.


Aktuelle Meldungen

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Ausschnitt aus dem Buchcover "Fremde Eltern"

Fremde Eltern: Zeitgeschichte in Tagebüchern und Briefen 1933–1945

(19.10.2017) Lange nach dem Tod seiner Eltern (1995/2000) und 70 Jahre nach dem frühen „Heldentod“ seines Onkels findet Joachim Krause fast 2.000 Briefe, die sie sich in den Jahren 1933 bis 1945 geschrieben haben. Daraus geht hervor, dass die Mutter sich als glühende Verehrerin Hitlers erwies, der Onkel als fanatischer Offizier, nur der Vater sich sich eine gewisse kritische Distanz zur nationalsozialistischen Ideologie bewahrte. Joachim Krause stellt so zusammen mit Ursula Knepper und Dr. Michael Krause einen Teil seiner Familiengeschichte am kommenden Dienstag, 24.10. um 19 Uhr in der Villa vor.
Mehr zur Tagebuch-Lesung


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Erzählcafé

„Ankommen nach 1945 im Münsterland: als Protestanten in fremder katholischer Nachbarschaft“ – ein Erzählcafé zwischen den Generationen

(10.10.2017) „Man sollte viel öfter miteinander ins Gespräch kommen“ – darin waren sich die jungen und die alten Teilnehmer des Erzählcafés einig, das aus Anlass des Reformationsjahres am 5. Oktober im Geschichtsort Villa ten Hompel stattfand.
13 Schülerinnen und Schüler der Klasse 9a des Annette-Gymnasiums trafen dort Menschen, die als protestantische Flüchtlingskinder und Jugendliche in den Jahren 1945/46 ins katholischen Münsterland gekommen waren. Die Villa ten Hompel, Ev. Frauenhilfe, das Annette von Droste-Hülshoff-Gymnasium Münster und die RAG Münsterland von "Gegen Vergessen - Für Demokratie" ermöglichten diesen außergewöhnlichen Gesprächsabend.
Bericht zum besonderen Erzählcafé


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Thomas Köhler stellte israelischen Kollegen die Villa-Arbeit vor

Internationaler Holocaust-Workshop in der Villa ten Hompel

(15.9.2017) 18 Kolleginnen und Kollegen aus israelischen Gedenkstätten konnte das Villa-Team zu einem internationalen Austausch begrüßen. Im Mittelpunkt des Workshops stand zunächst die massive Verstrickung der deutschen Polizei am Holocaust, vorgestellt von Villa-Historiker Thomas Köhler und seinem Freiburger Kollegen Jan Issinger. Zudem wurden intensiv Seminarkonzepte diskutiert und ausgetauscht, wie die Geschichte des Völkermords an den europäischen Juden mit ethischen Gegenwartsimpulsen verknüpft nachhaltig vermittelt werden kann. Peter Römer erläuterte, wie Gruppen der Polizei in der Villa ten Hompel im Rahmen von Thementagen fortgebildet werden. Stefan Querl stellte den für Schulklassen konzipierten „Demokratiedschungel“ vor. Mehr über den deutsch-israelischen Workshop


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Trafen sich in Kreisau: Nelly Wacker und Stefan Querl (Foto: R. Haffner)

Deutsch-polnische Würdigung des Widerstandes in Kreisau/Krzyżowa

(28.7.2017) Anlässlich des Gedenktags für den Widerstand gegen das NS-Regime traf sich Stefan Querl aus der Villa ten Hompel zum Gedenken und Erfahrungsaustausch mit polnischen und deutschen Kolleginnen. Eine von ihnen ist Nelly Wacker, die neben ihrem Studium in Münster für den Geschichtsort gearbeitet hatte und jetzt dauerhaft als mehrsprachige Referentin in der Jugendbildung in Polen tätig ist. Gemeinsam arbeiteten sie Projektvorhaben aus für neue Kooperationen der Erinnerungskultur. Ort des Austauschs war der geschichtsträchtige Gutshof Helmuth James von Moltkes in der Nähe von Kreisau, dem heutigen Krzyżowa.
Mehr zum Gedenktag in Niederschlesien


 

Zusatzinfos

Kontakt

Geschichtsort Villa ten Hompel
Kaiser-Wilhelm-Ring 28
48145 Münster

Tel. 02 51/4 92-71 01
Fax 02 51/4 92-79 18



Öffnungszeiten

Mittwoch, Donnerstag: 18-21 Uhr
Freitag bis Sonntag: 14-17 Uhr

Bürozeiten

Di, Mi, Fr: 9-12 Uhr
Do: 9-16 Uhr
Außerhalb dieser Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Wir rufen Sie gerne zurück.

Führungen und Projekttage nach Vereinbarung.

So sind wir zu erreichen:

Per Bus mit der Ringlinie 34 (Haltestelle: Villa ten Hompel), sowie den Linien 2, 10 (Haltestelle: Hohenzollernring / Finanzgericht) und 4 (Haltestelle: Elisabeth-Ney-Straße)

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