Nagelmänner: Propaganda mit "Kriegswahrzeichen zum Benageln" in Münster und Westfalen (Dr. Stefan Goebel, University of Kent at Canterbury) Donnerstag, 11. September 2014, 19 Uhr, Eintritt frei Um eine eigentümliche Mode der Jahre 1915 und 1916 geht es in diesem Vortrag: das Nageln sogenannter "Kriegswahrzeichen". In rituellen öffentlichen Handlungen schlug die Bevölkerung eiserne Nägel in hölzerne Figuren oder Schilder ein. Dabei wurden martialische Sprüche aufgesagt und Geldspenden gesammelt. So nagelte man vor dem Stadtweinhaus in Münster einen heute vergessenen "Jung-Germanen".
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