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Aktuelles
Temporäre Einschränkungen durch Baumaßnahmen
Aufgrund von Bauarbeiten müssen die ersten drei Kabinette der Schausammlung im ersten Obergeschoss bis etwa Ende Juni geschlossen werden.
Das beliebte Stadtmodell zur Stadtgründung bleibt weiterhin zugänglich und wird vorübergehend in ein anderes Kabinett verlegt. Auch Führungen finden wie geplant statt.
Die Maßnahmen beginnen Anfang Juni mit der Ausräumung der betroffenen Kabinette. Die Sammlungsobjekte werden in dieser Zeit fachgerecht betreut und sicher gelagert, bevor sie nach Abschluss der Arbeiten wieder in die Ausstellung zurückkehren.
Das Stadtmuseum bittet um Verständnis.
Der Zwinger ist sonntags geöffnet
Von Seiten des Bohlwegs ist der Zwinger über die Promenade zu erreichen. © Stadtmuseum Münster
Sonntags ab 14 Uhr
An den Sonntagen von Juni bis September ist der Zwinger an der Promenade wieder für Besucherinnen und Besucher von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Alle Interessierten sind eingeladen, das fast 500 Jahre alte Gebäude, das ursprünglich als mächtiger Wehrturm der Stadtbefestigung diente, zu erkunden. Bei einem Gang durch das als Ruine erhaltene Mahnmal der Stadt Münster sind Bauspuren aus mehreren Jahrhunderten sowie die massiven Schäden der Kriegszerstörungen von 1944/1945 zu sehen. Sie alle machen die unterschiedlichen Nutzungen des Zwingers als Gefängnis, Maleratelier, Kulturheim der Hitlerjugend und Hinrichtungsstätte in der Zeit des Nationalsozialismus erfahrbar. Ein weiteres Highlight ist die 1987 für die Skulptur Projekten geschaffen Installation der bekannten Künstlerin Rebecca Horn.
Die Kosten betragen 1,50 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Das Stadtmuseum Münster bietet außerdem vertiefende Führungsangebote durch das Bauwerk an.
Öffentliche Führung: Stadtgeschichte ab 793
Modell der frühmittelalterlichen Domburg © Stadtmuseum Münster
6. Juni, 16 Uhr
Am Samstag, 6. Juni, vermittelt die Führung um 16 Uhr anhand von Stadtmodellen und Originalobjekten der Schausammlung des Stadtmuseums einen Überblick über die Stadtgeschichte von den ersten mittelalterlichen Siedlungsspuren bis ins 20. Jahrhundert. Schwerpunkte bilden die Klostergründung durch den Missionar Liudger, die Herrschaftszeit der Täufer, der Westfälische Frieden und der Nationalsozialismus in Münster mit Zerstörung der historischen Innenstadt.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, mit KULTICK kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Der Zwinger als Maleratelier
7. Juni, 11 Uhr
Der Zwinger als Maleratelier steht im Mittelpunkt einer öffentlichen Führung am Sonntag, 7. Juni, um 11 Uhr. Die Stadt Münster vermietete den alten Festungsbau im Jahr 1919 an den Maler Friedrich Wilhelm Liel. Das Gründungsmitglied der Freien Künstlergemeinschaft Schanze ließ den Zwinger umgestalten und nutzte ihn 16 Jahre lang als Wohn- und Ateliergebäude – die einzige friedliche Nutzungsphase in der 500-jährigen Geschichte des Bauwerks.
Die Führung beginnt mit einem Einführungsfilm im Stadtmuseum, anschließend geht es über die Promenade zum Zwinger. Bei einem Rundgang durch die Ruine werden die noch sichtbaren Spuren, die das Wirken Liels hinterließ, erläutert.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer. Das Stadtmuseum Münster möchte darauf hinweisen, dass das historische Gebäude nicht barrierefrei ist.
Öffentliche Führung: Münster zwischen Nationalsozialismus, Zerstörung und Wiederaufbau
13. Juni, 16 Uhr
Die öffentliche Führung im Stadtmuseum Münster am Samstag, 13. Juni, um 16.00 Uhr widmet sich dem wohl dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Stadt. Mithilfe zahlreicher zeitgenössischer Exponate wird die Zeit der nationalsozialistischen Diktatur unter Adolf Hitler von 1933 bis 1945 erläutert. Die Unterdrückung und Verfolgung jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Verstrickung des scheinbar harmlosen Beamtentums in die Organisation des Terrors und schließlich die fast vollständige Zerstörung der historischen Altstadt und der schwierige Neubeginn nach 1945 sind dabei Themen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5, ermäßigt 3 Euro, mit KULTICK kostenlos. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Zeichenkurs
14. Juni, 11.30 Uhr
Am Sonntag, 14. Juni, von 11.30 bis 14.30 Uhr können Anfängerinnen und Anfänger gemeinsam mit der Künstlerin Gintarė Skroblytė das Zeichnen ausprobieren. Bei einem gemeinsamen Besuch in der Schausammlung des Stadtmuseums können sich die Kursteilnehmerinnen und –teilnehmer für eigene Arbeiten inspirieren lassen.
Da es nur zehn Plätze für diesen Zeichenkurs gibt, bittet das Museum um eine Anmeldung – unter Tel. 02 51/4 92-45 03 oder per E-Mail an museum-info@stadt-muenster.de.
Der Kurs kostet 17 Euro pro Person (inklusive Materialkosten). Wer möchte, darf eigenes Material mitbringen (Zeichenblock, Blei- und Kohlestifte). Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Stille Stunde
16. Juni, ab 16 Uhr
Die „Stille Stunde“, die jeden Monat im Stadtmuseum Münster stattfindet, wird am Dienstag, dem 16. Juni ab 16.00 Uhr angeboten. Das Museum lädt insbesondere Menschen aus dem Autismus-Spektrum sowie Personen mit anderen Wahrnehmungsbeeinträchtigungen zu einem reizarmen Museumsbesuch ein.
Während der „Stillen Stunde“ sind selbstverständlich alle Besucherinnen und Besucher willkommen. Das Angebot eignet sich besonders gut für Menschen, die die Stadtgeschichte in Ruhe erleben wollen. In dieser Zeit werden laute Geräuschquellen im Museumsgebäude abgeschaltet. Zudem finden in dieser Zeit keine Führungen statt.
Zuvor kann der „Stille-Stunden-Pfad” genutzt werden. Mit dessen Hilfe können sich Interessierte auf die Ausstellung vorbereiten und sich vorab einen Überblick über den Museumsbesuch verschaffen. Der Pfad steht als App und Broschüre zur Verfügung. Wer möchte, kann den ausgeschilderten Rückzugsort besuchen und die vorbereiteten Kommunikationskarten nutzen.
Das Team des Stadtmuseums bittet darum, in der „Stillen Stunde“ ruhig durch das Museum zu gehen und andere Gäste nicht anzusprechen. Zudem soll auf ungewöhnliche Verhaltensweisen anderer Menschen nicht reagiert werden. Weitere Termine finden Sie auf der Website des Stadtmuseums unter www.stadt-muenster.de/museum.
Taschenlampenführung im Zwinger
Der Zwinger im Schein einer Taschenlampe. © Stadtmuseum Münster
18. Juni, 20 Uhr
In besonderer Atmosphäre findet eine Führung durch den Zwinger an der Promenade am Donnerstag, 21. Mai, um 20 Uhr statt. Im Schein von Taschenlampen wird das fast 500 Jahre alte Gemäuer erkundet. Bei der abendlichen Tour durch die Ruine wird die wechselvolle Geschichte des Zwingers vom ehemaligen Bollwerk zum Baudenkmal und Kunstwerk auf besondere Art „beleuchtet“ und erfahrbar gemacht. Treffpunkt ist der Zwinger an der Promenade.
Die Kosten betragen fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Plätze sind begrenzt. Treffpunkt ist der Zwinger auf der Promenade.
Das Stadtmuseum Münster möchte darauf hinweisen, dass das historische Gebäude nicht barrierefrei ist.
Öffentliche Führung: 30-jähriger Krieg, Münster und der Westfälische Frieden
Einzug des Gesandten Adriaen Pauw in Münster von Gerad Terboch (um 1617–1681) © Stadtmuseum Münster
20. Juni, 16 Uhr
Die Führung im Stadtmuseum am Samstag, 20. Juni, um 16 Uhr beleuchtet, warum Münster auch Stadt des Westfälischen Friedens genannt wird. Hier fand innerhalb der Stadtmauern von 1643 bis 1648 der größte Teil des ersten europäischen Friedenskongresses statt. Er sollte den Dreißigjährigen Krieg auf dem Boden des Heiligen Römischen Reiches ebenso beenden wie den seit 1568 andauernden Krieg zwischen Spanien und den sieben nördlichen niederländischen Provinzen. Für die Bevölkerung Münsters bedeutete diese Zeit eine gewaltige Herausforderung: Eine große Zahl von Friedensgesandten aus den verschiedenen Ländern Europas mit ihrem Gefolge musste untergebracht und versorgt werden. In der Führung eröffnen sich neben der Zeit der Friedensverhandlungen auch überraschende Perspektiven auf die Stadtgeschichte.
Die Kosten für die Teilnahme betragen 5 Euro, ermäßigt 3 Euro, kostenlos mit Kultick. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Einschränkung zur Barrierefreiheit
© Stadtmuseum Münster
23. Juni
Aufgrund einer Prüfung am Schwerlastenfahrstuhl ist die Nutzung zwischen dem ersten und zweiten Obergeschoss am 23. Juni nicht möglich. Der Personenfahrstuhl fährt weiterhin zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss.
Wir bitten, die Einschränkung zu entschuldigen.
Vortrag zu Münsters Malerinnen: Einst bewundert – heute vergessen
23. Juni, 18 Uhr
Am Dienstag, 23. Juni, um 18.00 Uhr lädt der Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens zu einem Vortrag über die münsterischen Malerinnen des 18. und 19. Jahrhunderts im Stadtmuseum Münster ein.
Der Wissenschaftler vom Stadtmuseum Münster, Dr. Bernd Thier, stellt in einem einstündigen Vortrag bis zu 20 Künstlerinnen und ihre Werke vor. Dabei beleuchtet er Gemeinsamkeiten und Unterschiede in den Lebens- und Ausbildungswegen der Malerinnen und gibt Einblicke in ihre künstlerische Tätigkeit. Deutlich wird, dass einige der Frauen ihren Lebensunterhalt durch die Kunst finanzieren konnten, obwohl sie für diesen Lebensweg zahlreiche Hindernisse in Kauf nehmen mussten. Welche Schwierigkeiten die Künstlerinnen überwinden mussten, warum ihre Biografien heute weitgehend vergessen sind und welche Bedeutung sie für die Kunst- und Stadtgeschichte Münsters haben, thematisiert Dr. Bernd Thier.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Vortragsreihe des Altertumsvereins sowie begleitend zur aktuellen Sonderausstellung des Stadtmuseums statt. Derzeit ist der zweite von insgesamt vier Ausstellungsteilen zu den münsterischen Malerinnen zu sehen. Die Ausstellung kann vor dem Vortrag besucht werden; das Museum schließt regulär um 18.00 Uhr.
Der Vortrag ist kostenfrei. Treffpunkt ist das Museumspädagogische Zentrum im Untergeschoss des Stadtmuseums. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Öffentliche Führung: Blütezeit der Bürgerschaft
Die Stadtansicht Münsters von 1570. © Stadtmuseum Münster
27. Juni, 16 Uhr
Das Stadtmuseum Münster lädt am 27. Juni um 16.00 Uhr zu einer öffentlichen Führung zum neuen Thema: Blütezeit der Bürgerschaft. Nach dem Ende der Täuferherrschaft 1535 folgte eine Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs sowie der gesellschaftlichen Neuorientierung in Münster. Zahlreiche qualitätvolle, zum Teil originelle Ausstellungsstücke zeugen vom Leben der Bürgerinnen und Bürger in der Stadt während dieser Zeit und werden mit ihrer Funktion und Bedeutung vorgestellt. Für die Stadtgeschichte eine wichtige Quelle, da erstmals authentische Portraits von münsterschen Bürgern und auch eine realistische Stadtansicht aus der Zeit um 1570 vorliegt. Diese Ansicht zeigt Münster noch umgeben von Mauern, Toren und Türmen.
Die Kosten für die Teilnahme betragen fünf, ermäßigt drei Euro, kostenlos mit Kultick. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Stadtrundgang: Lambertikirche - Spiegel der Stadtgeschichte
28. Juni, 15 Uhr
Am Sonntag, 28. Juni, um 15 Uhr begibt sich der Kunsthistoriker und Denkmalpfleger Dr. David Gropp im Stadtmuseum Münster und anschließend vor der Lambertikirche auf eine spannende Spurensuche zur Baugeschichte der Kirche.
Die Lambertikirche am Prinzipalmarkt ist wohl jeder Münsteranerin und jedem Münsteraner bekannt, doch nur wenige kennen die spannende Geschichte der Marktpfarrkirche. Die Spurensuche beginnt am Modell im Ausstellungsraum. Hier wird unter anderem deutlich, dass der Turm einst ganz anders aussah. Welche Gründe im 19. Jahrhundert hinter der Umgestaltung des Turms steckten und wieso sich die Berliner Regierung einmischte, erklärt Dr. David Gropp vor Ort. Auch die Zusammenhänge mit der Stadtgeschichte werden beleuchtet. Das Innere der Kirche ist nicht Teil der Führung.
Der Stadtspaziergang beginnt im Stadtmuseum Münster und endet gegen 16.30 Uhr an der Lambertikirche. Die Teilnahme kostet fünf Euro, ermäßigt drei Euro. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt. Treffpunkt ist das Museumsfoyer.
Online-Rundgänge durch die Schausammlung des Stadtmuseums
Einen virtuellen Besuch des Stadtmuseums mit 360°-Rundumsicht ermöglichen unsere Online-Rundgänge:
„Münster im Modell“ fasst anhand der Stadtmodelle die wichtigsten Ereignisse und baulichen Veränderungen in Münster zusammen. Für Kinder bietet der Rundgang „Mit Mimi & Mitri im Stadtmuseum“ einen leichten und spielerischen Zugang zur Stadtgeschichte.
Beide Rundgänge können auch während des Museumsbesuchs mit unserem Multimediaguide angeschaut werden.
Zu den Online-Rundgängen


