Young Reporters Across Borders
Wer entscheidet heute, was wahr ist?
Im Jahr 2026 ist die Antwort darauf nicht mehr selbstverständlich. Zwischen Künstlicher Intelligenz, sozialen Medien und gezielt verbreiteten Falschinformationen wird es zunehmend schwieriger, verlässliche Informationen von Fake News zu unterscheiden.
Untersuchungen in 27 europäischen Ländern zeigen: Jede dritte Falschmeldung wirkt inzwischen glaubwürdig. Um sich in dieser komplexen Informationslandschaft sicher bewegen zu können, braucht es neue Kompetenzen, kritisches Denken und den direkten Austausch über Grenzen hinweg. Genau hier setzt Young Reporters Across Borders an – eine gemeinsame Initiative der Städte Münster und Bologna, die die Zukunft von Information und Journalismus im Zeitalter der KI erforscht.
Das Programm beginnt mit drei interaktiven Online-Workshops, in denen Expert*innen aus Journalismus, europäischem Recht und digitalem Wandel Einblicke in aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen geben. Die Teilnehmenden diskutieren, wie Nachrichten entstehen, welche Rolle Künstliche Intelligenz spielt und wie demokratische Gesellschaften mit Desinformation umgehen können.
Mitmachen
Gesucht werden junge Menschen aus Münster zwischen 18 und 35 Jahren, die sich für sich für Journalismus, Medien, Europa interessieren. Die Workshops finden online am 7., 14. und 22. Juli 2026, jeweils von 17:30 bis 19 Uhr, statt. Im Anschluss erhalten drei ausgewählte Teilnehmende die Möglichkeit, nach Bologna zu reisen. Dort arbeiten sie gemeinsam mit jungen italienischen Reporter*innen an einem grenzüberschreitenden Dossier. Die Reise nach Bologna ist vom 2. bis 4. Oktober 2026 geplant.
Die Teilnahme ist kostenlos. Arbeitssprache ist Englisch.
Anmeldeschluss ist der 28. Juni 2026. Anmeldungen und Rückfragen bitte per E-Mail an: KruegelLisa@stadt-muenster.de
Das Projekt wird zu gleichen Teilen vom italienischen Ministero degli Affari Esteri e della Cooperazione Internazionale sowie dem deutschen Auswärtigen Amt gefördert.