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Renommierte Sprach-Didaktikerin online am Internationalen Tag der Muttersprache

Professorin Dr. Michaela Sambanis, FU Berlin, geht der Frage nach, warum im digitalen Zeitalter das Sprachenlernen keineswegs überflüssig geworden ist, sondern sogar wichtiger denn je.

 

Didaktikerin Prof. Dr. Michaela Sambanis, FU Berlin

In ihrem Online-Vortrag „Sprachenlernen? Wichtiger denn je!“ zum Internationalen Tag der Muttersprache am Freitag, 27. Februar, um 14.30 Uhr, präsentiert sie aus einer neurodidaktischen Perspektive heraus ihre Forschungsergebnisse und rät zu einer „Positiven Didaktik“.

„Einfach mal aufstehen und sich bewegen, das ist beim Lernen wichtig“, rät die Forscherin an der Freien Universität Berlin. Das gilt auch fürs Vokabeln pauken. Sie hat neue Formen des Lernens  entwickelt. „Im Klassenzimmer über heißen Sand laufen, das stimuliert das Gehirn,“ rät sie im Schulalltag. Aber auch für das Lernen Erwachsener hat sie gute Tipps. Sambanis zeigt auf, welche besonderen Potenziale das Sprachenlernen bietet. Positive Emotionen wecken und mit dem Lerninhalt verbinden, ist für sie wichtig. Und: Pausen machen. „Kinder können sich oft nicht länger als ihr Lebensalter in Minuten mal zwei konzentrieren,“ rät sie. Dann muss Abwechslung her. Zum Beispiel mit einem Bewegungsspiel. Das geht auch im Klassenzimmer oder zuhause. Sambanis ist Lehrstuhlinhaberin für die Didaktik des Englischen an der Freien Universität Berlin und beschäftigt sich vor allem mit dem Spracherwerb. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist das Verknüpfen von Wissensbeständen aus unterschiedlichen Disziplinen wie der Neurowissenschaft, Didaktik, Psychologie und den Erziehungswissenschaften. Zuvor war sie Projektleiterin am TransferZentrum für Neurowissenschaften und Lernen (ZNL) an der Universität Ulm. Um Anmeldung zum dem Vortrag wird gebeten. Die Veranstaltung ist kostenlos.