Workshop Stoffentwicklung
Du möchtest Geschichten für Filme entwickeln, neue Erzählwelten entdecken und deine Ideen professionell weiterdenken?
Bewirb dich für unseren kostenlosen zweitägigen Stoffentwicklungsworkshop rund um Märchen und Sagen aus dem Münsterland.
Unter der Leitung von Autor und Regisseur Mark Lorei setzt du dich mit Märchen, Mythen und Sagen aus dem Münsterland auseinander. In Kleingruppen entwickelt ihr daraus zeitgemäße Kurzfilmideen und erarbeitet professionelle Exposés als Grundlage für mögliche Filmprojekte. Zum Abschluss präsentiert jede Gruppe ihre Idee in einem Pitch vor einer Fachjury. Der beste Pitch wird mit 1.000 Euro Preisgeld ausgezeichnet und erhält damit einen finanziellen Anreiz für die weitere Stoffentwicklung.
Workshopinfos: zweitägiger Workshop in Münster
- Donnerstag, 24. September 2026, 10 bis 18 Uhr und Freitag, 25. September, 10 bis 18 Uhr
- optional: Teilnahme am „Frühstück für Filmschaffende” am Samstag, 26. September, 11 bis 14 Uhr
Der Workshop bietet Dir die Möglichkeit
- neue Stoffe und Erzählweisen zu entdecken,
- gemeinsam mit anderen Kreativen Ideen zu entwickeln,
- von der Erfahrung eines etablierten Regisseurs zu profitieren,
- deine Pitching-Skills weiterzuentwickeln und
- wertvolle Kontakte in der Filmbranche zu knüpfen.
Was erwartet dich?
- Einführung in die Stoffentwicklung anhand regionaler Märchen- und Sagenstoffe
- Entwicklung eines Exposés für eine Kurzfilmidee
- Pitch-Präsentation vor einer Jury
- Chance auf einen Zuschuss zur Weiterentwicklung des Stoffes
An wen richtet sich der Workshop?
Gesucht werden junge Kreative mit Interesse an Stoffentwicklung auf Grundlage historischer Literatur. Besonders angesprochen sind Studierende der Fächer:
- Film, Film und Sound, Film und Medien,
- Medienwissenschaften,
- Mediendesign,
- Mediale Künste,
- Neue Deutsche Literatur,
- Kulturpoetik,
- Public History, Geschichte
- und filmorientierte Ausbildungsberufe mit Interesse am fiktionalen Erzählen.
Bewerbung
Die Teilnahme ist kostenlos, die Workshopplätze jedoch begrenzt. Die Vergabe der Plätze erfolgt nach einer kurzen schriftlichen Bewerbung und anschließender Auswahl. Bei der Auswahl der Teilnehmenden achten wir insbesondere auf die Qualität der Motivation, das Interesse an Stoffentwicklung, die Vielfalt der Perspektiven sowie das Potential für die gemeinsame kreative Arbeit im Workshop. Sende daher bitte ein zusammenhängendes PDF (Dateibenennung: Workshop_Märchen und Sagen_Vorname_Nachname) mit folgenden Angaben an den Filmservice Münster.Land: filmservice@stadt-muenster.de (Betreff: Bewerbung Workshop Stoffentwicklung)
- Angaben zu deinem Studiengang, Ausbildungsberuf, fachlichem Hintergrund
- bisherige Erfahrung im Bereich Stoffentwicklung, Drehbucharbeit oder Autor*Innenschaft
- max. einseitige Begründung, warum du am Workshop teilnehmen möchtest
Die Bewerbungsfrist endet am 5. August 2026. Für den Workshop ausgewählte Teilnehmende werden bis zum 5. September benachrichtigt. Bitte beachte, dass Reise- und Verpflegungskosten nicht übernommen werden können.
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!
der Filmservice Münster.Land und Mark Lorei (Workshopleitung, Autor und Regisseur)
Workshopleitung Mark Lorei
Mark Lorei, Autor und Regisseur, stammt gebürtig aus dem Münsterland. Er studierte Geschichte mit dem Schwerpunkt „Visual History” an der Universität Münster. Nach dem Studium arbeitete er unter anderem für den LWL und leitete von 2020 bis 2024 die Medienproduktion im Landesmedienzentrum für Westfalen.
2022 erhielten Mark Lorei und die Produzentin Lotte Ruf das Stipendium des Mediengründerzentrums NRW für die gemeinsame Firma „Goldstoff Filme GmbH“. Die Produktionsfirma legt mit dem Slogan „Inspired by history“ den Fokus auf historische Fiction-Stoffe. Einem größerem Publikum dürfte Mark Lorei durch die Arte-Serie „Haus Kummerveldt” bekannt sein.
2024 erhielt er für die Serie den Grimme-Preis-Spezial für die experimentierfreudige Verknüpfung von Historie, Pop und Politik.
Im Juni erhielt „Goldstoff Filme“ Förderzusagen der Film- und Medienstiftung NRW für die Weiterentwicklung der Filmprojekte „Let them eat cake” und „die Knaben im Moor”.