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Einsatzberichte der Feuerwehr
17.07.2026 Böschungsbrand an der BAB 1 – Umfangreicher Feuerwehreinsatz
Am heutigen Nachmittag wurde die Feuerwehr Münster gegen 14:08 Uhr aufgrund zahlreicher Notrufe zu einem gemeldeten Böschungsbrand auf der Bundesautobahn 1 (km 275) alarmiert. Zwischen 14:08 Uhr und 14:15 Uhr gingen in der Leitstelle Münster rund 100 Notrufe ein. Gemeldet wurde ein Böschungsbrand entlang der BAB 1 in Fahrtrichtung Nord und Süd.
Aufgrund der ersten Meldungen wurden zunächst zwei Einsatzstellen eingerichtet – jeweils für die Fahrtrichtung Nord und Süd. Nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte und einer umfassenden Erkundung stellte sich jedoch heraus, dass sich das Brandereignis ausschließlich auf der Fahrtrichtung Nord befand.
Dort brannte die rechte Böschung auf einer Länge von etwa 400 Metern in Höhe des Stadtteils Roxel. Die zunächst in Fahrtrichtung Süd eingesetzten Kräfte wechselten daraufhin am nächstgelegenen Rastplatz auf die Gegenfahrbahn, sodass sämtliche Einsatzkräfte gebündelt in Fahrtrichtung Nord eingesetzt werden konnten.
Zur Brandbekämpfung waren die Freiwillige Feuerwehr mit vier Löschzügen Altstadt, Loevelingloh, Nienberge und Roxel sowie die Berufsfeuerwehr mit zwei Löschzügen im Einsatz. Um die Einsatzleitung bei der Lageerkundung und Einsatzplanung zu unterstützen, wurde zusätzlich eine Einsatzdrohne eingesetzt. Mithilfe der Luftbilder konnte die Ausdehnung des Brandes fortlaufend überwacht und die Wirkung der Löschmaßnahmen beurteilt werden.
Da sich die Einsatzstelle über eine größere Strecke erstreckte und eine ausreichende Löschwasserversorgung sichergestellt werden musste, richtete die Feuerwehr einen Pendelverkehr mit Tanklöschfahrzeugen ein. So konnte die Wasserversorgung der eingesetzten Kräfte dauerhaft gewährleistet werden, später wurde die Wasserversorgung über Schlauchleitungen sichergestellt und der Pendelverkehr eingestellt.
Aufgrund der zu erwartenden längeren Einsatzdauer wurde außerdem die Versorgung der Einsatzkräfte mit Getränken und Snacks organisiert. Damit war die Verpflegung aller eingesetzten Feuerwehrangehörigen während des laufenden Einsatzes sichergestellt.
Durch das koordinierte Vorgehen aller Einsatzkräfte konnte die Ausbreitung des Feuers verhindert und der Brand unter Kontrolle gebracht werden.
Während des Einsatzes kam es auf der BAB 1 zu Verkehrsbehinderungen.
Zur Brandursache sowie zur Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden. Die Ermittlungen hierzu werden von der Polizei aufgenommen.
Während dieses Einsatzes kam es zu einem weiteren Ereignis in Münster. Im Stadtteil Handorf wurde ein Verkehrsunfall gemeldet. Hierzu wurde die Freiwillige Feuerwehr und der Rettungsdienst alarmiert.
13.07.2026 Waldbrand im Tiergarten Wolbeck: Drohneneinsatz führt Feuerwehr zum Brandherd
Ein zügiges und koordiniertes Eingreifen der Feuerwehr Münster hat am späten Montagnachmittag eine Brandausbreitung im Naturschutzgebiet Tiergarten verhindert. Rund 65 Einsatzkräfte bekämpften ein schwer zugängliches Schadenfeuer im Unterholz.
Zunächst hatten aufmerksame Bürger sowie der Flugplatz Telgte der Leitstelle Brandgeruch im Bereich des Wolbecker Tiergartens gemeldet. Eine daraufhin entsandte Erkundungseinheit der Feuerwehr kontrollierte das betroffene Waldgebiet intensiv, konnte zu diesem Zeitpunkt jedoch kein Brandereignis lokalisieren.
Gegen 17:15 Uhr informierte der Flugplatzes Münster-Telgte die Leitstelle, dass Piloten aus der Luft eine Rauchentwicklung über dem Tiergarten gesichtet hatten. Daraufhin wurde umgehend ein Großaufgebot an Einsatzkräften sowie die Drohnenstaffel entsandt. Über eine Drehleiter konnte die Rauchentwicklung bestätigt werden, der gezielte Einsatz der Drohne ermöglichte dann die exakte Lokalisation des Brandherds im dichten und unwegsamen Gelände.
Die Einsatzkräfte drangen zu Fuß in das schwer zugängliche Waldstück vor. Vor Ort schwelte der Waldboden auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern. Aufgrund der Unwegsamkeit gestaltete sich die Wasserversorgung als logistische Herausforderung, hierzu wurden zwei Großtanklöschfahrzeuge eingesetzt.
Durch den massiven Löschangriff konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.
Um ein Wiederaufflammen verborgener Glutnester zu verhindern, wird das zuständige Forstamt den betroffenen Bereich am Dienstag mit Spezialgerät bearbeiten.
Im Einsatz befanden sich neben Kräften der Berufsfeuerwehr die Löschzüge Wolbeck, Altstadt, Loevelingloh, Hiltrup, Roxel und Angelmodde der Freiwilligen Feuerwehr Münster. Zur Sicherstellung des Grundschutzes im Stadtgebiet wurde die verwaiste Feuer- und Rettungswache 2 durch den Löschzug Geist sowie eine Drehleiter des Löschzugs Hiltrup besetzt.
Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Polizei.
12.07.2026 Wohnungsbrand in der Friedensstraße
Kurz nach Mitternacht erreichten die Leitstelle der Feuerwehr Münster zahlreiche Notrufe. Die Anrufer gaben unabhängig voneinander an, dass im Bereich der Friedensstraße Flammen aus einem Fenster im 2.Obergeschoss schlugen.
Da nicht sicher feststand ob sich noch Personen in der betroffenen Wohnung befinden entsendete die Beamten der Leitstelle zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr und mehrere Rettungswagen.
Auf der Anfahrt zur Friedensstraße wurde durch den Führungsdienst bereits erste taktische Maßnahmen eingeleitet. Aufgrund der Bebauung und der engen Straßenverhältnisse wurden die beiden im Einsatz befindlichen Drehleitern als erste Fahrzeuge in die Friedenstraße sowie die Sternstraße gelotst. Als besondere Herausforderung gestaltete sich die nur sehr schmale freie Fahrbahn zwischen den unzähligen parkenden Fahrzeugen. Zeitweise konnten sich die Einsatzkräfte nur im Schritttempo der Einsatzstelle nähern. Vor Ort stellte sich heraus, dass ein ungehinderter Zugang über den Treppenraum möglich war und die Brandbekämpfung schnell eingeleitet werden konnte.
Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr suchten zunächst die Wohnung nach möglichen gefährdeten Personen ab. Es befanden sich glücklicherweise keine Menschen in der stark verrauchten Wohnung. Der Brand im Küchenbereich konnten schnell lokalisiert und abgelöscht werden und somit das Brandgeschehen auf eine Wohnung begrenzt werden.
Durch die starke Verrauchung und hohe Temperatur in der Brandwohnung kann diese zunächst nicht bewohnt werden.
Der Einsatz der Berufsfeuerwehr konnte nach rund 1 Stunde beendet werden.
Parallel zu diesem Brandereignis war der Rettungsdienst der Stadt Münster zu den Abend- und Nachstunden sehr stark ausgelastet.
Aufgrund einer den Tag über stattfindende Veranstaltung im Bereich der Halle Münsterland war der Rettungsdienst im Vorhinein durch die Hilfsorganisationen verstärkt worden.
05.07.2026 Mehrere erschöpfte Teilnehmer der Ruderregatta am Aasee
Dieses Wochenende fand die Ruderregatta auf dem Aasee statt. Es kamen ca. 1000 Teilnehmer und 200 Betreuer aus ganz Deutschland zusammen.
Aufgrund des Wetterwechsels (einsetzender Starkregen) wurde die Regatta abgebrochen und der Aasee schnell geräumt. Kurze Zeit später bekamen einige Teilnehmer (Jugendliche bis 14 Jahre) Kreislaufprobleme und zeigten Erschöpfenden. Insgesamt waren 11 Jugendliche betroffen. Es wurde ein Massenanfall von Verletzten ausgelöst. Darauf rückte die Feuerwehr Münster nach Aufbauorganisation mit zahlreichen Einsatzkräften und Rettungsmitteln zum Aasee aus. Die Erstversorgung konnte schnell sichergestellt werden. Letztlich musste nur ein Patient ins Krankenhaus gebracht werden. Alle anderen Jugendlichen erholten sich und wurden durch die Betreuer in Obhut genommen. Durch die DLRG wurde Hilfestellung gegeben die Jugendlichen vom Gewässer zu bringen und der Sanitätsdienst vor Ort unterstützte die Erstversorgung.
25.04.2026 Brand eines Carports mit untergestelltem PKW
Am Samstagabend meldeten gegen kurz nach 22 Uhr, mehrere Notrufe, ein Feuer an der Straße „An der alten Kirche“ in Münster-Hiltrup.
Alle Anrufer meldeten einen deutlich sichtbaren Flammenschein.
Vor Ort wurde ein in Vollbrand befindlicher Carport mit einer Grundfläche von ca. 6x10 m, samt untergestelltem PKW vorgefunden.
Augenblicklich wurden die Brandbekämpfung und eine sogenannte „Riegelstellung“ zu benachbarten Gebäuden eingeleitet. Es kamen zwei C-Rohre und ein B-Rohr durch insgesamt drei Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.
Durch das schnelle Eingreifen, konnte die Ausbreitung auf die angrenzenden Nachbargebäude verhindert werden.
Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Ermittlungen zur Brandursache führt die Polizei.
Die Feuerwehr Münster war mit dem Löschzug 3 der Berufsfeuerwehr und dem Löschzug Hiltrup der Freiwilligen Feuerwehr mit 28 Einsatzkräften für 1,5 Stunden im Einsatz.


