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Aktuelles
Vor 50 Jahren. Münster 1976
5. Dezember 2025 bis 22. November 2026
Die beliebte Ausstellungsreihe mit Fotos zur münsterischen Zeitgeschichte geht in die nächste Runde. Die präsentierten Presseaufnahmen lassen Münster vor 50 Jahren wieder lebendig werden und zeigen wichtige Ereignisse ebenso wie den Alltag der Bevölkerung. In einer Übersicht werden wichtige weltpolitische Vorgänge des Jahres 1976 den münsterischen Geschehnissen gegenübergestellt. Die Sonderausstellung kann bis zum 22. November 2026 auf der Empore des Stadtmuseums Münster besucht werden.
Mit der Ausstellung wird die Auswertung des umfangreichsten Sammlungsbestands des Stadtmuseums Münster – der Fotografie – fortgesetzt: Mehrere tausend historische Negative und Abzüge machen es möglich, in einer sorgfältigen Auswahl die vielfältigen Ereignisse vor 50 Jahren nachzuvollziehen.
Zur Ausstellung ist ein Bildband im Aschendorff Verlag erschienen, der im Museumsshop käuflich erworben werden kann.
Öffentliche Führung: Münster zwischen Nationalsozialismus, Zerstörung und Wiederaufbau
3. Januar, 16 Uhr
Die Führung im Stadtmuseum Münster am Samstag, 3. Januar, um 16 Uhr widmet sich dem wohl dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Stadt. Mithilfe zahlreicher zeitgenössischer Exponate wird die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur unter Adolf Hitler von 1933 bis 1945 erläutert. Die Unterdrückung und Verfolgung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Verstrickung des scheinbar harmlosen Beamtentums in die Organisation des Terrors und schließlich die fast vollständige Zerstörung der historischen Altstadt und der schwierige Neubeginn nach 1945 sind dabei Themen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Öffentliche Führung: Themenraum Kolonialismus
10. Januar, 16 Uhr
Am Samstag, 10. Januar, bietet das Stadtmuseum um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ an. Diese lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Münster auseinanderzusetzen. Zwischen 1884 und 1918 besaß Deutschland Kolonien in Afrika, dem pazifischen Raum und China. Viele Menschen in Münster profitierten von der Unterdrückung und Ausbeutung. Der „koloniale Blick“, der die Menschen in diesen Regionen als minderwertig betrachtete, hat bis heute seine Spuren hinterlassen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Filmabend: QUESTIONS
14. Januar, 18 Uhr
Ein 60-minütiger Dokumentarfilm über das internationale Theaterprojekt QUESTIONS der Theatergruppe Cactus Junges Theater aus Münster und zwei Jugendgruppen aus Ghana wird am Mittwoch, dem 14. Januar, um 18 Uhr im Museumspädagogischen Zentrum des Stadtmuseums Münster gezeigt. Der Abend findet im Rahmen der Sonderausstellung „Themenraum Kolonialismus“, an der das Cactus Junges Theater Münster mit 14 weiteren Kooperationspartnern beteiligt ist, statt. An diesem Abend berichten Personen, die an dem Projekt beteiligt waren, über die Entstehung und die Auswirkungen dieses Theaterprojektes in Ghana und Deutschland. Die Vorträge an diesem Abend werden von der Landesregierung NRW gefördert.
Über einen Zeitraum von zwei Monaten arbeiteten Jugendliche aus Münster, Accra und Tamale zusammen, um ein Theaterstück zu entwickeln, das sich mit Kolonialismus, Dekolonialismus, Armutsbekämpfung und den globalen Ungleichgewichten zwischen dem Globalen Süden und Globalen Norden beschäftigt. Der Dokumentarfilm zeigt, wie der Austausch im August 2024 in Tamale begann, wo die Jugendlichen das Cape Coast Castle, eine Gedenkstätte für den Sklavenhandel, besichtigten und erste Szenen entwickelten. Im Oktober wurde die Arbeit in Münster fortgesetzt.
Öffentliche Führung: Münster auf alten Postkarten. Rund um den Bahnhof
17. Januar, 16 Uhr
Das Stadtmuseum Münster lädt am Samstag, dem 17. Januar um 16 Uhr, zu einer öffentlichen Führung durch die Sonderausstellung „Münster auf alten Postkarten” ein. Im Fokus stehen dabei historische Postkartenansichten des Stadtgebiets rund um den Bahnhof. Die Führung beleuchtet den Wandel dieses Stadtbereichs, der sich zwischen der Warendorfer Straße im Norden und dem Hansaring im Süden erstreckt. Längst verschwundene Straßen und Plätze werden im Ausstellungsraum wieder lebendig – anhand von Originalen und stark vergrößerten Postkarten.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Zeichenkurs für Kinder
© Markus Bomholt
24. Januar, 15 bis 17 Uhr
An die Stifte, fertig, los! Am Samstag, 24. Januar, können Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren im Stadtmuseum Münster das Zeichnen von Gegenständen kennenlernen. Von 15 bis 17 Uhr betrachten die jungen Museumsgäste zusammen mit der Künstlerin Gintarė Skroblytė spannende Objekte in der Schausammlung und setzen ihre Eindrücke kreativ um.
Die Kosten für den Zeichenkurs betragen zwölf Euro pro Kind (Materialkosten sind inklusive). Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Da es nur zehn Plätze für diesen Zeichenkurs gibt, wird um Anmeldung unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder unter museum-info@stadt-muenster.de gebeten.
Öffentliche Führung: Themenraum Kolonialismus
24. Januar, 16 Uhr
Am Samstag, 24. Januar, bietet das Stadtmuseum um 16 Uhr eine öffentliche Führung durch die Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ an. Diese lädt alle Besucherinnen und Besucher ein, sich intensiv mit der Geschichte und den Auswirkungen des deutschen Kolonialismus in Münster auseinanderzusetzen. Zwischen 1884 und 1918 besaß Deutschland Kolonien in Afrika, dem pazifischen Raum und China. Viele Menschen in Münster profitierten von der Unterdrückung und Ausbeutung. Der „koloniale Blick“, der die Menschen in diesen Regionen als minderwertig betrachtete, hat bis heute seine Spuren hinterlassen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Familiensonntag: Münster im Mittelalter – eine kleine Zeitreise
25. Januar, 15 Uhr
Am Sonntag, den 25. Januar, bietet das Stadtmuseum Münster um 15 Uhr ein besonderes Familienprogramm an. Bei dieser Führung unternehmen die Familien eine Zeitreise ins mittelalterliche Münster: Sie begleiten die Stadtentwicklung in den ersten Jahrhunderten von der Gründung des Bischofssitzes durch den Missionar Liudger bis zur fest ummauerten Stadt des Mittelalters. Und hier schauen sie sich um: Wie lebten die Menschen damals in Münster? Besucht werden Handwerker und Händler, zu sehen gibt es Kinder beim Spielen und die Stadt mit ihren Straßen und Gassen zu erkunden, bis hin zu den mächtigen Stadtbefestigungen mit ihren Mauern, Toren und Türmen. Es gibt viel zu entdecken!
Das Stadtmuseum empfiehlt die Führung für Kinder ab sechs Jahren. Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Filmabend: UNITY IN DIVERSITY
Szene aus „Unity in Diversity“. © Elikem Ayeke für „Unity in Diversity“.
In der Mitte Barbara Kemmler vom Cactus Junges Theater © Elikem Ayeke für „Unity in Diversity“.
28. Januar, 18 Uhr
Dokumentarfilm präsentiert Straßentheater für eine nachhaltige Welt
Im Rahmen der Sonderausstellung „Themenraum Kolonialismus“ wird am Mittwoch, den 28. Januar um 18 Uhr im Stadtmuseum Münster der 30-minütige Dokumentarfilm „UNITY IN DIVERSITY“ gezeigt. Im Museumspädagogischen Zentrum des Stadtmuseums sind alle Interessierten eingeladen, eine Dokumentation über einen spannenden Theateraustausch aus Münsters Partnerstadt Tamale in Ghana kennenzulernen. Das Projekt wurde durch Engagement Global, aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.
Auf Initiative des Cactus Junges Theater Münster trafen sich im Oktober 2025 drei Theatergruppen aus Ghana und Kenia, die sonst 5.000 Kilometer voneinander getrennt sind, zu einem kulturellen Austausch. Der Dokumentarfilmer Elikem Ayeke hat die gemeinsame Zeit der Gruppen in Tamale festgehalten. Das Teilen gemeinsamer Erfahrungen und das voneinander Lernen der Schauspielerinnen und Schauspieler werden darin eingehend dokumentiert.
Barbara Kemmler vom Cactus Junges Theater – einem von 15 Kooperationspartnern der Sonderausstellung im Stadtmuseum – führt durch die Veranstaltung. Zudem werden neben Ayeke auch der Mitorganisator Kwabena Bosompem vor Ort sein. Nach dem Film können Fragen aus dem Publikum beantwortet werden.
Themenraum Kolonialismus. Lesung und Gespräch mit Mirrianne Mahn
Mirrianne Mahn © Katharina Dubno
Cover des Romans Issa von Mirrianne Mahn © Rowohlt Verlag
29. Januar, 18 Uhr
Das Stadtmuseum Münster lädt am Donnerstag, 29. Januar, um 18 Uhr zu einer Lesung und einem Gespräch mit Mirrianne Mahn ein. Mirrianne Mahn ist Autorin, politische Aktivistin und Stadtverordnete in Frankfurt am Main. An diesem Abend wird sie ihren Debütroman Issa vorstellen. Die Moderation übernimmt Rita Maricocchi (Englisches Seminar) von der Universität Münster. Rita Maricocchi hat die Veranstaltung in Kooperation mit Eva Tanita Kraaz (Germanistisches Institut) und dem Verein Afrikanische Perspektiven e.V. im Rahmen der Sonderausstellung „Themenraum Kolonialismus“ konzipiert. Die Veranstaltung wird von der Universitätsgesellschaft e.V. gefördert.
Workshop: Themenraum Kolonialismus
6. Februar, 16 Uhr
Workshop: Geschichte in vier Gemälden – Der Kolonialismus und sein Erbe
In dem interaktiven Workshop, der am Donnerstag, dem 6. Februar um 16.00 Uhr, im Stadtmuseum Münster stattfindet, können Schülerinnen und Schüler die bis heute wirkenden Folgen der Kolonialzeit diskutieren. Das Angebot zur Ausstellung „Themenraum Kolonialismus“ wird von Serge Palasie geleitet, der als Fachpromotor Entwicklungspolitische Bildungsarbeit Fokus Afrika beim Eine Welt Netz NRW arbeitet.
Zur Ausstellung sind unter Palasies Anleitung Gemälde mit dem Künstler Naseer Alshabani entstanden. Diese können gemeinsam entschlüsselt werden, indem die Frage „Wer hat wie und wie lange vom Kolonialismus profitiert?” erörtert wird.
Der Workshop ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist telefonisch unter 0251/492-4503 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de erwünscht. Treffpunkt ist der „Themenraum Kolonialismus“ in der zweiten Etage.
Online-Rundgänge durch die Schausammlung des Stadtmuseums
Einen virtuellen Besuch des Stadtmuseums mit 360°-Rundumsicht ermöglichen unsere Online-Rundgänge:
„Münster im Modell“ fasst anhand der Stadtmodelle die wichtigsten Ereignisse und baulichen Veränderungen in Münster zusammen. Für Kinder bietet der Rundgang „Mit Mimi & Mitri im Stadtmuseum“ einen leichten und spielerischen Zugang zur Stadtgeschichte.
Beide Rundgänge können auch während des Museumsbesuchs mit unserem Multimediaguide angeschaut werden.
Zu den Online-Rundgängen


