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Aktuelles
Der Zwinger ist sonntags geöffnet
Von Seiten des Bohlwegs ist der Zwinger über die Promenade zu erreichen. © Stadtmuseum Münster
Sonntags ab 14 Uhr
An den Sonntagen von Juni bis September ist der Zwinger an der Promenade wieder für Besucherinnen und Besucher von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, das fast 500 Jahre alte Gebäude, das ursprünglich als mächtiger Wehrturm der Stadtbefestigung diente, zu erkunden. Bei einem Gang durch das als Ruine erhaltene Mahnmal der Stadt Münster sind Bauspuren aus mehreren Jahrhunderten sowie die massiven Schäden der Kriegszerstörungen von 1944/1945 zu sehen. Sie alle machen die unterschiedlichen Nutzungen des Zwingers als Gefängnis, Maleratelier, Kulturheim der Hitlerjugend und Hinrichtungsstätte in der Zeit des Nationalsozialismus erfahrbar. Ein weiteres Highlight ist die 1987 für die Skulptur Projekten geschaffen Installation der bekannten Künstlerin Rebecca Horn.
Die Kosten betragen 1,50 Euro, ermäßigt 1 Euro. Nur Barzahlung möglich.
Das Stadtmuseum Münster bietet außerdem vertiefende Führungsangebote durch das Bauwerk an.
Taschenlampenführung im Zwinger
Der Zwinger im Schein einer Taschenlampe. © Stadtmuseum Münster
17. September, 20 Uhr
In besonderer Atmosphäre findet eine Führung durch den Zwinger an der Promenade am Donnerstag, 17. September, um 20 Uhr statt. Im Schein von Taschenlampen wird das fast 500 Jahre alte Gemäuer erkundet. Bei der abendlichen Tour durch die Ruine wird die wechselvolle Geschichte des Zwingers vom ehemaligen Bollwerk zum Baudenkmal und Kunstwerk auf besondere Art „beleuchtet“ und erfahrbar gemacht. Treffpunkt ist der Zwinger an der Promenade.
Die Kosten betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Wir bitten um Bargeldzahlung. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist der Zwinger auf der Promenade.
Das Stadtmuseum Münster möchte darauf hinweisen, dass das historische Gebäude nicht barrierefrei ist.
Öffentliche Führung: Münster zwischen Nationalsozialismus, Zerstörung und Wiederaufbau
19. September, 16 Uhr
Die öffentliche Führung im Stadtmuseum Münster am Samstag, 19. September, um 16 Uhr widmet sich dem wohl dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Stadt. Mithilfe zahlreicher zeitgenössischer Exponate wird die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur unter Adolf Hitler von 1933 bis 1945 erläutert. Die Unterdrückung und Verfolgung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Verstrickung des scheinbar harmlosen Beamtentums in die Organisation des Terrors und schließlich die fast vollständige Zerstörung der historischen Altstadt und der schwierige Neubeginn nach 1945 sind dabei Themen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5, ermäßigt 3 Euro, mit KULTICK kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Fortbildung für Lehr- sowie pädagogische Fachkräfte
23. September, 15 Uhr
Das Stadtmuseum Münster lädt Lehr- sowie pädagogische Fachkräfte zu einer kostenfreien Fortbildungen ein. Die Referentinnen geben praxisnahe Einblicke in die museumspädagogische Arbeit und zeigen Anschlussmöglichkeiten für den Unterricht auf. Im Mittelpunkt stehen sowohl die didaktische Aufbereitung historischer Inhalte als auch konkrete Einsatzmöglichkeiten im Unterricht für verschiedene Altersstufen.
Am Mittwoch, 23. September, von 15 bis 17 Uhr findet die Fortbildung „Münster in der Zeit des Nationalsozialismus“ statt. Sie richtet sich an Lehrkräfte der Sekundarstufen I und II. Die Veranstaltung zeigt Möglichkeiten auf, die Geschichte des Nationalsozialismus am Beispiel Münsters anschaulich und nachvollziehbar zu vermitteln. Ausgewählte Exponate und authentische Objekte aus der Ausstellung werden vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen die Verfolgung und Deportation der jüdischen Bevölkerung, das Wirken von Bischof Clemens August Graf von Galen, die Zerstörung der Stadt im Bombenkrieg sowie die Auswirkungen der NS-Herrschaft auf das Leben der Menschen in Münster. Auch die bis heute sichtbaren Spuren im Stadtbild sind Thema, etwa die Umnutzung ehemals militärisch genutzter Liegenschaften. Ergänzend werden der Multimediaguide und weitere Begleitmaterialien vorgestellt, mit denen Schülerinnen und Schüler historische Fragestellungen vertiefen können.
Die Teilnahme an der Fortbildungen ist kostenfrei. Treffpunkt ist das Museumsfoyer des Stadtmuseums Münster. Eine Anmeldung ist bis jeweils einen Tag vor der Veranstaltung per E-Mail an museum@stadt-muenster.de oder telefonisch unter 0251 492-4515 möglich.
„Draußen nur Kännchen!“: zu Besuch im Café Müller
Verkaufstheke des Café Müller © Stadtmuseum Münster
24. September, 15 Uhr
Zur Aktionswoche der Demenz in Münster (21. bis 27. September 2026) lädt das Stadtmuseum Münster am Donnerstag, 24. September, von 15 bis 16.30 Uhr zum Kaffeekränzchen mit seiner Museumspädagogin ein. Das Programm richtet sich an Menschen mit leichter oder mittelgradiger Demenz sowie an ihre Angehörigen und/oder Begleitpersonen. Im historischen Ambiente des Café Müllers stehen bei Kaffee und Kuchen Freude und Geselligkeit im Mittelpunkt: Gemeinsam tauchen die Gäste ein in vergangene Zeiten, erinnern sich an alte Cafés und Ausflugslokale in und um Münster herum und blättern in Rezeptbüchern der 1950er- und 1960er-Jahre. Wer möchte, kann zu Klängen aus der historischen Musikbox, auch die Tanzfläche erobern.
Das 1,5-stündige Programm bei Kaffee und Kuchen richtet sich an Menschen mit leichter oder mittelgradiger Demenz sowie ihre Angehörigen oder Begleitpersonen. Die Teilnehmenden können sich vom Flair des historischen Cafés inspirieren lassen oder eigenen Impulsen folgen. Das gemeinsame Erleben bietet Angehörigen zugleich Anregungen, wie solche Erinnerungsanlässe auch zuhause Gespräche anregen und gemeinsame Momente schaffen können.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 8 Euro. Die Gruppengröße ist begrenzt, eine Anmeldung ist unter Tel. 02 51/4 92 45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de möglich. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Öffentliche Führung: Königreich der Täufer
26. September, 16 Uhr
Das Thema der öffentlichen Führung im Stadtmuseum am Samstag, 26. September, um 16 Uhr ist ein besonderes Ereignis in der Stadtgeschichte: Das Königreich der Täufer in Münster vom Februar 1534 bis zum Juni 1535 – ein in der Geschichte Europas einzigartiger Fall. Noch heute erinnern die drei eisernen Körbe am Turm der Lambertikirche daran. Doch wie konnte es dazu kommen? Was hat sich in den engen Gassen und auf den Plätzen der Altstadt während dieser dramatischen sechzehn Monate abgespielt? Dieses und Vieles mehr wird ausführlich in der spannenden Führung erläutert.
Die Kosten betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Stadtrundgang: Lambertikirche - Spiegel der Stadtgeschichte
27. September, 15 Uhr
Am Sonntag, dem 27. September um 15 Uhr, lädt das Stadtmuseum Münster zu einem letzten Spaziergang zur Lambertikirche in diesem Jahr ein. Die Spurensuche zur Baugeschichte der Kirche beginnt im Ausstellungsraum und wird am realen Objekt – vor der Kirche selbst – fortgeführt. Hier können Teilnehmende die Geschichte der Kirche und die verschiedenen Bauphasen direkt nachvollziehen.
Die Lambertikirche am Prinzipalmarkt ist sicherlich jeder Münsteranerin und jedem Münsteraner bekannt, doch nur wenige kennen die genaue Geschichte der Marktpfarrkirche. Die Führung nimmt Interessierte mit auf eine Spurensuche: Sie beginnt am Modell im Ausstellungsraum des Stadtmuseums. Hier wird unter anderem deutlich, dass der Turm der Kirche einst ganz anders aussah. Welche Gründe hinter seiner Umgestaltung im 19. Jahrhundert steckten und wieso sich die Berliner Regierung einmischte, erfahren die Teilnehmenden dann beim Stadtrundgang. Das Innere der Kirche ist nicht Teil der Führung.
Der gemeinsame Spaziergang beginnt im Stadtmuseum Münster und endet um 16.30 Uhr an der Lambertikirche. Die Teilnahme kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Online-Rundgänge durch die Schausammlung des Stadtmuseums
Einen virtuellen Besuch des Stadtmuseums mit 360°-Rundumsicht ermöglichen unsere Online-Rundgänge:
„Münster im Modell“ fasst anhand der Stadtmodelle die wichtigsten Ereignisse und baulichen Veränderungen in Münster zusammen. Für Kinder bietet der Rundgang „Mit Mimi & Mitri im Stadtmuseum“ einen leichten und spielerischen Zugang zur Stadtgeschichte.
Beide Rundgänge können auch während des Museumsbesuchs mit unserem Multimediaguide angeschaut werden.
Zu den Online-Rundgängen


