Stadt Münster: Stadtentwicklung - Städtenetzwerk MONT

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Regionalentwicklung

Mitarbeit im Städtenetzwerk MONT
Münster, Osnabrück und Netwerkstad Twente

Karteenausschnitt mit Markierung der an MONT beteiligten Städte

Karte des Städtedreiecks

MONT bezeichnet keinen Berggipfel, sondern ein Kooperationsdreieck von Städten und Gemeinden diesseits und jenseits der deutsch-holländischen Grenze, in dem die Städte Münster, Osnabrück und die Netzwerkstadt Twente als Oberzentren die Eckpunkte bilden. Dabei besteht die Netzwerkstadt Twente aus den Gemeinden Enschede, Hengelo, Almelo, Oldenzaal und Borne.

Diese internationale Zusammenarbeit der größten Städte des EUREGIO-Gebietes existiert seit 1989 und damit seit mehr als 25 Jahren. Mit der grenzüberschreitenden Kooperation wollen sich die Mitgliedstädte gemeinsam den demografischen, sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen stellen, um sich im Europa der Regionen zu positionieren. Ebenso soll diese kommunale Kooperation dem Prozess des gegenseitigen Kennenlernens, des gemeinsamen Lernens und der Beseitigung der Grenze in den Köpfen der Menschen in dieser Region dienen.

Die Kooperation der Oberzentren hat aber auch eine europäische Dimension. Was die Städte alleine nicht schaffen, können sie zusammen erreichen. Gehör und Bedeutung auf nationaler und internationaler Ebene erhalten sie leichter gemeinsam. Auch finanzielle Unterstützungen durch die Länder oder die EU sind oft nur gemeinsam möglich. Das hilft den Städten, ihre internationale Wettbewerbsposition auszubauen und damit der gesamten Region und den Menschen, die hier leben.

2008 wurde ein umfangreicher regionaler Beteiligungsprozess zur Untersuchung der Stärken und Potentiale der Region gestartet. In drei Projektgruppen wurden die Themen Infrastruktur, Wirtschaft und Wissenschaft diskutiert. Die Ergebnisse wurden in Karten visualisiert, sogenannt MONT-Mapping.



Wichtige Projektbeispiele, für die sich die Vertreter des Städtedreiecks konkret einsetzen, sind unter anderem der Ausbau des Nordsee-Baltikum-Korridor (Corridor2) mit den Autobahnen A1/E30 und der Schienenverbindung Amsterdam-Berlin, die Eisenbahnverbindung Münster-Enschede, der Einsatz für einen deutsch-niederländischen Arbeitsmarkt, die Positionierung in den Bereichen Klimaschutz und Energie sowie ein Ausbau des grenzüberschreitenden Wissenschafts- und Hochschulpotenzials über die Hochschulen.

Eine enge Kooperation mit der EUREGIO wird gerade insbesondere in der Umsetzung von Projekten gelebt. So wirkt das Städtedreieck konkret an den EUREGIO-Projektvorhaben "EUREGIO-Güterkorridor" und "EUREGIO-Schienenkorridor" zur Stärkung und Verbesserung der grenzüberschreitenden Verkehrsverbindungen mit.
Auch hat das Städtedreieck MONT am 10.12.2015 in Ahaus den Pakt "Arbeitsmarkt über die Grenze" zur Bündelung von Maßnahmen für einen grenzübergreifenden Arbeitsmarkt mit unterzeichnet.



 

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