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Willkommen beim Kulturamt Münster!
Wir freuen uns über Ihr Interesse an kulturellen Projekten und Themen der Stadt. Auf unseren Seiten gibt es zahlreiche Informationen zu Veranstaltungen und Programmen sowie zu Fördermöglichkeiten kultureller Projekte. Im Folgenden finden Sie die aktuellen Veranstaltungen vom Kulturamt, Neuigkeiten zu kulturellen Themen und die vom Team des Kulturamtes ausgewählten Veranstaltungstipps für die nächsten Tage.
Darüber hinaus finden Sie hier das Programm unserer Stadtteilkulturzentren Kap.8 und Begegnungszentrum Meerwiese sowie weitere ausgewählte Kulturveranstaltungen in den Stadtteilen.
Aktuelles aus dem Kulturamt
Schauräume. Museen und Galerien in Münster beim NRW-Tag 2026
© Kulturamt Münster | Josephine Schumann
Am letzten Samstag im August laden Münsters Museen, Galerien und Ateliergemeinschaften dazu ein, die kulturelle Vielfalt der Stadt während des NRW-Tages neu oder erstmals zu entdecken. Die teilnehmenden Einrichtungen geben besondere Einblicke in die vielfältige Kulturlandschaft Münsters und laden sowohl Münsteraner*innen als auch Besuchende aus anderen Städten zum Entdecken ein. Der NRW-Tag ist eine Gelegenheit, die Museums- und Galerielandschaft in Münster einem breiten Publikum zu zeigen.
Insgesamt 33 Kunst- und Kultureinrichtungen öffnen am 29. August 2026, von 11 bis 19 Uhr ihre Türen und bieten bei freiem oder ermäßigtem Eintritt ein vielfältiges Programm mit Ausstellungen, Führungen und Sonderformaten – für einen Tag voller kultureller Entdeckungen. Ein besonderes Highlight sind die fachkundig begleiteten Rundgänge, die zu inspirierenden, einstündigen Kunstausflügen durch die Stadt einladen. Das Kulturamt Münster bietet Spaziergänge durch den Stadtkern und entlang des Hafens an. Zudem gibt es Kulturrucksack-Familienrundgänge. Alle Führungen sind kostenlos, die Plätze sind jedoch begrenzt. Die Anmeldung zu den Rundgängen ist ausschließlich online möglich.
Anmeldung ab Mittwoch, 26. August 2026, 15 Uhr hier:
www.kunstraum-muenster.de
Das digitale Programmheft hier:
www.kunstraum-muenster.de
Alle teilnehmenden Orte im Überblick:
www.nrw-tag.ms
Literaturline – Lesung für zuhause oder unterwegs
Kinga Tóth auf der Bühne im Theater Münster während des Lyriktreffens 2026 © Kulturamt Münster | Phillina Zuther
Schnell und einfach jederzeit und überall abrufbar – das ist die Literaturline. Hier kommen die Literaturschaffenden selbst zu Wort. Ob Roman oder Gedicht, Poetry Slam oder Autobiografie, Sachbuch, Hörspiel oder Klangcollage – hier finden Sie jeden Monat eine neue Lesung. Das Besondere daran? Die Lesenden kommen aus aller Welt, aber es gibt immer einen Bezug zu Münster. Übrigens: Wussten Sie, dass die Literaturline früher mal eine eigene Telefonnummer hatte? Damals hieß es also: Bei Anruf Literatur. Heute können die Lesungen hier auf unserer Website oder bei Spotify unter „Literaturline Münster“ angehört werden.
Im August 2026 lassen sich die Lesung von Kinga Tóth und ihr anschließendes Gespräch mit Anja Utler auf der Bühne im Theater Münster während des Lyriktreffens 2026 nachhören.
Kultur mit jungen Menschen machen. Mitten im Stadtteil. Mitten im Leben.
Grafik: Heike Schwalm © Kulturamt Münster
Münster verfügt über eine lebendige Kulturlandschaft, die seit vielen Jahren von engagierten Menschen, Einrichtungen und Initiativen mitgestaltet wird. Ein wichtiger Bestandteil ist die vielfältige Kulturelle Bildung. Die kontinuierliche Evaluation des kommunalen Gesamtkonzepts zeigt jedoch, dass kulturelle Teilhabe junger Menschen weiterhin sozialräumlich unterschiedlich ausgeprägt ist. Vor diesem Hintergrund möchte die Stadt Münster noch mehr Menschen erreichen, die junge Menschen begleiten, fördern und unterstützen – und sie als Möglichmacher*innen für ein Aufwachsen mit Theater, Tanz, Film, Bildender Kunst und weiteren künstlerischen Ausdrucksformen gewinnen. Für die Fortschreibung dieses sozialräumlichen Konzepts wurde die Stadt mit einem Sonderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Ab September laden sechs Werkstätten Multiplikator*innen dazu ein, Erfahrungen auszutauschen, neue Perspektiven kennenzulernen und sich gegenseitig zu inspirieren.
Alle Infos: Münster macht Kultur
Kulturmagazin 25/26
Grafik: Kristina Selcho © Kulturamt Münster
Das Kulturmagazin „Kultur in Münster“ erzählt Geschichten von Menschen, die Kultur in Münster ermöglichen und gestalten. Mit vielen Interviews und großformatigen Fotos stellt es die städtischen Kultureinrichtungen vor und gibt der geförderten freien Szene breiten Raum. Das Journal ermöglicht so jahresübergreifend einen einmaligen Blick in Münsters vielfältige Kulturszene und lässt die Akteur*innen selbst zu Wort kommen. Es gibt Hinweise auf Veranstaltungen, die es sich vorzumerken gilt, und umfangreiches Hintergrundwissen zu aktuellen Entwicklungen.
Die neue Ausgabe nimmt drei Einrichtungen in den Blick, die auf je eigene Weise das historische Gedächtnis der Stadt lebendig erhalten: das Stadtarchiv, das Stadtmuseum und den Geschichtsort Villa ten Hompel. Neben dem geschichtlichen Schwerpunkt widmet sich das Magazin den Sparten Bildende und Darstellende Kunst, Musik, Literatur, und Cross-Over-Projekten und bietet einen Blick auf das lebendige Kulturprogramm der Stadt. Das Magazin wird vom Kulturamt herausgegeben und ist kostenlos erhältlich in der Münster Information im Stadthaus 1 (Heinrich-Brüning-Straße 7), sowie zum Download.
Kulturmagazin 25/26
Kulturrucksack 2026
Ein Anti-Filter-Studio bauen, einen Reisebericht über die eigene Stadt schreiben, ein Musical entwickeln, Science-Fiction-Welten erschaffen: Der Kulturrucksack in Münster bietet erneut viele kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren. Aus einer Vielzahl an Vorschlägen wählte eine fünfköpfige Jury zahlreiche Projekte für das Jahr 2026 aus. Das Programm erstreckt sich über das gesamte Jahr und eine Anmeldung ist ab sofort möglich.
Alle Infos: Kulturrucksack 2026
Skulptur Projekte 2027
© Studio Lana Grahek & Infinum
Die Skulptur Projekte laden erneut dazu ein, Kunst im öffentlichen Raum zu erleben. Die Ausstellung, die seit 1977 in zehnjährigem Rhythmus in Münster stattfindet, feiert damit zugleich ihr 50-jähriges Bestehen. Die künstlerische Leitung der nächsten Ausgabe liegt beim Kuratorinnenkollektiv What, How & for Whom / WHW. Träger der Skulptur Projekte sind der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadt Münster. Veranstalter ist das LWL-Museum für Kunst und Kultur. Beginnend im Frühjahr laden die Skulptur Projekte dazu ein, im Rahmen von verschiedenen Veranstaltungen Fragen und Themen kennenzulernen, die die Ausstellung 2027 prägen werden.
13. Juni bis 3. Oktober 2027
Verschiedene Orte in Münster
Mehr zu den Skulptur Projekten 2027
Sonderpreis des Landes NRW für das Konzept „Münster macht Kultur“
Frauke Schnell und Heike Schwalm © Stadt Münster | Michael Lyra
Das Kulturamt freut sich, dass mit dem Sonderpreis der innovative Ansatz einer dezentralen und aufsuchenden Kulturellen Bildung prämiert wurde. Ausgangspunkt des Konzepts ist die Überzeugung, dass der Funke für ein Leben mit Kunst und Kultur im Alltag überspringt – also dort, wo junge Menschen leben. Vier Stadtteilkulturorte werden nun zu Werkstätten Kultureller Bildung: das Begegnungszentrum und Theater in der Meerwiese, das Kap.8 im Bürgerhaus Kinderhaus, das Bennohaus sowie das Torhaus des Stadtheimatbundes Münster. Bei der Entwicklung passgenauer Angebote für Kinder und Jugendliche arbeitet das Kulturamt Hand in Hand mit verschiedenen Ämtern der Stadtverwaltung sowie mit lokalen Akteur*innen zusammen – darunter Partner*innen aus Bildung, sozialer Arbeit, Ehrenamt, der freien Kunst- und Kulturszene und nicht zuletzt junge Menschen selbst. In den Werkstätten werden Multiplikator*innen Methoden und Formate an die Hand gegeben, die Theater, Literatur, Film, Tanz, Kunst, Medien und Stadtgeschichte als selbstverständlichen Teil des Alltags erfahrbar machen.
Zur Pressemitteilung
Neuigkeiten für Kulturschaffende
Maßnahmenkatalog „Klimaanpassung in Kultureinrichtungen“
© Kulturstiftung des Bundes
Welche Maßnahmen zur Anpassung an Klimawandelfolgen kommen für Kultureinrichtungen in Frage? Der neue Katalog der Kulturstiftung des Bundes beinhaltet 30 Maßnahmensteckbriefe und bietet eine Orientierungshilfe für Institutionen, die sich den Herausforderungen des Klimawandels stellen möchten.
Download und weitere Infos: www.kulturstiftung-des-bundes.de
LWL-Kulturstiftung: Förderschwerpunkt 2028 „KI & Kultur“
© LWL-Kulturstiftung
Im Kultursektor eröffnet KI vielfältige, kreative Möglichkeiten. Neben Offenheit und Neugier bestehen gleichzeitig Fragen im Umgang mit der neuen Technologie. Diesem Themenfeld widmet sich die LWL-Kulturstiftung in ihrem vierten Förderschwerpunkt, bei dem KI auf Kultur trifft. Kulturschaffende, die bereits KI in ihrer künstlerischen Arbeit anwenden oder sich dafür interessieren, bekommen hier Raum, um neue Wege auszuloten, KI kritisch zu hinterfragen und die Zukunft verantwortungsvoll mitzugestalten. Das Ziel: Starke kulturelle Kompetenz in der Region und ein vielfältiges, gemeinsames Kulturprogramm im Jahr 2028.
Antragsfristen: 31. August 2026 sowie 28. Februar 2027
Alle Infos: www.lwl-kulturstiftung.de
Bennohaus Münster: CULTURE COMMON:LAB 2026
© Kulturamt Münster
Wie lässt sich Kultur im eigenen Stadtteil ohne großen Aufwand aktiv mitgestalten? Wie können sich Engagierte besser vernetzen, um gemeinsam noch mehr Menschen zu erreichen? Die Werkstatt CULTURE COMMON:LAB 2026 lädt zur Auseinandersetzung mit diesen Fragen ins Bennohaus ein. Entwickelt in enger Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Münster, steht dieser Praxis- und Werkstatt-Tag ganz im Zeichen der Frage: Wie gelingt Stadtteilkultur „von allen für alle“? Das CULTURE COMMON:LAB ist der Startschuss für ein langfristiges Netzwerk. Das Format richtet sich an alle, die das kulturelle Alltagsleben vor der eigenen Haustür aktiv mitprägen und Erfahrungen teilen möchten. Die praxisnahen Impulsworkshops durch Kulturschaffende widmen sich drei zentralen Schwerpunkten: Gemeinschaft & Formate entwickeln, pragmatisches Handwerkszeug und lokale Netzwerke & Kontinuität. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr darauf, gezielt junge Stadtteilbewohner*innen einzubeziehen. Das CULTURE COMMON:LAB 2026 eröffnet daher das Werkstattprogramm „Münster macht Kultur – mit jungen Menschen“. Die Veranstaltung ist kostenfrei, aber eine Anmeldung ist erforderlich.
Samstag, 12. September 2026, 10-17 Uhr
Bürgerhaus Bennohaus, Bennostraße 5, Münster
Zur Anmeldung: www.bennohaus.de/commonlab
Alle Infos zu Münster macht Kultur – mit jungen Menschen
Freie Theaterszene: Jetzt bewerben für Produktions- und Konzeptionsförderung 2027
Mareike Fiege, „Feels Like Falling“, Wiederaufnahmeförderung 2026 © Foto: Dafna Gazit
Auch im kommenden Jahr beabsichtigt die Stadt Münster, die professionelle freie Theaterszene in Münster bei ihren Produktionsvorhaben zu unterstützen. Bis zum 13. September 2026 können sich Theatergruppen und -labels, die Produktionen im nächsten Jahr vorsehen oder an Konzeptionsförderungen interessiert sind, um Förderung beim Kulturamt bewerben. Antragsberechtigt sind freie professionelle Münsteraner Theaterschaffende und Kompanien, die bereits mit mind. drei Produktionen in der Öffentlichkeit präsent waren. Für den Bereich Freies Theater für junges Publikum gibt es ein separates Förderprogramm, das zeitgleich ausgeschrieben ist.
Bewerbungsfrist: 13. September 2026
Alle Infos: Kulturförderung Freies Theater
Stipendium für Medienkünstlerinnen 2027
© Medienwerk NRW
Mit einer Ausweitung des Stipendiums für Medienkünstlerinnen setzt das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen einen neuen Akzent in der Förderung von Künstlerinnen. Künftig werden vier Stipendien vergeben, die mit 9.900 Euro (zuvor 7.660 Euro) dotiert sind. Ziel dieser Initiative ist es, talentierten Künstlerinnen die Möglichkeit zu geben, ihre Vorhaben zu verwirklichen und neue, unkonventionelle Herangehensweisen zu erforschen. Die Bewerberinnen müssen ihren Wohnsitz in NRW haben und ein neues Projekt im Bereich der Medienkunst und digitalen Kultur planen.
Bewerbungsfrist: 15. September 2026
Alle Infos: www.medienwerk.nrw
Circular.Culture: Umfrage für Kulturakteur*innen in NRW
© Circular.Culture
Immer wieder taucht die Frage auf nach ressourcenschonendem Arbeiten, nach Möglichkeiten der Wiederverwendung von Materialien oder nach einem Kostümfundus. Das Projekt Circular.Culture hat sich eben diese Wiederverwendung von Materialien im Kulturbereich zum Thema gemacht. Circular.Culture will Akteur*innen aus Kunst, Kultur und kommunalen Einrichtungen vernetzen und fortbilden, mit dem Ziel eine nachhaltige Infrastruktur für zirkuläres Arbeiten in Nordrhein-Westfalen aufzubauen. Angedacht sind beispielsweise neben einem Materiallager auch ein Online-Tool.
Circular.Culture ist ein Gemeinschaftsprojekt des NRW KULTURsekretariats, der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH in Wuppertal, des Theater Bonn und der Stadt Köln. Es wird im Rahmen des EFRE-Programms „Circular Economy – Circular Cities“ gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und kofinanziert von der Europäischen Union. Die Stadt Münster ist assoziierter Partner von Circular.Culture. Mit der B-Side arbeitet eine Münsteraner Institution in der Fokusgruppe von Beginn an mit, und auch weitere Kulturinstitutionen sowie Einzel-Akteur*innen haben die Möglichkeit, vom Bildungsprogramm des Projektes zu profitieren. Um das Angebot einer Materialverwaltung passgenau zu gestalten, sind alle Kulturakteur*innen in NRW dazu aufgerufen eine Online-Umfrage auszufüllen. Für Rückfragen steht das Projektteam zur Verfügung: info@circular-culture.de
Ende der Umfrage: 18. September 2026
Zur Umfrage
Ausschreibung: RKP Förderung 2027
© MKW NRW
Mit dem landesweiten RKP – Regionales Kultur Programm NRW fördert das Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW kooperative Kulturprojekte in den zehn Kulturregionen des Landes. Kunst- und Kulturprojekte im Münsterland werden mit bis zu 50 Prozent der Gesamtkosten gefördert. Wichtigstes Kriterium dabei: Das Projekt muss kooperativ sein, das heißt, jede*r Antragsteller*in benötigt mindestens zwei weitere Kooperationspartner*innen aus der Region. Antragsberechtigt sind Vereine, Verbände, Kommunen, Institutionen, Privatpersonen und freie Träger. Für Maßnahmen zum Abbau von Barrieren werden mit den "Ergänzungsmitteln Barrierefreiheit" bis zu 5.000 Euro (100 Prozent-Förderung) pro Kulturprojekt ergänzend zum RKP-Antrag zur Verfügung gestellt.
Antragsfrist: 30. September 2026
Alle Infos: www.muensterland.com
Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2026
© Deutscher Bühnenverein
Mehr als 60 Künstler*innen und Kollektive sind in diesem Jahr für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert. Die Preisträger*innen werden bei einer großen Gala am 14. November 2026 im Hessischen Staatstheater Wiesbaden ausgezeichnet. Das Kulturamt freut sich über die Nominierung der Regisseurin Catharina Fillers. Sie ist für die echtzeit-theater Produktion FIESTA für den FAUST 2026 in der Kategorie „Regie Theater für Junges Publikum“ nominiert.
Veranstaltungstipps
Rieselfelder Kulturtage 2026
© Carsten Bender
Die Rieselfelder Kulturtage gehen in ihre 11. Auflage am rekonstruierten Rieselwärterhäuschen in der Nähe des Heidekrugs. Unter dem Motto „Anverwandelte Räume“ erwartet die Besucher*innen ein vielfältiges Programm mit Lesungen, Konzerten, Kino, Kunst, Naturerlebnissen und Vogelbeobachtungen. Zu den Höhepunkten zählen ein Harfenkonzert, mehrsprachige Lesungen, eine ornithologische Führung sowie der sprechende Baum POETREE. Abschluss der Kulturtage ist am Sonntag die konzertante Aufführung „Ohne Dich schlafe ich heut Nacht nicht ein – Liebesschlager und Kleistbriefe“ mit dem Film- und Bühnenschauspieler Thomas Thieme, der Schauspielerin und Regisseurin Julia von Sell und dem Musiker Arthur Thieme.
20. bis 23. August 2026
Rieselwärterhäuschen in den Rieselfeldern nahe Gaststätte Heidekrug, Coermühle 100, Münster
Alle Infos: www.rieselfelder-kulturtage.de
Förderverein Aktuelle Kunst: „Paradise Belongs to You“
Vasil Berela, Monsieur Grat‘s Dream, 2025, Lebensgroß, Textilie, Styrodur, Silikon, Flocken. © Vasil Berela
Mit „Paradise Belongs to You“ zeigt der FAK26 eine Einzelausstellung des in Berlin lebenden Künstlers Vasil Berela (*1986). Mit seiner raumgreifenden Installation „Monsieur Grat’s Dream“ öffnet Berela vor dem Hintergrund eigener Fluchterfahrungen aus Georgien einen Raum, in dem existentielle Fragestellungen und die Verletzlichkeit des Körpers in den Vordergrund rücken. Was bedeuten Traumata für die Wahrnehmung, Erinnerung und Identität und wie verschieben existenzbedrohende Ereignisse die Beziehung zum eigenen Körper und zur Welt? Die titelgebende Arbeit „Paradise Belongs to You“ spitzt diese Fragestellungen zu und verhandelt in diesem Kontext den Anspruch auf Würde eines jeden Lebewesens. Berela spielt in seinen Arbeiten immer wieder mit der Wahrnehmung von dem, was real erscheint und von dem, was eine Illusion oder ein Traum sein kann. Diesem Zustand zwischen Illusion und Realität nähert sich der Künstler durch Skulptur, Malerei und Video.
Eröffnung: Freitag, 21. August 2026, 18 Uhr
22. August bis 20. September 2026
Förderverein Aktuelle Kunst Münster e. V., Fresnostraße 8, Münster
Alle Infos: www.foerdervereinaktuellekunst.de
Haus der Niederlande im Krameramtshaus:
„Bilder Buch Kunst – 20 Jahre Ateliers Hafenstraße“
© Ateliers Hafenstraße
Seit zwei Jahrzehnten entstehen am Alten Güterbahnhof Illustrationen, Bilderbücher, Comics, Geschichten und Fotografien. Anlässlich des Jubiläums präsentieren 15 Künstler*innen aus den Ateliers Hafenstraße die ganze Bandbreite ihres Schaffens. Zu sehen sein werden unter anderem Siebdrucke und Grafiken von Robert Nippoldt und Nolwenn Chouinard, Comics von Duniel Niehaus und Maximiliane Spieß, Kinderbuchillustrationen von Alexander Steffensmeier, Lilli L’Arronge, Stephan Pricken, Lars Baus und Günther Jakobs sowie Kunstfotografie von Dominic Sehak. Zum NRW-Tag wird ein umfangreiches Programm für Groß und Klein angeboten. Am 29. August 2026 finden stündlich Führungen durch die Ausstellung statt. Zudem wird es Signierstunden und Live-Zeichnen geben. Mit dem „Bilder Buch Kunst-Festival“ sind die Ateliers Hafenstraße am 30. August 2026 außerdem zu Gast in der Stadtbücherei. Neben Mitmachstationen für Kinder im Foyer finden in der Kinderbücherei Lesungen und Workshops statt. Im Lesesaal gibt es unter anderem Vorträge sowie ein Filmquiz.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag, 27. August 2026, 18 Uhr
28. August bis 11. Oktober 2026
Haus der Niederlande im Krameramtshaus, Alter Steinweg 6/7, Münster
„Bilder Buch Kunst-Festival“
Sonntag, 30. August 2026, 11–18 Uhr
Stadtbücherei Münster, Alter Steinweg 11, Münster
Alle Infos: Haus der Niederlande im Krameramtshaus
Flyer zur Veranstaltung
Meancult Gallery Projektraum: „Production of Reality“ – Finissage zum NRW-Tag
© Meancult Gallery Projektraum
Die Ausstellung „Production of Reality“ bringt künstlerische Positionen aus Deutschland, der Ukraine und dem internationalen Kontext zusammen und untersucht, wie Fotografie, Video, digitale Medien und gesellschaftliche Narrative unsere Wahrnehmung von Realität prägen. Zum NRW-Tag öffnet der Meancult Gallery Projektraum die Ausstellung für drei Tage mit einem besonderen Abschlussprogramm. Im Mittelpunkt stehen Begegnung, Dialog und der gemeinsame Austausch über Kunst und Gesellschaft. Der Eintritt ist frei.
Freitag, 28. August 2026, 18 Uhr
Kuratorische Führung & Open Talk: Gemeinsamer Rundgang durch „Production of Reality“ mit anschließendem offenen Gespräch mit den Gästen über die Ausstellung, ihre Themen und die Frage, wie Wirklichkeit heute produziert und wahrgenommen wird.
Samstag, 29. August 2026, 17 Uhr
Mischa Kuball – Lecture & Curatorial Talk: Begegnung mit dem international renommierten Künstler Mischa Kuball. Im Mittelpunkt stehen seine künstlerische Praxis sowie Fragen nach Öffentlichkeit, Licht, Wahrnehmung, gesellschaftlichem Raum und der Rolle der Kunst in demokratischen Gesellschaften.
Sonntag, 30. August 2026, 19 Uhr
Finissage Party
Meancult Gallery Projektraum, Klosterstraße 1, Münster
Alle Infos: www.meancult.com
Münsterscher Orgelsommer 2026
© Kirchengemeinden Apostel, Dom, Lamberti
Der „Münstersche Orgelsommer“ bietet in diesem Jahr acht hochkarätige Konzerte, die über den gesamten Sommer verteilt in verschiedenen Kirchen in Münster stattfinden. Zu erleben sind renommierte Organist*innen aus ganz Europa. Der Stuttgarter Stiftskantor Kay Johannsen präsentiert in der Apostelkirche Werke von Buxtehude, Bach und Mendelssohn-Bartholdy und der italienische Organist Roberto Marini, Professor am Römischen Pontificio Istituto di Musica Sacra, wird an der renovierten Schuke-Orgel der Lambertikirche Kompositionen von Bach, Kreisler, Jongen und Duruflé spielen. An gleich drei Orgeln ist der Prager Organist Pavel Svoboda beim traditionellen Wandelkonzert in der Überwasser-, der Apostel- und der Lambertikirche mit Werken von Pachelbel, Bach, Mozart und Liszt zu hören. An der Klais-Orgel im Paulus-Dom erklingen Werke von du Mage, Bach, Alain und Duruflé, gespielt vom Münsterschen Domorganist Thomas Schmitz. Eine seltene Klangkombination erwartet die Besucher*innen in der Ludgerikirche: Die Harfenistin Antonia-Josephine Fischer wird zusammen mit dem ungarischen Organist Attila Dankos ein Programm mit Werken von Bach, Händel, Grandjany und Dubois interpretieren. Der spanische Organist Ángel Montero Herrero aus Madrid tritt mit Werken von Guilmant, Torres und Mendelssohn in St. Lamberti auf. Zum Abschluss des Orgelsommers spielt der Regensburger Organist Stefan Baier, ebenfalls in der Lambertikirche, Werke von Bach, Rinck, Grünberger und Mendelssohn.
Bis 29. August 2026
Verschiedene Kirchen in Münster
Alle Infos: Münsterscher Orgelsommer 2026
Nienberger Kammermusik
© Musikschule Nienberge e. V.
Mit der neuen Reihe „Nienberger Kammermusik“ wird an die traditionsreiche Kammermusikreihe im Haus Rüschhaus angeknüpft. Es wird ein abwechslungsreiches Programm geboten, das musikalischen Hochgenuss verspricht und neue Impulse setzt. Die Konzerte finden an verschiedenen Orten statt. Jeder Raum bietet eine eigene Atmosphäre und eröffnet besondere Zugänge zur Musik.
Sonntag, 6. September 2026, 18 Uhr im Kulturforum Nienberge:
„Von Warschau nach Prag“, Dr. Lavinia Dragoș (Klavier) und Mendelssohn-Quartett
(Mihai Ionescu, Yanyan Kong, Svenja Ciliberto und Giedrius Žukauskas)
Samstag, 31. Oktober 2026, 19 Uhr im Haus der Niederlande:
„Mensch in der Masse“, Berlage Saxophone Quartet & Noa Wildschut
Sonntag, 8. November 2026, 18 Uhr in der Kirche St. Sebastian, Nienberge:
„Der goldene Käfig“, Elisabeth Woltèche, Laia Blasco López, Lidia Rodrigo Royo
Alle Infos: www.musikschule-nienberge.de
Die Linse e.V.: Kurzfilmprogramm „Familiengeschichten“
© Die Linse e.V.
Vier nominierte und prämierte Filme des Deutschen Kurzfilmpreises 2026 erzählen von Herkunft, familiären Beziehungen und der Suche nach einem eigenen Platz im Leben. Virtuelle Erinnerungen führen zurück an den Ort einer Kindheit, eine junge Frau schwankt zwischen der Verantwortung für ihren Vater und der Nähe zu einer Jugendfreundin, eine Tochter erinnert sich an ihre unkonventionell lebende Mutter und zwei Brüder müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen. „Familiengeschichten“ erzählt poetisch, berührend und bildstark vom Erwachsenwerden, Erinnern und von Lebensentwürfen jenseits vertrauter Erwartungen.
Montag, 7. September, 18 Uhr
Cinema, Warendorfer Str. 45, Münster
Alle Infos: www.dielinse.de
Live im Kulturquartier: Bölter
© Tim George
Bölter ist in Münster noch ein Geheimtipp. Zum 2. mal zu Gast im Kulturquartier. Eine der besten deutschsprachigen Bands, mehr als 1800 Konzerte, 15 veröffentlichte Alben und regelmäßig im SWR und bei Bayern3 zu hören. Bölter haucht dem Blues neues Leben ein. Er bläst den Staub von den Saiten und pfeift auf alte Klischees. Das Einzige, das abgedroschen ist, ist die Resonator-Gitarre – die ist aus blech und spricht noch Dialekt. Nach dem deutschsprachigen Debüt-Album „Therapie“ und dem darauffolgenden „Schwebezustand“ legt der Gitarren-Virtuose mit den originellen Texten das dritte deutsche Album „Karma“ nach. Mehr Tiefe, mehr Kante, mehr Freiheit.
Samstag, 12. September 2026, 20 Uhr
Kulturquartier, Rudolf-Diesel-Str. 41, Münster
Alle Infos: www.kulturquartier-muenster.de
Kunsthalle Münster: „You may not want to be here“
Zauri Matikashvili, მზე შინა და მზე გარეთა/ The sun inside and the sun outside (Still), 2026, HD-Video, Ton, 15:00 Min. © Zauri Matikashvili
In seiner ersten institutionellen Einzelausstellung zeigt der georgische Künstler Zauri Matikashvili neben seiner neuen Zwei-Kanal-Installation „Passing the Glass“ (2026) mit „In Katernberg“ (2022) und „Made in Europe“ (2023) zudem zwei ältere Filme. Ergänzt werden die filmischen Werke durch seine Serie „You may not want to be here“ (seit 2024) – eine Reihe von Skulpturen, die sich durch den gesamten Ausstellungsraum zieht und in einen Dialog mit seinen filmischen Arbeiten tritt. Mit seiner Kamera bezeugt Matikashvili Geschichten der Gegenwart, dokumentiert gesellschaftliche, politische oder historische Geschehnisse und befragt soziale Ordnungen. Aus unterschiedlichen Perspektiven nimmt er Themen wie Identität, traditionelle Rollenbilder, Segregation, Zugehörigkeit, Zerrissenheit, Rassismus und zunehmende Repression in den Blick. In seinen Werken fragt er, wie der Alltag der Menschen mit Macht und Widerstand verbunden ist, wie Gesellschaften im Detail funktionieren oder auch nicht.
Bis 13. September 2026
Kunsthalle Münster, Hafenweg 28, Münster
Alle Infos: www.kunsthallemuenster.de
LITFILMS – Literatur Film Festival Münster 2026
© LITFILMS
Das LITFILMS Literatur Film Festival Münster widmet sich dem Spannungsfeld von Film und Literatur. Es bietet Raum für Experimente, klassische Adaptionen und den direkten Austausch zwischen den Kunstformen. In seiner vierten Ausgabe richtet das Festival den Fokus auf prägende Autorinnen und Filmemacherinnen, die Literatur- und Filmgeschichte geschrieben haben – von Jane Austen über Lotte Reiniger bis hin zu Elfriede Jelinek. Den Auftakt bilden Live-Programme mit Lesungen und Gesprächen mit renommierten Gästen wie Anja Rützel, Annika Brockschmidt, Judith Hoersch, Rike Reiniger, Tamar Noort, David Vajda und Son Lewandowski. Im Mittelpunkt stehen literarische und filmische Werke, die neue Perspektiven auf Geschichte, Identität und gesellschaftliche Fragen eröffnen. Ein besonderes Highlight ist die Retrospektive zum filmischen Schaffen der Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek anlässlich ihres 80. Geburtstags.
18. bis 27. September 2026
Verschiedene Orte in Münster
Alle Infos: www.litfims.de
no cube: Pascal Leyer „Flossen hoch!“
Teaser, 2026 © Pascal Leyer
Mit der Veranstaltung im no cube widmet sich Leyer einem privaten Moment in aller unser Leben: der Geldbörse. Was erzählen die Dinge, die wir täglich mit uns tragen, über uns? Wie kann aus einer Geldbörse ein Porträt entstehen? Welche Informationen und Geschichten sind darin enthalten und was passiert, wenn wir sie miteinander teilen? Ähnlich einem Straßenmaler-Porträt entstehen dabei in kurzer Zeit Erinnerungsstücke dieser kleinformatigen Sammlung an persönlichen Dokumenten, Zahlungsmittel und anderer vielfältiger Inhalte. Erinnerungsstücke, die des Künstlers Blick auf das Wesen unserer Mitmenschen auf ganz andere Art und Weise festhalten.
Mittwoch, 23. September 2026, 18 Uhr
no cube, Achtermannstr. 26, Münster
Alle Infos: www.nocube.net
SO66 Produzentengalerie: VIELLEICHT
Gesten © Gabriele Maria Koch
Vielleicht: ein Möglichkeitsraum zwischen Ja und Nein, ein Schwebezustand zwischen Hoffnung und Zweifel. Dieser Ausstellungstitel verweigert Eindeutigkeit. Die Künstlerinnen geben der Offenheit, der Unvollständigkeit und Wandelbarkeit eine ästhetische Form. Die Schwarz-Weiß-Fotografie „Vielleicht ein Traum“ von Crista Book reduziert das Motiv auf das Wesentliche: Licht, Schatten und die Konturen einer dreijährigen Tänzerin. Anne Fellenberg bezieht sich mit „Vielleicht ein Wal?“ (Malerei auf Leinwand) auf allgemeine Thesen zur Kunst-Rezeption. In ihrem Relief „Höllenspektakel-Rückseite“ verarbeitet Annette Hinricher Zement, Pigment, Steinmehl und Ruß. Waltraud Kleinsteinberg nimmt konkrete Texte aus Partner-Suchanzeigen und kommentiert und illustriert sie künstlerisch. Sie füllt kleine Holzkästchen mit Szenerien aus Zeichnung und Objekt und verwandelt die Zigarillo-Schachteln in poetisch anmutende „Herz Kammern“. Mit „Gesten“ sind die großformatigen Pinsel-Zeichnungen von Gabriele Maria Koch betitelt. Liane Sommer begibt sich mit ihren Arbeiten ins Utopische und Phantastische des Vielleicht. Veronika Teigeler nähert sich mit dem Abbild eines Hundes dem Thema dem Umgang mit Erwartungen. Auch von Ulrike Vetter sind Exponate in der Ausstellung zu sehen.
Bis 27. September 2026
SO66 Produzentengalerie, Soester Straße 66/Ecke Hafenweg, Münster
Alle Infos: www.so-66.de
Weitere Informationen für Kulturinteressierte und Kulturschaffende
Im Veranstaltungskalender von muenster.de finden Sie viele weitere Kulturhighlights.
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