Mehr als 1.000 Besucherinnen und Besucher haben sich am Samstagabend bei einem Rundgang um den Hafen an sechs Stationen Kurzfilme angesehen.
Beim dem Veranstaltungsformat des städtischen Amts für Kommunikation wurden jeweils wenige Minuten lange Filme mit auf die Fassaden von markanten Bauten wie dem ehemaligen Betonsilo „Elefant“ und den Speicher II am Hafenweg projiziert.
Der Filmservice Münster.Land, der seit 1999 ein Service für Filmschaffende ist, hat die rund zweistündige, kostenlose Veranstaltung erstmals ausgerichtet – in Kooperation mit dem Künstlerkollektiv „A Wall is a Screen“, das die Filme kuratiert hat. Die Filme hatten dabei immer einen Bezug zu ihrem ungewöhnlichen Vorführort. „Sich von den Filmen, aber auch neuen Blicken auf die eigene Stadt überraschen zu lassen, hat den Besucherinnen und Besuchern gut gefallen. Die Reaktionen auf die Veranstaltung waren äußerst positiv“, zieht Rike van Bremen, Leiterin des Filmservice Münster.Land Bilanz.
Der Filmservice Münster.Land ist eine Kooperation der Stadt Münster und dem Regional-Marketingverein Münsterland e.V. Er bietet Filmschaffenden eine Location-Datenbank, vermittelt Kontakte zu lokalen Dienstleistern und richtet Filmpremieren aus. Bei der Kurzfilmwanderung berichtete van Bremen von mehreren Wilsberg- und Tatort-Dreharbeiten, die in den vergangenen Jahren am Hafen stattgefunden haben.